Landesweite bevölkerungsbasierte Beobachtungsstudie in Dänemark
Erkranken Kinder an einer MS, kann dies ihre Schulleistungen und damit auch späteren beruflichen Aussichten beeinträchtigen – nicht nur aufgrund der MS-Symptome, sondern auch durch kognitive Probleme und die psychiatrische Komorbidität. Wie stark pädiatrische Patienten – auch im Vergleich mit anderen Populationen – betroffen sind, wurde nun in einer landesweiten bevölkerungsbasierten Beobachtungsstudie in Dänemark untersucht.

Pharma neu

Peginterferon beta-1a ab sofort auch zur i.m.-Injektion

Das bislang zur subkutanen (s.c.) Injektion zugelassene Peginterferon beta-1a (Plegridy®, Biogen) steht ab sofort auch zur intramuskulären (i.m.) Anwendung alle zwei Wochen zur Verfügung. Am 21. Dez. 2020 hatte die Europäische Kommission die intramuskuläre Anwendung...

Therapie

Sichere Langzeittherapie mit Teriflunomid

Mit der Hemmung der Dihydroorotat-Dehydrogenase (DHODH) als Wirkmechanismus stellt der Immunmodulator Teriflunomid (Aubagio®, Sanofi Genzyme) eine gut verträgliche Therapie der RRMS dar, die die jährliche Schubrate und die Behinderungsprogression reduziert und auch die MS-...

Siponimod bei Patienten mit aktiver SPMS

Fünfjahresdaten bestätigen die Wirksamkeit und Sicherheit

In der Phase-III-Studie EXPAND hatte Siponimod bei Patienten mit aktiver sekundär progredienter MS (SPMS) signifikant die Schubrate gesenkt, die Behinderungsprogression verzögert und die Kognition positiv beeinflusst. Wie auf einem DGN-Symposium von Novartis berichtet wurde, ...

Akutbehandlung des MS-Schubes

nur für Fachkreise Orales Ausschleichen nach Kortikosteroid-Puls?

Intravenöse Kortikosteroide sind die First-line-Therapie eines MS-Schubs, jedoch legen einige Studien nahe, dass deren abruptes Absetzen ein Wiederaufflammen von MS-Herden begünstigen könnte. Im Rahmen einer randomisierten, doppelblinden Fall-Kontroll-Studie wurden nun ...

Klinische Merkmale und MRT-Befunde

Fünf kognitive Phänotypen identifiziert

Kognitive Beeinträchtigungen sind ein überaus häufiges und oft behinderndes Symptom der MS. Bislang fehlte eine genaue Charakterisierung der unterschiedlichen Phänotypen. In einer italienischen Kohorte wurde dies nun bei MS-Patienten anhand einzelner kognitiver Defizite...

Metaanalyse zur psychiatrischen Komorbidität bei MS

Wie häufig ist eine Bipolarstörung?

Einige Studien deuten auf eine erhöhte Prävalenz der bipolaren Störung (BD) bei MS-Patienten hin. Diese Komorbidität wurde nun nach systematischer Überprüfung der Literatur in einer Metaanalyse näher untersucht.

Perspektive

CHMP empfiehlt Ofatumumab bei aktiver MS

Der Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab (OMB157; US-Handelsname Kesimpta®, Novartis) hat vom CHMP eine positive Empfehlung für die Zulassung erhalten. Basierend auf den Phase-III-Studien ASCLEPIOS I und II, die eine Teriflunomid bei einem vergleichbaren Sicherheits- und Vertr&...

Therapie der hochaktiven MS mit Alemtuzumab

Auch auf lange Sicht wirksam behandeln

Nachdem das Pharmakovigilanz-Verfahrens der EMA zu Alemtuzumab (Artikel 20) abgeschlossen wurde, kann Alemtuzumab bei MS-Patienten wieder als Erst- und Zweitlinientherapie eingesetzt werden.* Die Behandlungsmöglichkeiten mit dem hocheffektiven Anti-CD52-Antikörper standen im ...

SARS-CoV-2-Antikörper, Infektion und Verlauf

Keine erhöhten Risiken bei MS-Patienten?

Zu Beginn der Covid-19-Pandemie wurde Patienten mit MS zu strenger Selbstisolation geraten, der Start sowohl immunmodulatorischer als auch -suppressiver Therapien teilweise verschoben. Dies hat sich mittlerweile geändert. Wie hoch die Risiken für Ansteckung und einen schweren ...

Einmal-PEN für Glatirameracetat (40 mg)

nur für Fachkreise Akzeptanzrate von fast 90 %

Nachdem die Applikationspräferenzen von MS-Patienten eine wichtige Rolle für deren Adhärenz spielen, werden für Glatirameracetat 40 mg (GA40) nun die Akzeptanz und Benutzerfreundlichkeit bei Anwendung des 2019 eingeführten, vorgefüllten 40 mg Einmalinjektions-...

Landesweite bevölkerungsbasierte Beobachtungsstudie in Dänemark

Schulleistung und psychiatrische Komorbidität bei Kindern mit MS

Erkranken Kinder an einer MS, kann dies ihre Schulleistungen und damit auch späteren beruflichen Aussichten beeinträchtigen – nicht nur aufgrund der MS-Symptome, sondern auch durch kognitive Probleme und die psychiatrische Komorbidität. Wie stark pädiatrische ...

Neue Daten vom 8. gemeinsamen ACTRIMS/ECTRIMS-Kongress

Register und digitale Tools unterstützen die Behandlung

Die MS geht nicht nur mit einer fortschreitenden körperlichen Behinderung einher, die Patienten werden u. a. auch durch kognitive Beeinträchtigungen und deren berufliche Folgen belastet. Von Biogen unterstützte ACTRIMS/ECTRIMS-Poster zu MS PATHS und KonectomTM zeigen, dass ...

Effekte der COVID-19-Pandemie auf MS-Patienten in den USA

Arztbesuche abgesagt, Therapie verändert

Die USA weisen weltweit die höchste Zahl an COVID-19-Infektionen auf – und derzeit steigen auch die Hospitalisierungen und die Mortalität wieder stark an. Während der ersten Welle haben US-Forscher in einer Querschnittsstudie mehr als 1.000 MS-Patienten zu den sozialen...

Behandlung der MS in verschiedenen Lebensphasen

Alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten beachten

Je besser die Therapie der MS auf die individuelle Situation des Patienten angepasst ist, umso größer sind die Erfolgsaussichten. Die Behandlung in verschiedenen Altersgruppen und Lebensphasen wurden auf einem virtuellen Symposium von Teva auf dem 93. DGNKongress diskutiert. Ein...

MS im Vergleich mit anderen Autoimmunerkrankungen

Verschärfen Angst und Depression den kognitiven Abbau?

Bei den allermeisten MS-Patienten kommt es im Verlauf zu mindestens subtilen Beeinträchtigungen der Kognition. Ob Depressionen und Angstzustände auf die Verschlechterungen einen maßgeblichen Einfluss haben, wurde jetzt bei Patienten mit MS und einer Vergleichsgruppe mit ...

 

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