Tau und Amyloid bei Alzheimer-Krankheit

Früher Beginn – schlechte Prognose

Während 97 % der Alzheimer-Demenzen nach dem 65. Lebensjahr auftreten („Late onset“, LO), kommt es bei Patienten mit frühem Krankheitsbeginn („Early onset, EO) meist zu schnellen Verschlechterungen. Bei dem Vergleich beider Gruppen in einer US-Bildgebungsstudie ...

Systematische Überprüfung und Metaanalyse

Prävention der Alzheimer-Krankheit – welche Evidenz gibt es?

Kognitives Training, körperliche Aktivität, Stressreduktion und mehr: Zur Wirksamkeit verschiedener Interventionen zur Prävention der Alzheimer-Krankheit existieren zahlreiche Studien, die aber aufgrund unterschiedlicher Designs und Endpunkte schwierig zu interpretieren sind...

Alzheimer-Demenz in der Rotterdam-Studie

Korreliert die Telomer-Länge mit dem Risiko?

Auf der Suche nach Biomarkern bzw. Prognose-relevanten objektiven Befunden für die Alzheimer-Demenz wurde die in der bevölkerungsbasierten Rotterdam-Studie bestimmte Telomer-Länge mit dem Erkrankungsrisiko in Relation gesetzt.

Antidepressiva, Antipsychotika, Anxiolytika und mehr

Psychopharmaka bei Demenz-Kranken

Trotz der Gefahr teils schwerer Nebenwirkungen werden verschiedene Psychopharmaka auch bei demenziell erkrankten Menschen häufig eingesetzt. Jetzt wurden die Neuverordnungen bei Demenz-Kranken nach einem Klinikaufenthalt ausgewertet.

Progranulin (GRN)-assoziierte frontotemporale Demenz

Plasma-GFAP steigt vor Symptombeginn an

Das Glial fibrillary acidic protein (GFAP) gilt als Neurodegenerationsmarker, insbesondere für die Astrogliose, einer bei Patienten mit frontotemporaler Demenz (FTD) bekannten Pathologie. Jetzt wurden die GFAP-Konzentrationen bei FTD-Patienten mit verschiedenen Mutationen mit den ...

MRT plus kognitive Scores

Alzheimer Jahre vor Ausbruch vorhersagbar

Lässt sich das Fortschreiten zu einer Demenz bei Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (Mild Cognitive Impairment, MCI) vorhersagen? Eine aktuelle Studie aus Kanada legt nahe, dass dies mittels MRT-Befunden plus etablierte kognitive Testscores zwei bis sieben Jahre ...

Große Studie zu Genetik und Lifestyle

Was erhöht das Demenz-Risiko stärker?

Genetische Faktoren disponieren zur Demenz. Kann dies durch einen günstigen „Lifestyle“ ausgeglichen werden? In Großbritannien wurden jetzt die Assoziation von Lebensstil und genetischem Risiko mit der Inzidenz einer Demenz im Detail geprüft.

Perspektive

Alzheimer: Aducanumab- Zulassung geplant

Nach Rücksprache mit der US-amerikanischen FDA plant Biogen, einen Zulassungsantrag für Aducanumab zur Behandlung des Morbus Alzheimer einzureichen. Grundlage sind neuere Analysen eines größeren Datensatzes aus Phase- III-Studien. Deren positive Ergebnisse waren haupts...

NfL, tau-Protein, Neurogranin und kognitiver Abbau

Welcher Biomarker ist am sensitivsten?

Die Neurofilament-Leichtkette (NfL) ist bei vielen neurodegenerativen Krankheiten vermehrt im Liquor nachweisbar. Nun wurde untersucht, ob NfL gegenüber den potenziellen Alzheimer-Biomarkern tau-Protein und Neurogranin verlässlichere Vorhersagewerte in einer Alzheimer-...

Mild cognitive impairment (MCI) und Demenz

So erhöhen SCI und Depression die Risiken

Subjektive kognitive Beeinträchtigungen (SCI) gehen der Entstehung einer (objektiven) leichten kognitiven Beeinträchtigung (MCI) und einer Demenz voraus. Da die SCI, die zumeist als Gedächtnisstörungen im Alter von 50 - 60 Jahren in Erscheinung tritt, stark mit einer ...

5th Congress EAN, 29. Juni bis 2. Juli 2019 in Oslo

Neues zu den „Big 7“ der Neurologie

Die European Academy of Neurology (EAN) hat Ende Juni zur größten Neurologie-Konferenz in Europa nach Oslo eingeladen. Auf dem 5. Jahrestreffen kamen mehr als 6.000 Neurologen und Vertreter verwandter Disziplinen zum Wissensaustausch zusammen.

Schutz vor Demenz

Gibt es die kognitive Reserve wirklich?

Es ist eine gängige Annahme, dass ein hoher Bildungsgrad vor einer demenziellen Erkrankung schützt oder diese zumindest verzögern kann. Angesichts der Ergebnisse einer großen Kohortenstudie stellen Forscher nun das Konzept der „kognitiven Reserve“ in Frage.

Deutsche Krankenkassendaten

CAVE: Zu viele Demenz-Patienten erhalten TZA

Bei dementen Patienten, die ja häufig an komorbiden psychiatrischen Störungen wie Depressionen, Angst und Schlafstörungen leiden, wird aufgrund der Gefahr anticholinerger Nebenwirkungen eine restriktive Anwendung trizyklischer Antidepressiva (TZA) empfohlen. Doch wird dies ...

Forschung & Entwicklung

PPARg-Hemmer gegen Demenz?

Als Aktivator der Peroxisome proliferator-activated receptors gamma (PPARg) wirkt das Flavonoid-Glucosid Icariin u. a. durch Effekte auf die Clearance-Fähigkeit der Mikroglia entzündungshemmend. Bei APP/PS1-Mäusen verringerte Icariin das induzierte depressives Verhalten und ...

 

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