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Therapie der mittelschweren bis Major Depression

nur für Fachkreise Psilocybin so wirksam wie Escitalopram?

Die ab 1950 begonnene experimentelle Behandlung psychiatrischer Krankheiten mit Psychedelika erleben derzeit eine Renaissence. Jetzt wurde die antidepressive Wirksamkeit dieses Serotonin-agonistischen Halluzinogens mit der des etablierten SSRI Escitalopram in einer doppelblinden, ...

Postpartale Depression in der IGEDEPP-Kohorte

Jede fünfte Frau erkrankt

In der Studie Interaction of Gene and Environment of Depression during PostPartum (IGEDEPP) an mehr als 3.000 Gebärenden wurden die Prävalenz und kumulative Inzidenz einer postpartalen Depression untersucht. Dabei wurde zwischen einem frühen und einem späten Auftreten ...

Studiendaten

Anhaltende Remission unter Esketamin-Nasenspray

Eine beim Annual Meeting of the American College of Neuropsychopharmacology (ACNP) 2020 vorgestellte Post-hoc-Analyse der Studien ASPIRE I und II zeigt, dass akut depressive Patienten unter einer Behandlung mit dem neuen Esketamin-Nasenspray (Spravato®, Janssen) eine stabile und ...

Systematische Prüfung und Metaanalyse

Hilft ein kognitives Training bei Major Depression?

Auch wenn die affektiven Symptome einer Major Depression (MD) in der Regel mit dem Ende der akuten Episode verschwinden, bleibt die Depressions-assoziierte kognitive Beeinträchtigung häufig bestehen – und gilt als einer der wichtigsten Prädiktoren für Rezidive, ...

Leichte bis mittelschwere Depression

Wirksame Alternative Hypnose?

Zur Wirksamkeit einer Hypnose liegen vor allem anekdotische Berichte vor. Jetzt wurde das Verfahren in einer randomisierten kontrollierten Rater-verblindeten Studie bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Depression mit einer kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) als Goldstandard-...

In 21 Ländern untersucht

Suizidalität in den ersten COVID-19-Monaten

Es wird immer deutlicher, dass die COVID-19-Pandemie für viele Menschen schwerwiegende psychische Folgen hat. Jetzt wurde erstmals in zahlreichen Ländern vergleichend untersucht, ob die frühe Pandemie zu einem Anstieg die Suizidraten geführt hat.

Versorgung der Depression in Deutschland

Verbesserungen durch PNP-Vertrag?

Die Therapie der Depression sollte schnell, bedarfsorientiert und evidenzbasiert erfolgen – und natürlich wirtschaftlich sein. Anhand von AOK-Daten aus Baden-Württemberg wurde nun retrospektiv untersucht, wie sich der deutsche Vertrag zur Versorgung in den Fachgebieten der ...

Polygenetischer Risiko-Score, elterliche Anamnese, sozioökonomischer Status

Wie das Risiko früher Depression bestimmen?

Wie sich das Risiko für eine früh, d. h. vor dem 30. Lebensjahr einsetzende Depression vorhersagen lässt, haben dänische Psychiater in einer Fall-Kohortenstudie untersucht. Sie prüften insbesondere, ob die Einbeziehung der psychiatrischen Vorgeschichte der Eltern (...

Deutsche Pharmakovigilanz-Daten 2001 bis 2017

Veränderte Therapie der Depression

Die derzeit verfügbaren Daten zur Verschreibung von Psychopharmaka bei Major Depression (MD) spiegeln zumeist die ambulante Behandlung wider. Jetzt zeigt eine Auswertung des Programms „Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie“ (AMSP) die Veränderungen bei station&...

Zulassungserweiterung von Esketamin auf den psychiatrischen Notfall

Depressive Symptome in 24 h reduziert

Bei schwer Depressiven sind orale Antidepressiva oft nicht schnell genug wirksam. Der neue Glutamat-modulierende Wirkansatz mit Esketamin erweitert die Akutbehandlungsoptionen. Jetzt wurde die Zulassung dieses schnell wirkenden Antidepressivums (Rapid-Acting Anti-Depressant, RAAD) auf den ...

STAR*D-Daten zur Therapie der Major Depression

nur für Fachkreise Klinische Prädiktoren für die Verringerung von Suizidgedanken?

Die Effekte der gängigen Antidepressiva auf die Suizidalität depressiver Patienten sind nicht genau geklärt. Diese standen nun im Fokus einer Sekundäranalyse der großen Studie Sequenced Treatment Alternatives to Relieve Depression (STAR*D) zum Ansprechen auf das ...

Bei Frauen mit hohem Depressionsrisiko

Gibt es Resilienz-assoziierte Hirnregionen?

In einer türkischen Bildgebungsstudie wurde versucht, bei jungen Frauen mit familiärer Depressionsanamnese Hirnregionen zu identifizieren, die mit einer Widerstandsfähigkeit gegen depressive Episoden assoziiert sind. Tatsächlich ergab die voxelbasierte Morphometrie (VBM...

Repräsentative Daten des deutschen Sozio-ökonomischen Panels (GSOEP)

Depression und Angst in Deutschland

Im Rahmen des GSOEP wurde mithilfe des validierten Patient Health Questionnaire 4 (PHQ-4) in einer repräsentativen Stichprobe deutscher Haushalte untersucht, wie viele Menschen unter Depressionen und Angstzuständen leiden.

Patienten mit bipolarer Erkrankung

Kognition mit dem Smartphone messen?

Ob sich die bei vielen Patienten mit Bipolarstörung bestehenden kognitiven Beeinträchtigungen mit einer Smartphone-App erfassen lassen und ob diese mit funktionellen Defiziten korrelieren, wurde von dänischen Forschern untersucht. Sie werteten dazu die gepoolten Daten zweier...

 

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