Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Pharma Neu
Ergenyl® Chrono nicht substituieren!

Ergenyl® Chrono (Sanofi) mit dem bewährten Wirkstoff Valproat/ Valproinsäure, zugelassen zur Therapie der Epilepsie und manischer Episoden bei bipolaren Störungen, steht seit 1. August 2016 auf der Substitutionsausschlussliste. Nach dieser Festlegung durch den GB-A darf es also in...

4. Kongress der EAN, 16.−19. Juni 2018 in Lissabon
Neurogenetik, Parkinson, MS und ...

Der 4. Kongress der European Academy of Neurology (EAN) lockte Tausende Teilnehmer aus ganz Europa sowie aus nicht-europäischen Ländern nach Lissabon. Abgedeckt wurde das gesamte neurologische Spektrum, darunter Schlaganfall, Epilepsie, Kopfschmerzen, Bewegungsstörungen, Multiple Sklerose, Demenz und neuromuskuläre Erkrankungen. Der Kongressschwerpunkt lag erklärtermaßen auf der Neurogenetik.

Ocrelizumab beim 4. EAN-Kongress in Lissabon
Neue Vierjahres- und Sicherheitsdaten

Ocrelizumab ist sowohl bei schubförmiger MS (RMS) als auch bei früher primär progredienter MS (PPMS) zugelassen, bisher wurden mehr als 50 000 Patienten behandelt. Die anhaltende Wirksamkeit des anti-CD20-Antikörpers auf die MS-Kernparameter sowie die aktuellen Sicherheitsdaten legten jetzt MS-Experten auf einem von Roche unterstützten Satellitensymposium beim 4. EAN-Kongress dar.

Quelle: Satellitensymposium: „Ocrelizumab: Redefining the management of Relaps-ing MS & Primary Progressive MS“, 4. Kongress der European Academy of Neurology (EAN), Lissabon, 16. Juni 2018; unterstützt von Roche. Ocrelizumab: Ocrevus®

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Cladribin-Tabletten bei RRMS
So verhalten sich Lymphozyten, T- und B-Zellen

Schwere Lymphopenien sind eine gefürchtete Nebenwirkung immunmodulierender MS-Medikamente. Wie die orale Kurzzeittherapie mit Cladribin-Tabletten, die eine selektive Immunrekonstitutionstherapie (SIRT) darstellt, sich auf die Änderungen von Lymphozyten und den Subsets an B- und T-Zellen auswirkt, wurde in einem von Merck unterstützten Poster beim 70. AAN dargestellt.

Quelle: Posterpräsentation: P5.364 Per Soelberg Soerensen et al.: Long-term Lymphocyte Counts in Patients with RRMS Treated with Cladribine Tablets 3.5 mg/kg: Total Lymphocytes, B-, and T-cell Subsets. 70. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN), Los Angeles, 26. April 2018. Poster unterstützt von der Merck KgaA Cladribin-Tabletten: Mavenclad®

Neuropsychologische Studien ausgewertet
Entscheidungsfindung stark beeinträchtigt?

Eine MS geht häufig mit kognitiven Beeinträchtigungen und Verhaltensproblemen einher, die die Alltagsbewältigung und die Erfüllung beruflicher Aufgaben erschweren. Gerade die Entscheidungsfindung scheint von der Erkrankung gestört zu werden. Ein Team von Schweizer Neurologen und Psychologen erstellte nun eine deskriptive Zusammenschau der Ergebnisse von Entscheidungsfindungstests bei MS-Patienten.

Quelle: Neuhaus M et al.: Decision-making in multiple sclerosis patients: a systematic review. Mult Scler Int 2018; 7835952 [Epub 12. März; doi: 10.1155/2018/7835952]

Sensorbasierte ‚Wearables‘
Verbessern sie Gang und Gleichgewicht?

In einer Metaanalyse randomisierter, kontrollierter Studien (RCT’s) untersuchten deutsche und US-amerikanische Forscher die Effekte verschiedener durch ‚Wearables‘ unterstützten Gang- und Gleichgewichtstrainings bei Patienten und Gesunden.

Quelle: Gordt K et al.: Effects of wearable sensor-based balance and gait training on balance, gait, and functional performance in healthy and patient populations: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Gerontology. 2018;64(1):74-89

AAN 2018: SMA-Therapie mit Nusinersen
Therapieeffekte bei Erwachsenen nutzen

Mit Nusinersen besteht seit Mitte 2017 erstmals eine zugelassene Therapieperspektive für Kinder und Erwachsene mit einer 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (SMA). Auf dem 70. Jahrestreffen der AAN wurden für das Antisense Oligonukleotid Daten zur Langzeitwirksamkeit bei Kindern präsentiert. Studiendaten und praktische Erfahrungen zeigen auch bei erwachsenen SMA-Patienten viele positive Behandlungseffekte.

Quelle: Scientific Platform Session: Day JW: Nusinersen efficacy in adults with spinal muscular atrophy; Elsheikh B: Nusinersen treatment for adults with spinal muscular atrophy; a single center experience. Scientific Platform Session 46.001 bzw. 46.006, 70th Annual Meeting der American Academy of Neurology (AAN), Los Angeles, 26. April 2018 Nusinersen: Spinraza®

Progression der Gehunfähigkeit bei SMA-Typ-3-Patienten
Abhängig von Lebensalter und Subtyp?

