Post-stroke-Depression

Anders als andere depressive Erkrankungen?

Der Anteil an Schlaganfallpatienten, die innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Ereignis eine klinisch relevante depressive Symptomatik entwickeln, beträgt bis zu einem Drittel. In den Niederlanden wurde nun in einer multizentrischen Studie untersucht, welche Gemeinsamkeiten mit und...

Norwegische Multizenter-Studie

Fatigue nimmt nach Schlaganfall zu

Prospektiv wurde in Norwegen die Prävalenz einer Fatigue vor und drei Monate nach einem Schlaganfall bestimmt. Im Vergleich mit der Bevölkerung ist dieses belastende, die Alltagsfertigkeiten und die Lebensqualität beeinträchtigende und die Mortalität erhöhende...

NOAKs: CHMP empfiehlt Dabigatran-spezifisches Antidot

nur für Fachkreise Idarucizumab kurz vor Zulassung

In der Prävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit nichtvalvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) bestätigen umfangreiche Real-World-Daten die hohe Wirksamkeit und Sicherheit von Dabigatran (Pradaxa®). Dies schilderten Experten zu diesem ersten...

CAVE: Ischämischer Insult

nur für Fachkreise Rezidivgefahr durch alle Antidepressiva

Antidepressiva können bei Schlaganfallpatienten offenbar das Risiko für ein Rezidiv erhöhen. Welcher Antidepressiva-Typ besonders riskant ist, und um welche Apoplex-Formen es sich bevorzugt handelt, wurde jetzt in einer großen Studie analysiert.

Perinataler Hirninfarkt

Wie stark belastet die Situation die Familie?

Ein perinataler Hirninfarkt und die resultierenden neurologischen Probleme bedeuten für die Eltern zunächst großes Leid. In welchem Maß die Pflegesituation das Familienleben belastet und bei den betreuenden Personen Depressionen hervorruft, wurde jüngst in einer ...

Chronische Aphasie nach Schlaganfall

Chancen der individuell angepassten tDCS

Die transkranielle direkte Stromstimulation (tDCS) könnte dazu beitragen, dass sich die Sprachstörungen von Patienten nach einem Schlaganfall bessern. Über das individuelle Ansprechen auf verschiedene Stimulationsbedingungen ist allerdings noch wenig bekannt. In den USA ...

Perspektiven

Erstes NOAK-Antidot vor der Zulassung

Dabigatran (Pradaxa®, Boehringer) war der erste Vertreter der neuen Generation direkter oraler Antikoagulanzien (NOAK) zur Prävention und Behandlung akuter und chronischer thromboembolischer Erkrankungen. Das Unternehmen hat nun mit Idarucizumab (Praxbind®) ein spezifisches ...

Schwerer Methylentetrahydrofolat-Reduktase-Mangel

Frühe Betain-Therapie reduziert nicht nur die Patientensterblichkeit

Um die Therapieaussichten von Betain bei einem schweren Mangel des Enzyms Methylentetrahydrofolat-Reduktase (MTHFR) auf eine solide wissenschaftliche Basis zu stellen, wertete ein niederländisches Ärzteteam die im Zeitraum zwischen 1960 und 2012 verfügbaren Fallberichte und ...

Symptomatische Vertebralis-Stenosen

Doch lieber keine Stents einsetzen?

Stenosen von Vertebralarterien, die zu einem ischämischen Ereignis oder Infarkt führen, gehen mit einem hohen Schlaganfallrisiko einher. In der randomisierten, kontrollierten Phase-II-Studie Vertebral Artery Stenting Trial (VAST) der niederländischen Herzstiftung wurden nun ...

FGF23

Neuer Risikomarker für Schlaganfall?

Der von Osteozyten gebildete „Fibroblast Growth Factor 23 (FGF23), der u. a. die Rückgewinnung von Natrium und Kalzium aus dem Harn fördert und den Phosphat- Stoffwechsel reguliert, kann auch Bluthochdruck, Atherosklerose, Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenerkrankungen begü...

CAVE: Antidepressiva plus NSAR

nur für Fachkreise Erhöhtes Risiko für Gehirnblutungen

Schon seit einiger Zeit wird diskutiert, dass Antidepressiva – hier vor allem die SSRI – in Kombination mit NSAR nicht nur das Risiko für gastrointestinale sondern auch für intrakranielle Blutungen erhöhen können. Letzteres wurde nun in einer retrospektiven ...

Dreijahresstudie zum Schlaganfall

Wie hoch sind Mortalität und Rezidivrate?

Zwei Drittel aller Schlaganfälle ereignen sich in Ländern mit mittleren und geringen Einkommensverhältnissen. Anhand des Schlaganfallregisters der südbrasilianischen Stadt Joinville wurde jetzt prospektiv geprüft, wie viele Patienten mit erstem Schlaganfall drei Jahre ü...

SERVICE

On Tour „Herzens sache Schlaganfall"

Mit einer gezielten Vorsorge wären 50 bis 70% der jährlich rund 270 000 Schlaganfälle in Deutschland vermeidbar. Um die Zahl der Schlaganfälle zu reduzieren, hat das Unternehmen Boehringer Ingelheim nun zum dritten mal die bundesweite Aufklärungskampagne „...

Symptomatische intrakranielle Stenose

Stent schneidet dramatisch schlechter ab

Eine intrakranielle Stenose gilt als eine der häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall. In der groß geplanten internationalen Studie VISSIT (Vitesse Intracranial Stent Study for Ischemic Stroke Therapy) wurde bei Patienten mit einer symptomatischen intrakraniellen Stenose ...

Hirnblutungen unter oralen Antikoagulanzien

Möglichst rasch die INR verringern und den Blutdruck senken!

Wie können die Hirnblutungsrisiken unter oralen Antikoagulanzien (OAK) minimiert werden? In einer großen Gruppe OAK-behandelter deutscher Schlaganfallpatienten wurden jetzt die kurz- und langfristigen Auswirkungen antikoagulatorischer und blutdrucksenkender Akutmaßnahmen ...

 

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