Mangelnde Symptomkontrolle in fortgeschrittenen Stadien

Apomorphin bei Fluktuationen

Apomorphin ist ein hochpotenter Agonist an den D1 (D1-, D5-) und D2- (D2-, D3, D4-) Dopaminrezeptoren. Wie sich das subkutan per Pumpe oder Pen verabreichte Medikament in das heutige Therapiespektrum bei Parkinson-Patienten in fortgeschrittenen Stadien eingefügt, erläuterten ...

Komplexproteinfreies IncobotulinumtoxinA

Sialorrhoe Erwachsener effektiv und anhaltend gelindert

Bis zu 80% der Parkinson-Patienten leiden unter einem unkontrollierten Speichelfluss („Drooling“), der sie psychisch stark belastet. In allen Fällen, in den keine schwere Dysphagie vorliegt, lässt sich die chronische Sialorrhoe mit IncobotulinumtoxinA, dem einzigen ...

Fokussierte Ultraschall-Subthalamotomie

Motorisch effektiv, aber …

Bei Parkinson-Patienten ist der Nucleus subthalamicus (STN) meist die bevorzugte Zielstruktur der Tiefen Hirnstimulation (THS). Dass sich die therapeutische Läsionierung des STN mittels fokussierten Ultraschalls ( fUS) als Alternative zur THS eignen könnte, legt jetzt eine kleine...

Neuro-Depesche Spezial

Nabilon gegen NMS

In einer Innsbrucker Pilotstudie linderte Nabilon die nicht-motorischen Symptome (NMS) von Parkinson-Patienten deutlich.

PArkinson’s disease COgnitive impairment Study (PACOS)

Prädizieren kognitive Dysfunktionen die LID?

Die hocheffektive Therapie mit L-Dopa geht auf Dauer mit motorischen Komplikationen einher, die die Lebensqualität der Parkinson-Patienten deutlich verschlechtern können. In einer Längsschnittstudie wurde nun untersucht, ob bzw. inwieweit kognitive Dysfunktionen zur ...

Multizentrische Einjahresstudie SYNAPSES

Safinamid im Therapiealltag sicher und wirksam

In der europäischen Studie SYNAPSES wurde die Therapie mit Safinamid als Add-on im europäischen Behandlungsalltag in einer großen Gruppe von Parkinson-Patienten untersucht. Über den Beobachtungszeitraum von einem Jahr erwies sich der dual, dopaminerg und ...

Stimulation des Nucleus subthalamicus (STN)

Kleinerer STN als Biomarker?

Durch Optimierung der Technik und besserer Auswahl der geeigneten Patienten zeigt die Tiefe Hirnstimulation (THS) des Nucleus subthalamicus (STN) beim Morbus Parkinson immer vorteilhaftere Ergebnisse. Jetzt wurden in einer MRT-basierten Studie die initiale Größe des STN zu den ...

Ältere Patienten mit Morbus Parkinson

Die Therapie individualisieren

Bei den Älteren unter den Parkinson-Patienten sind nicht nur immer ausgeklügeltere Therapien erforderlich, die Betreuung muss proaktiv um Edukation, Empowerment und zielgerichtete Rehabilitation erweitert werden. Australische Autoren umrissen jetzt Konzepte für ein ...

Pharma News

EVER Pharma uebernimmt Dacepton®-Vertrieb

Die EVER Pharma GmbH übernimmt ab dem 24.02.2021 von Licher MT den Vertrieb des eigenen Präparates Dacepton®. Der Wirkstoff Apomorphin Hydrochlorid wird gegen motorische Bewegungsstörungen („On-Off“) bei Parkinson-Patienten eingesetzt, die durch orale ...

Potenzielle Neuroprotektion

Senken Vit. E und C das Parkinson-Risiko?

Viele Studien haben erfolglos versucht, für Wirkstoffe oder Nahrungsbestandteile neuroprotektive Effekte nachzuweisen. Jetzt legt eine schwedische Kohortenstudie nahe, dass die Aufnahme von Vitamin E und C über die Nahrung das Risiko einer Parkinson-Erkrankung senken könnte.

Mit und ohne GBA1-Mutation

Ja, Ambroxol wirkt!

In-vitro- und in-vivo-Studien zufolge kann Ambroxol die Enzymaktivität der β-Glucocerebrosidase (GCase) erhöhen und die a-Synucleinspiegel senken. Jetzt belegt eine Pilotstudie die Wirksamkeit des (hochdosierten) Antitussivums.

Sonderstellung im Armamentarium

nur für Fachkreise Breites Wirkspektrum von Safinamid

Die Transmitter-Störung beim Parkinson ist heterogen – und das klinische Bild spiegelt eine variable Komposition motorischer und nicht-motorischer Symptome (NMS) wider. Während die dopaminerge Therapie mittels L-Dopa, Dopaminagonisten, herkömmlicher MAO-B-Hemmern etc. ...

Impulskontrollstoerungen (ICD) und zwanghafte Verhaltensweisen

Praevalenz, Korrelationen und Risikofaktoren

ICD wie pathologisches Spielen, zwanghaftes Einkaufen, Hypersexualität etc. können Parkinson-Patienten und Angehörige stark belasten. In der spanischen Beobachtungsstudie COPPADIS wurden nun die nicht-motorischen Symptome (NMS) mit Fokus auf Impulskontrollstörungen (ICD...

Löst COVID-19 Parkinson aus?

COVID-19: „Facts and Fantasy“

Die Impfungen laufen schleppend an und neue Mutationen wie u. a. die brasilianische Variante bergen die Gefahr, dass uns das COVID-19-Virus noch sehr lange im Griff haben wird – und unsere Patienten zunehmend stärker belastet. Während klar ist, dass Ältere mit komorbiden ...

Hinweise aus Epidemiologie, Genetik, Pathologie, Klinik und Neuroimaging

Essenzieller Tremor als Parkinson-Prodrom?

In jüngster Zeit legen etliche Studien nahe, dass ET-Patienten vermehrt ein Parkinson- Syndrom entwickelten. Jetzt wurden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengetragen.

 

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