Häufigste Ursache für eine spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine homozygote Deletion des Survival Motor Neuron (SMN1)-Gens auf Chromosom 5q13. Menschen mit einer leichten Ausprägung (SMA-Typ 3) sind grundsätzlich gehfähig, doch beeinträchtigen meist muskuläre Schwäche und Fatigue die Gehfähigkeit. Jetzt wurde anhand mehrerer Longitudinalstudien zum natürlichen Verlauf geprüft, ob und in welchem Ausmaß es zu einer Progression der Gehschwierigkeiten kommt, und ob diese vom Alter abhängig ist.

Quelle: Montes J et al.: Ambulatory function in spinal muscular atrophy ... PLoS One 2018; 13(6): e0199657 [Epub 26. Juni; doi: 10.1371/journal.pone.0199657]

Unipolare Depression bei Älteren
22 Entzündungsmarker im Plasma erhöht

Bei einer Depression wird seit längerem davon ausgegangen, dass sie von einer entzündlichen Komponente getriggert und/oder unterhalten wird. Norwegische Forscher untersuchten jetzt, welche inflammatorischen und antiinflammatorischen Mediatoren bei älteren Patienten mit unipolarer Major Depression in auffälligen Plasmakonzentrationen vorliegen. Sie fanden in der Bestimmung von insgesamt 27 verschiedenen Immunmarkern ein depressionstypisches Muster.

Quelle: Gaarden TL et al.: Exploration of 27 plasma immune markers: a cross-sectional comparison of 64 old psychiatric inpatients having unipolar major depression and 18 non-depressed old persons. BMC Geriatry 2018; 18(1): 149 [Epub: 25. JunI; doi: 10.1186/ s12877-018-0836-x]

Kinder und Jugendliche mit ADHS
Deutlich höhere Gefahr für Vergiftungen

Kinder und Jugendliche mit einer ADHS weisen bekanntlich ein erhöhtes Risiko für Unfälle und Verletzungen auf. Jetzt zeigt die Metaanalyse eines internationalen Autoren-Teams, dass offenbar eine noch höhere Gefahr besteht, dass sich die Patienten vergiften.

Quelle: Ruiz-Goikoetxea M et al.: Risk of poisoning in children ... Sci Rep 2018; 8(1): 7584 [Epub 15. Mai; doi: 10.1038/s41598-018-25893-9]

DMF im MS-Behandlungsalltag
Wirksamkeitsvergleich in der ‚Real world‘

Mit dem oralen Dimethylfumarat (DMF) wurden weltweit schon mehr als 310 000 Patienten behandelt. Auf der 70. Jahrestagung der AAN in Los Angeles vorgestellte Daten belegen die klinische Wirksamkeit von DMF in der ‚Real world‘. Dies zeigen u. a. zwei von Biogen unterstützte Poster zum retrospektiven Vergleich mit anderen aktuellen MS-Medikamenten anhand des deutschen MS-Registers der NeuroTransData (NTD).

Quelle: Posterpräsentation: P1.351 Braune S et al.: Propensity score matched comparative effectiveness ...; P1.373 Braune S et al.: Propensity score matched comparative ... 70. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN), Los Angeles, 22. April 2018. Poster unterstützt von Biogen Dimethylfumarat: Tecfidera®

Verschiedene Marker der Neurodegeneration?
Hirnatrophie, RNFL-Dicke und kognitive Funktionen im Verlauf

Die Abnahme des Hirnvolumens, auch bei der MS der klarste Marker der Neurodegeneration, geht wohl mit einer Verringerung der Retinal nerve fibre layer (RNFL)-Dicke (und mit einem Abbau der kognitiven Fähigkeiten) einher. In einer kombinierten Quer-und Längsschnittuntersuchung wurde geprüft, welcher Art diese Zusammenhänge sind.

Quelle: Frau J et al.: A cross-sectional and longitudinal study evaluating brain volumes, RNFL, and cognitive functions in MS patients and healthy controls. BMC Neurol 2018; 18(1): 67 [Epub 11. Mai; doi: 10.1186/ s12883-018-1065-9]

AAN 2018: Fremanezumab bei episodischer Migräne
Kopfschmerztage und Beeinträchtigung signifikant verringert
Eine episodische Migräne (EM) neigt zur Progression zur chronischen Migräne. Die Wirksamkeit des – noch nicht zugelassenen – humanisierten monoklonalen CGRP-Antikörpers Fremanezumab bei EM-Patienten zeigt jetzt u. a. ein auf der 70. AAN-Jahrestagung von Teva unterstütztes Poster. Für beide Dosierungen wurde eine signifikante Prävention der monatlichen Tage mit Kopfschmerz und Einnahme einer Akutmedikation belegt. Die kopfschmerzbedingten Beeinträchtigungen wurden signifikant geringer.
Posterpräsentation: P4.093 Dodick D et.: Efficacy and safety of 2 dose regimens of subcutaneous administration of fremanezumab versus placebo for the preventive treatment of episodic migraine. 70. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN), Los Angeles, 25. April 2018. Poster unterstützt von Teva.
Große Kohortenstudie
Spannungskopfschmerz erhöht Parkinson-Risiko

In einer landesweiten bevölkerungsbasierten Kohortenstudie wurde in Taiwan retrospektiv untersucht, inwieweit ein Spannungskopfschmerz unabhängig von anderen Faktoren das Parkinson-Risiko erhöht. Die Resulate lassen aufhorchen.

