Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Newsticker

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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CME-Fortbildung

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Neue Medikamente, andere Zubereitungen – Originalpräparate und Generika... Wer macht was?

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Editorial
Marsch für die Wissenschaft, Marsch für die Humanität
Liebe Leserin, lieber Leser,
der „March for Science“ am 14. April ist ein Fanal. Zunächst einmal, weil − angesichts von Trumps Klimawandel-Leugnung, seinen „alternative facts“ etc. − überhaupt die Notwendigkeit besteht, für die Freiheit der
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Pharma Neu
Ergenyl® Chrono nicht substituieren!

Ergenyl® Chrono (Sanofi) mit dem bewährten Wirkstoff Valproat/ Valproinsäure, zugelassen zur Therapie der Epilepsie und manischer Episoden bei bipolaren Störungen, steht seit 1. August 2016 auf der Substitutionsausschlussliste. Nach dieser Festlegung durch den GB-A darf es also in...

Studiendaten
Impulstherapie der MS mit Alemtuzumab

Ohne kontinuierliche Einnahme von MS-Medikamenten kann die Impulstherapie mit Alemtuzumab (Lemtrada®, Genzyme) nachhaltig die Schubrate reduzieren, die Behinderungsprogression verlangsamen und den Hirnvolumenverlust bremsen. Die als zwei (5- bzw. 3-tägige) Behandlungsphasen im Jahresabstand...

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Therapieoptionen
Spastik-Zulassung für XEOMIN® erweitert

Das Incobotulinumtoxin-A-Präparat Xeomin® (Merz) kann nach aktueller Zulassungserweiterung zur symptomatischen Behandlung der Spastik der oberen Extremitäten bei Erwachsenen unabhängig von der Ätiologie eingesetzt werden. Das einzige komplexproteinfreie Botulinum Neurotoxin ...

Therapieoptionen
Safinamid wirkt auf Motorik und NMS

Das bei Parkinson-Patienten im mittleren bis fortgeschrittenen Stadium als Zusatztherapie eingesetzte Safinamid (Xadago®, Zambon) kann aufgrund seines dualen (dopaminergen und anti-glutamatergen) Wirkmechanismus die motorischen Kardinalsymptome und die On-Off-Fluktuationen positiv beeinflussen ...

Pharma Neu
Ocrelizumab bei PPMS und RMS

Der monoklonale Anti-CD20- Antikörper Ocrelizumab (Ocrevus®, Roche) ist bislang das einzige zugelassene verlaufsmodifizierende MS-Medikament bei (frühen) primär progredienter MS (PPMS). In der ORATORIO-Studie reduzierte Ocrelizumab vs. Placebo das Risiko für eine nach 12 bzw....

ECTRIMS und EAN
Europäische Leitlinie zur MS-Therapie

Das European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) und die European Academy of Neurology (EAN) haben eine Leitlinie für die Therapie der MS mit allen in Europa zugelassenen MS-Medikamenten herausgegeben.

Quelle: Montalban X et al.: ECTRIMS/EAN Guideline on the pharmacological treatment of people with multiple sclerosis. Mult Scler 2018; 24(2): 96-120

Perspektive
Fremanezumab zur Migräne-Prävention

Die hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des noch nicht zugelassenen, gegen das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) gerichteten Antikörpers Fremanezumab (TEVA) in der Migräne- Prävention belegen die Ergebnisse aktueller Studien. In einer Phase-II-Studie kam es bei ...

Aboriginees in Australien
Depression und Suizidalität „down under"

Die Ureinwohner Australiens sind gesellschaftlich marginalisiert und leben zumeist unter ungünstigen psychosozialen Umständen. Das stresst. Jetzt zeigt sich, dass die Häufigkeit und Schwere depressiver Störungen und anderer psychischer Krankheiten sowie suizidales Verhalten bei älteren Aboriginees deutlich höher als in der Bevölkerung.

