Multiple Sklerose
Eine frühzeitige Diagnose der MS reduziert die Zahl der behinderungsbereinigten Lebensjahre und die damit verbundenen Gesundheitskosten. Welche Hürden einer frühen MS-Diagnose entgegenstehen, wurde jüngst in 107 Ländern der Erde anhand des MS-Atlas der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) untersucht.

Therapie

Copaxone® nun auch für stillende Mütter zugelassen

Die Fachinformation Copaxone® (TEVA) für die Glatirameracetat (GA)-Injektionslösung mit 20 mg/ml oder 40 mg/ml wurde aktualisiert: Das in Europa zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Formen der Multiplen Sklerose (RMS) indizierte immunmodulierende Medikament wurde ...

Nach Daten der ALITHIOS-Studie

IgG-Spiegel unter Ofatumumab stabil

Aktuelle Langzeitdaten bestätigen die Sicherheit und Wirksamkeit von Ofatumumab bei Patienten mit aktiver schubförmiger MS (RMS). Auf dem ECTRIMS 2021 vorgestellte Daten der offenen Phase-IIIb-Verlängerungsstudie ALITHIOS belegen für den anti- CD20-Antikörper ü...

Aufsehenerregende Längsschnittanalyse

Epstein-Barr-Virus und Multiple Sklerose

Durch die Laien- und auch die Fachmedien ging die Meldung, dass die MS durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) „verursacht“ wird. Ist diese als Sensation präsentierte Nachricht übertrieben? Hier die Fakten!

Evidenz weiterhin nicht schlüssig

Krebsrisiko und -mortalität bei MS

Einige Studien haben auf ein erhöhtes Risiko für maligne Neubildungen bei Patienten mit MS hingewiesen, andere nicht. Hier kurzgefasst die Ergebnisse dreier jüngerer Studien dazu. Danach könnte für einige Krebsarten ein erhöhtes Erkrankungsrisiko bestehen &...

Digitales

Therapieunterstützung mit Floodlight® MS

Die Software Floodlight® von Roche bietet Patient(inn)en mit MS und ihren Behandlern die Möglichkeit, Aspekte des individuellen Krankheitsverlaufs einfach per App zu erfassen und in die Therapie einfließen zu lassen. Sie ist seit September 2021 in die Medizin-App Emendia der...

Virtueller 94. Kongress der DGN, 3.-6. November 2021

Neues zu COVID-19, Multipler Sklerose, Parkinson, Epilepsie und mehr

Live. Interaktiv. Digital. So präsentierte sich der 94. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) Anfang November 2021, der angesichts der COVID-19-Pandemie rein virtuell stattfand. Fast 7.000 Menschen fanden sich online zusammen, um den Vorträgen von mehr als...

Patienten mit schubförmig-remittierender MS (RRMS)

Korrelieren GM-Atrophie und angrenzende WM-Läsionen?

Läsionen der weißen Substanz (White matter, WM) und Atrophie der grauen Substanz (GM) sind bei der MS zwar gut etablierte Surrogatparameter der Krankheitsaktivität, aber es ist unklar, wie eng diese beiden Läsionstypen zusammenhängen. Dieser Frage wurde nun in ...

Perspektive

Evobrutinib: Phase-III-Rekrutierung abgeschlossen

Evobrutinib (Merck) befindet sich in der klinischen Entwicklung zur Behandlung der schubförmigen MS (RMS). Der orale, hochselektive Hemmer der Brutontyrosinkinase (BTK) hat in einer Phase-II-Studie die Läsionslast in der MRT und die Schubrate deutlich gesenkt. Sicherheitsdaten ...

Neue Daten

Ponesimod wirksam und sicher

Patienten mit früher MS (EDSS-Score ≤ 3) können unter der oralen Therapie mit 20 mg/d Ponesimod (Ponvory®, Janssen) einen höheren klinischen Nutzen erzielen als unter 14 mg/d Teriflunomid. Dies zeigt eine Subgruppen-Analyse der Phase-III-Studie OPTIMUM: Der S1P-...

„The Digital Experience“: 37. ECTRIMS-Kongress, 13. - 15. Oktober 2021

nur für Fachkreise Neues zu Biomarkern, Faktoren der Progression, DMTs - und neue Guidelines

Die Online-Umsetzung des 37. Kongresses des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) darf als gelungen bezeichnet werden. Neben dem „Klassiker“ Biomarker wurden u.a. Untersuchungen zu Prognosefaktoren für die Progression vorgestellt und...

Im Längsschnitt mit RRMS-Patienten verglichen

Auch bei NMOSD nimmt die Hirnatrophie zu

Bei MS-Patienten schreitet der Hirnvolumenverlust im Verlauf schneller voran als bei alternden Gesunden. Doch wie steht es um die Hirnatrophie bei Patienten mit Aquaporin-4-Antikörper-positiver Neuromyelitis optica Spectrum Disorder (AQP4+NMOSD)? Dies wurde jetzt im Längsschnitt ...

Mögliche zukünftige Therapieoption bei RRMS

Diroximelfumarat ist gastrointestinal besser verträglich als DMF

Diroximelfumarat (DRF) ist ein orales Fumarat, das ebenso wie das zur Therapie der RRMS zugelassene Dimethylfumarat (DMF) zu dem aktiven Metabolit Monomethylfumarat (MMF) metabolisiert wird. Nun hatte DRF in einer als Poster auf dem 37. (virtuellen) ECTRIMS-Kongress veröffentlichten ...

Eskalation vs. sofortige Gabe hochwirksamer DMT

Welche Strategie ist vorteilhafter?

Die Behandlungsstrategien der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) unterscheiden sich zwischen Dänemark und Schweden fundamental. Wie sich die Therapieeskalation gegenüber der sofortigen Einleitung einer hochwirksamen krankheitsmodifizierenden Therapie (DMT) ...

Deutsches Multiple-Sklerose-Register ausgewertet

Epilepsie als Prädiktor der Progression?

Die Prävalenz einer Epilepsie bei MS liegt bei 2 % bis 4 %. Langzeit-Registerdaten legen nun nahe, dass ihr Auftreten bei MS-Patienten die Behinderungsprogression fördert und u. a. auch das Risiko einer Konversion zur sekundär progressiven MS (SPMS) erhöht.

Große bevölkerungsbasierte Kohortenstudie zur MS

Mortalität bei Depression fünffach erhöht

Ob sich eine komorbide Depression auf die Rate vaskulärer Ereignisse und die Mortalität von MS-Patient(inn)en auswirkt, wurde in einer großen bevölkerungsbasierten Kohortenstudie über zehn Jahre in England untersucht. Die Sterblichkeit fiel bei den depressiven ...

 

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