Quelle: Yang FC et al.: Increased risk of Parkinson‘s disease following tension-type headache: a nationwide population-based cohort study. Oncotarget 2017; 9(2): 2148-57

Neues Atypikum Cariprazin
Effektiv gegen Negativsymptome

Bei der Therapie von Schizophrenie-Patienten sind Negativsymp-tome noch immer eine Herausforderung. Die Daten und Erfahrungen, nach denen das neue atypische Antipsychotikum Cariprazin mit seinem spezifischen Dopamin-Rezeptorprofil besonders gut auch die Negativsymptome verringert, wurden auf einer von Recordati Pharma durchgeführten Pressekonferenz präsentiert.

Quelle: Launch-Pressekonferenz: „Reagila® – Neuer Therapieansatz zur Behandlung der Schizophrenie“, Frankfurt/Main, 24. Mai 2018. Veranstalter: Recordati Pharma Cariprazin: Reagila®

Schwedische Kohortenstudie zu Frauen
Angst über drei Generationen

Angst und Stress können das Mutter-Kind-Verhältnis stören und scheinen mit einer erhöhten psychiatrischen Komorbidität einherzugehen. In Schweden wurde nun die Prävalenz von Angststörungen über drei Generationen – Großmütter, Töchter und Enkel – hinweg untersucht. Das größte Angststörungsrisiko wies die doppelt vorbelastete Enkelgeneration auf.

Quelle: Sydsjö G et al.: Anxiety in women − a Swedish national three-generational cohort study. BMC Psychiatry 2018; 18(1): 168 [Epub 4. Juni; doi: 10.1186/ s12888-018-1712-0]

Antipsychotika bei Schizophrenie und Bipolarstörung
Diese Faktoren verbessern die Adhärenz

Bei Patienten mit psychischen Erkrankungen, die vor allem mit Antipsychotika behandelt werden, stellt die Nicht-Adhärenz mit der Medikation ein gravierendes Problem dar. Aus der deutschen pragmatisch orientierten, randomisierten und kontrollierten Studie Tecla wurden jetzt erste Daten zur Adhärenz mit der antipsychotischen Medikation veröffentlicht.

Quelle: Stentzel U et al.: Predictors of medication adherence among patients with severe psychiatric disorders: ... BMC Psychiatry 2018; 18(1): 155 [Epub 29. Mai; doi: 10.1186/s12888-018-1737-4]

Supplementierung mit 5-ALA
Trainingsleistung und Depression gebessert

Patienten mit klinisch relevanter Depression können von körperlicher Betätigung profitieren, doch ein regelmäßiges Training fällt ihnen meist schwer. In einer randomisierten doppelblinden Crossover-Studie wurde geprüft, ob die Supplementierung mit 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) plus Natriumeisencitrat (NEC) bei depressiven Frauen mittleren Alters Trainingsbereitschaft und -leistung verbessert und die Depressivität verringert.

Quelle: Suzuki H et al.: Effects of 5-aminolevulinic acid supplementation ... Sci Rep 2018; 8(1): 7151 [Epub 8. Mai; doi: 10.1038/s41598-018-25452-2]

Kostenkalkulation bei therapierefraktärer Depression
Doch früher an die EKT denken?

Die Elektrokrampftherapie (EKT) stellt bei Patienten mit schwerer Depression eine hochwirksame Behandlung dar, doch wird ihr Einsatz aufgrund befürchteter Stigmatisierung, Nebenwirkungen und auch Kosten immer noch restriktiv gehandhabt. Jetzt näherten sich US-Psychiater der Thematik von einer anderen Seite: Sie simulierten die Wirksamkeit und Kosteneffektivität der EKT gegenüber herkömmlichen Pharmako-bzw. Psychotherapien in einer virtuellen Population depressiver Patienten.

Quelle: Ross EL et al.: Cost-effectiveness of electroconvulsive therapy vs pharmacotherapy/psychotherapy for treatment-resistant depression in the United States. JAMA Psychiatry 2018 [Epub 9. Mai; doi: 10.1001/ jamapsychiatry.2018.0768]

Schlaganfall, Herzinfarkt und Mortalität
Erhöhte Gefahr durch Apathie

Können depressive und Apathie-Symptome älterer Menschen deren Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Gesamtsterblichkeit erhöhen? Dies untersuchte die ICARA Study Group anhand eines systematischen Reviews mit anschließender Metaanalyse.

Quelle: Eurelings LS et al. für die ICARA Study Group: Apathy and depressive symptoms in older people and incident ... Clin Epidemiol 2018; 10: 363-79

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