Quelle: Shen YT et al.: Depression, suicidal behaviour... Int J Environ Res Public Health 2018; 15(3): pii: E447 [Epub 4. März; doi: 10.3390/ijerph15030447]

Neue S3-Leitlinie Neuroborreliose
Nach gerichtlichem Stopp jetzt publiziert

Die S3-Leitlinie Neuroborreliose wurde jetzt nach langem Hin und Her formell verabschiedet, doch die DBG sowie drei Patientenorganisationen haben nicht zugestimmt – und Dissenserklärungen abgegeben. Was ist da los?

Enzyminduzierende Antiepileptika
CAVE: Netzhaut- und Nierengefäße leiden

Die bei vielen Patienten notwendige antiepileptische Langzeittherapie kann die Atherosklerose großer Gefäße fördern. Eine taiwanische Arbeitsgruppe fand jetzt auch eine erhöhte Rate mikroangiopathischer Veränderungen in Netzhaut und Niere.

Quelle: Chen NC et al.: Risk of microangiopathy in patients with epilepsy under long-term antiepileptic drug therapy. Front Neurol 2018; 9: 113 [Epub 12. März.; doi: 10.3389/fneur.2018.00113]

Nach einer Kopfverletzung
Kopfschmerzrisiko fast verdoppelt

Nach Kopfverletzungen sind Kopfschmerzen das häufigste Akutsymptom. In der Nord-Trøndelag Health Study (HUNT) wurde jetzt überprüft, ob die Inzidenz eines erstmaligen Kopfschmerzes bzw. die Wahrscheinlichkeit für eine Exazerbation in den Jahren nach der Kopfverletzung erhöht ist. Die norwegischen Forscher fanden eine deutliche Risikosteigerung.

Quelle: Nordhaug LH et al.: Headache following head injury: a population-based longitudinal cohort study (HUNT). J Headache Pain 2018;19(1): 8 [Epub 22. Jan.; doi: 10.1186/s10194-018-0838-2]

Spinale Muskelatrophie
Neue Perspektiven mit Nusinersen

Den Kenntnisstand zu Genetik, Diagnostik und Behandlung der Spinalen Muskelatrophie (SMA) legten Experten bei der 62. DGKN-Jahrestagung dar. Im Fokus des von Biogen unterstützten Satellitensymposiums standen die neuen Perspektiven der Therapie der 5q-assoziierten SMA mit Nusinersen.

Quelle: Satellitensymposium: „Neue Perspektiven in der Therapie der Spinalen Muskelatrophie (SMA)“, 62. Jahrestagung der DGKN, Berlin. 15. März 2018. Veranstalter: Biogen Nusinersen: Spiranza®

THC/CBD bei MS-bedingter Spastik
SAVANT bestätigt die positiven Erfahrungen

Die aktuelle europäische SAVANT-Studie bestätigt, dass das Oromukosalspray mit den synergistisch wirkenden Inhaltsstoffen THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) eine wirksame und nebenwirkungsarme Add-on-Therapie der Spastik bei MS und den damit einhergehenden Schmerzen darstellt. Die Ergebnisse wurden auf einem Pressegespräch von Almirall beim diesjährigen DGKN-Jahrestreffen vorgestellt.

Quelle: Pressegespräch: „Cannabinoide: Therapeutische Option nur für die MS-Spastik?“, 62. Jahrestagung der DGKN, Berlin, 15. März 2018. Veranstalter: Almirall THC/CBD: Sativex®

Proof-of-concept-Studie bei Kindern mit ADHS
Bessert „NeuroRacer" die Kognition?

Die herkömmlichen ADHS-Therapien können die Kernsymptome der Erkrankung bessern, beeinflussen aber neurokognitive Beeinträchtigungen oft nicht wesentlich. In einer Proof-of-concept-Studie wurden jetzt Durchführbarkeit und Aussichten einer Action Game-Intervention am Computer zur Steigerung der kognitiven Fähigkeiten geprüft.

