Subjektive Wahrnehmung und objektive Zeichen
Verschiedene neurologische Erkrankungen gehen mit einem geringen Selbstwertgefühl, psychischen Problemen und mangelndem gesundheitsfördernden Verhalten einher. Jetzt wurde in Spanien untersucht, ob dies auch auf Patienten mit einer Neuromyelitis optica-Spektrum-Störung (NMOSD) zutrifft. Im Zentrum stand die Frage, ob sich die Betroffenen durch ihre Erkrankung stigmatisiert fühlen.

Über fünf Jahre beobachtet

Kognitiver Abbau und funktionelle Netzwerke

Zunehmende kognitive Beeinträchtigungen können MS-Patienten im Verlauf ihrer Erkrankung stark belasten. Wie der kognitive Abbau über fünf Jahre voranschreitet und mit welchen funktionellen Netzwerkveränderungen dies einhergeht, wurde jüngst in einer Stichprobe...

Pharmakogenetik und Wirksamkeit neuerer MS-Therapien

SNP als Marker für das Ansprechen?

Die Vielzahl neuer MS-Medikamente begünstigt die personalisierte Therapie. Können genetische Faktoren zur überaus wünschenswerten Vorhersage des Ansprechens beitragen? Nun wurden die Erkenntnisse zur Pharmakogenetik zusammengetragen. Danach könnten mehrere Single-...

PANGAEA-Daten zeigen Veränderungen der MS-Therapie

nur für Fachkreise Immer frühere Optimierung mit Fingolimod?

Mit Etablierung der immunmodulierenden Therapien (DMT) der MS und der immer früher einsetzenden Behandlung haben sich die Profile der Patienten in den letzten zwei Dekaden erheblich gewandelt. Diese Veränderung zeigt auch die deskriptive Analyse der beiden nicht-interventionellen...

Subjektive Wahrnehmung und objektive Zeichen

Fühlen sich NMOSD-Patienten stigmatisiert?

Verschiedene neurologische Erkrankungen gehen mit einem geringen Selbstwertgefühl, psychischen Problemen und mangelndem gesundheitsfördernden Verhalten einher. Jetzt wurde in Spanien untersucht, ob dies auch auf Patienten mit einer Neuromyelitis optica-Spektrum-Störung (...

Studiendaten

Hohe Adhärenz und Persistenz unter Ocrelizumab

Nationale und internationale Real-World- Daten belegen für die MS-Therapie mit Ocrelizumab (Ocrevus®, Roche) sowohl eine hohe Adhärenz als auch Persistenz. Aktuell zeigt dies auch eine beim AAN 2021 vorgestellte Ad-hoc-Analyse der US-Claims- Datenbank. Diese umfasst 4.396 MS-...

Studiendaten

Siponimod bei kürzer erkrankten SPMS-Patienten

Der selektive Modulator des Sphingosin- 1-Phosphat(S1P)-Rezeptors Siponimod (Mayzent®, Novartis) ist zugelassen zur Behandlung Erwachsener mit aktiver sekundär progredienter MS (SPMS). Er kann auch bei SPMS-Patienten eingesetzt werden, die weniger lang erkrankt sind. Dies zeigt ...

Pharma NEU

Ponesimod jetzt zugelassen

Am 25. Mai 2021 hat die EMA Ponesimod (Ponvory®, Janssen) zur Behandlung Erwachsener mit aktiver schubförmiger MS (RMS) zugelassen. Der selektive Sphingosin- 1-Phosphat-Rezeptor-1(S1P1)-Modulator hat sich in der Phase-III-Studie OPTIMUM mit mehr als 1.100 Patienten über 108 ...

Therapie

Teriflunomid: Immunfunktionen grundsätzlich erhalten

Teriflunomid (Aubagio®, Sanofi Genzyme) stellt eine bewährte orale Therapieoption bei Patienten mit schubförmig-remittierender MS dar, mit der die Schubaktivität, die Behinderungsprogression und die MSAktivität in der MRT-Bildgebung sowie die Hirnatrophierate ...

Glial fibrillary acidic protein (GFAP) im Serum bei NMOSD-Patienten

Biomarker für Aktivität und Ansprechen?

Derzeit existieren bei der NMOSD noch keine objektiven Biomarker für die Krankheitsaktivität, die Schwere von Schüben oder die Effekte einer immunmodulatorischen Therapie. Ob sich dazu das im Serum bestimmte saure Gliafaserprotein (sGFAP) eignet, wurde jetzt in einer ...

Elektronischer Autoinjektor in Adhärenzstudie

nur für Fachkreise IFNβ-Injektion mit RebiSmart® positiv bewertet

Das in der Therapie der schubförmigen MS (RRMS) bewährte Interferon-beta (IFNβ) 1a (s.c.) kann seit nunmehr zwölf Jahren mit dem elektronischen Autoinjektor RebiSmart vom Patienten selbst verabreicht werden. Inwieweit die Anwendung das Ziel einer höheren Adhä...

Lumbale transkutane Rückenmarkstimulation

Spastik verringert und Gehfähigkeit verbessert

Spastische Beschwerden der unteren Extremität und resultierende Gehbeeinträchtigungen sind bei MS-Patienten häufig. Jetzt erwies sich die bei Rückenmarksverletzten erfolgreich eingesetzte transkutane Rückenmarkstimulation (tSCS) in einer kleinen Studie auch bei ...

Hirnatrophie und T2-Läsionen bei SPMS-Patienten

Frühe Effekte von Siponimod auch fünf Jahre später nachweisbar

In der EXPAND-Kernstudie hatte Siponimod bei SPMS-Patienten die Behinderungsprogression, den kognitiven Abbau, die entzündliche MS-Aktivität in der MRT sowie den globalen und regionalen Hirnvolumenverlust gegenüber Placebo signifikant reduziert. Jetzt zeigt eine als Poster ...

Glatirameracetat und Interferon bei RRMS

nur für Fachkreise B-Zell-Aktivität sagt das Ansprechen voraus

Ein objektiver Marker für das Ansprechen auf eine immunmodulierende Therapie der MS wäre wünschenswert. Nun zeigt eine retrospektive Querschnittsstudie auf, dass die mittels Hirngewebe-ELISPOT bestimmte B-Zell-Aktivität die klinische Response von RRMS-Patienten auf ...

Neue Daten

COVID-19-Verlauf unter Cladribin

Ein Update der Global Patient Safety Database von Merck legt nahe, dass mit Cladribin-Tabletten behandelte MS-Patienten gegenüber der Bevölkerung und den MS-Patienten insgesamt im Allgemeinen kein höheres Risiko für schwerer verlaufende COVID-19-Erkrankungen und/oder ...

 

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