Internetbasierte Bewegungs- und Aktivitätsförderung

Lassen sich die Effekte einer stationären Reha verlängern?

Die multimodale, im stationären Rahmen durchgeführte Rehabilitation kann bei MS-Patienten nachweislich die Bewegungsfähigkeit und die Fatigue verbessern. Da die Effekte oft nicht lange anhalten, prüften deutsche Neurologen in einer randomisierten, kontrollierten und ...

Neue Option bei aktiver schubförmig-remittierender MS (RRMS)

Ozanimod zur Erstlinientherapie zugelassen

Zur Behandlung Erwachsener mit einer aktiven RRMS wurde Ozanimod am 20. Mai 2020 in der EU zugelassen. Die umfassende Studienlage zu dem neuen oralen Sphingosin-1-Phosphat( S1P)-Rezeptor-Modulator sowie sein Stellenwert im aktuellen Therapiespektrum erläuterten jetzt deutsche MS-...

Sexuelle Dysfunktionen bei Frauen mit MS

Wie stark leidet die Lebensqualität?

Die Prävalenz sexueller Dysfunktionen ist bei Frauen mit MS höher als bei Männern, Studien legen nahe, dass bis zu 80 % betroffen sind. An der Universität von Isfahan, Iran, untersuchten Neurologen und Urologen bei 300 MS-Patientinnen die Prävalenz sexueller St&...

Langzeittherapie der RRMS mit Glatirameracetat

Mehr Sicherheit und Adhärenz

Eine MS und ihre schubprophylaktische Therapie begleiten die Betroffenen oft über Jahrzehnte. Mit Glatirameracetat steht in Deutschland seit fast 20 Jahren eine verlässliche (Langzeit-) Therapie der schubförmigen MS (RRMS) zur Verfügung, die u. a. auch bei Patientinnen ...

Nach Verlaufstyp aufgeschlüsselt

Das kostet die MS in Deutschland

Die Prävalenz der MS nimmt zu, auch in Deutschland. Wie sich die Inanspruchnahme der Ressourcen des Gesundheitssystems aktuell darstellt und welche Kosten dabei anfallen, wurde nun für die vier etablierten Verlaufsformen klinisch isoliertes Syndrom (CIS), rezidivierend-...

Update vom (virtuellen) 5. Kongress der European Academy of Neurology (EAN)

Neues zu Ocrelizumab bei RMS und PPMS

Der 5. EAN-Kongress 2020 fand wegen der Corona-Pandemie lediglich im Internet statt. Ebenfalls virtuell präsentiert wurden in dem von Roche durchgeführten Post-EANPressegespräch aktualisierte (Langzeit-)Daten zur Sicherheit von Ocrelizumab in der Behandlung der RRMS und PPMS...

Elfjahresdaten der BENEFIT-Studie belegen:

Niedrige Vit.-D-Spiegel schaden der Kognition

Bei Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom (KIS), die an der Studie BENEFIT zur Behandlung mit Interferon-beta 1b (s.c.) teilgenommen hatten, fand nach elf Jahren eine Follow-up-Untersuchung statt. Im Fokus einer aktuellen Auswertung stand die Frage, ob Vitamin D, Rauchen und Antikö...

Therapie

DMF im Therapiealltag

Patienten mit schubförmiger MS können von der oralen Therapie mit Dimethylfumarat (DMF, Tecfidera®, Biogen) auch im Therapiealltag profitieren. Dies bestätigt jetzt die Phase- IV-Studie PROTEC (n = 1.105): Die offene Gabe von DMF senkte über 12 Monate nicht nur die ...

Schubratenreduktion und Infektionsrate verglichen

nur für Fachkreise RTX vs. Mycophenolatmofetil vs. Azathioprin

In einer retrospektiven Studie wurden die Wirksamkeit und Verträglichkeit der drei Immunsuppressiva Rituximab, Mycophenolatmofetil und Azathioprin bei zuvor unbehandelten NMOSD-Patienten verglichen. Es ergaben sich teilweise deutliche Unterschiede in der Schubratenreduktion und in der...

Eculizumab: Erste zugelassene Therapie der NMOSD

nur für Fachkreise 94 % blieben ohne Schübe

Der Antikörper Eculizumab ist ein Komplement-Inhibitor zur Behandlung Erwachsener mit Aquaporin-4(AQP4)-Antikörperpositiver NMOSD – und das erste gegen diese schwere Erkrankung zugelassene spezifische Medikament. Hier die Ergebnisse der pivotalen PREVENT-Studie.

Retrospektive Fallserie und aktuelles Review

nur für Fachkreise Schwangerschafts-Outcome und Therapie

Die Daten zum Schwangerschaft-Outcome bei Frauen mit NMOSD sind weiterhin sehr begrenzt. Generell wird die Therapie als (relativ) sicher angesehen. In einer Fallserie und einem Review werden Daten genannt bzw. die Studienlage zusammengefasst.

Psychiatrische Komorbidität

Gehäuft Angst und Depression

Bei der NMOSD kommt es im Verlauf auch zu kognitiven Beeinträchtigungen, z. B. der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses. Deutlich seltener untersucht wurde die psychiatrische Komorbidität der Patienten.

 

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