Quelle: Davis NO et al.: Proof-of-concept study of an at-home, engaging, digital intervention for pediatric ADHD. PLoS One 2018; 13(1): e0189749 [Epub 11. Jan.; doi: 10.1371/journal.pone.0189749]

Morbus Huntington
Lebenserwartung sinkt, Suizidrisiko steigt

An der Universität Oslo wurde anhand zweier Register untersucht, inwieweit die Lebenserwartung von Patienten mit Chorea Huntington (Huntington´s disease, HD) verringert ist und woran die Patienten sterben. U. a. fand sich unter den männlichen Patienten ein um fast das Doppelte erhöhtes Risiko für vollendete Suizide.

Quelle: Solberg OK et al.: Age at death and causes of death in patients with Huntington disease in Norway in 1986-2015. J Huntingtons Dis 2018; 7(1): 77-86

Kognitive Defizite bei pädiatrischen MS-Patienten
Auch die exekutiven Funktionen sind betroffen

Die Auswirkungen der MS auf die Kognition pädiatrischer Patienten wurde bereits in einer Reihe von Studien untersucht. In einer deutschen Studie wurden nun die Auswirkungen der Erkrankung insbesondere auf die exekutiven Funktionen der Kinder und deren Relation zur klinischen Parametern geprüft.

Quelle: Wuerfel E et al.: Cognitive deficits including executive functioning in relation to clinical parameters in paediatric MS patients. PLoS one 2018; 13: e0194873 (Epub 22. März; doi.org/10.1371/journal. pone.0194873]

Vagusnervstimulation (VNS)
Response mittels HRV vorhersagbar?

Bei Patienten mit arzneimittelresistener Epilepsie wird häufig die Vagusnervstimulation (VNS) eingesetzt, doch ob und wie stark die Patienten ansprechen, ist schwer vorherzusagen. Eine chinesische Forschergruppe untersuchte nun, inwieweit sich die präoperative Herzraten-Variabilität (HRV) als Prognosefaktor für eine Response eignet.

Quelle: Liu HY et al.: Preoperative heart rate variability as ... Scientific reports 2018; 8, 3856 (Epub ahead 01. März 2018; doi: 10.1038/s41598-018-21669-3)

Lithium-Therapie bei bipolarer Störung
Häufige Abbrüche wegen Nebenwirkungen

In der Erhaltungstherapie ist Lithium bei bipolarer Störung nach wie vor das Mittel der Wahl. Die Substanz bietet nachweislich große Vorteile in der Prävention schwerer affektiver Episoden und suizidalen Verhaltens. Doch bricht etwa die Hälfte der Patienten die Behandlung ab. Die Gründe dafür wurden in einer Kohortenstudie untersucht.

Quelle: Öhllund L et al.: Reasons for lithium discontinuation in men and women with bipolar disorder: a retrospective cohort study. BMC Psychiatry 2018; 18, 37 (Epub ahead 07. Feb. 2018; https://doi.org/10.1186/ s12888-018-1622-1)

Schon eine Zigarette am Tage ist zu viel
Auch geringster Nikotinkonsum erhöht das Schlaganfallrisiko

In einer systematischen Übersicht und Metaanalyse wurden die Risiken für einen Schlaganfall und eine koronare Herzkrankheit (KHK) bei einem Konsum von nur ein bis fünf Zigaretten quantifiziert. Die Gefährdung war ganz erheblich größer als erwartet: Anscheinend gibt es für den Nikotinkonsum nach unten keine Sicherheitsgrenze.

Quelle: Hackshaw A et al.: Low cigarette consumption and risk of coronary heart disease and stroke: meta-analysis of 141 cohort studies in 55 study reports. BMJ 2018; 360: j5855 [Epub 24. Jan.; doi: 10.1136/bmj. j5855]

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