Potenzielle Neuroprotektion

Senken Vit. E und C das Parkinson-Risiko?

Viele Studien haben erfolglos versucht, für Wirkstoffe oder Nahrungsbestandteile neuroprotektive Effekte nachzuweisen. Jetzt legt eine schwedische Kohortenstudie nahe, dass die Aufnahme von Vitamin E und C über die Nahrung das Risiko einer Parkinson-Erkrankung senken könnte.

Mit und ohne GBA1-Mutation

Ja, Ambroxol wirkt!

In-vitro- und in-vivo-Studien zufolge kann Ambroxol die Enzymaktivität der β-Glucocerebrosidase (GCase) erhöhen und die a-Synucleinspiegel senken. Jetzt belegt eine Pilotstudie die Wirksamkeit des (hochdosierten) Antitussivums.

Sonderstellung im Armamentarium

nur für Fachkreise Breites Wirkspektrum von Safinamid

Die Transmitter-Störung beim Parkinson ist heterogen – und das klinische Bild spiegelt eine variable Komposition motorischer und nicht-motorischer Symptome (NMS) wider. Während die dopaminerge Therapie mittels L-Dopa, Dopaminagonisten, herkömmlicher MAO-B-Hemmern etc. ...

Impulskontrollstoerungen (ICD) und zwanghafte Verhaltensweisen

Praevalenz, Korrelationen und Risikofaktoren

ICD wie pathologisches Spielen, zwanghaftes Einkaufen, Hypersexualität etc. können Parkinson-Patienten und Angehörige stark belasten. In der spanischen Beobachtungsstudie COPPADIS wurden nun die nicht-motorischen Symptome (NMS) mit Fokus auf Impulskontrollstörungen (ICD...

Fokussierte Ultraschall-Subthalamotomie

Motorisch effektiv, aber ...

Bei Parkinson-Patienten ist der Nucleus subthalamicus (STN) die bevorzugte Zielstruktur der Tiefen Hirnstimulation (THS) zur Linderung anders nicht kontrollierbarer motorischer Symptome. Dass sich die therapeutische Läsionierung des STN als Alternative zur THS bzw. auch zur ...

Auswirkungen einer komorbiden Schlafapnoe

Kognitive (und andere) Probleme bei OSA

Unter den nicht-motorischen Parkinson-Symptomen wie Depression, Angst, Schmerz etc. befinden sich auch mehr oder weniger stark ausgeprägte Schlafstörungen, die die Patienten belasten und ihre Alltagsaktivitäten beeinträchtigen können. Ob sich eine obstruktive ...

Morbus Parkinson

Gefahr für schwere COVID-19-Verläufe

Informationen über Parkinson-Patienten mit schwerem COVID-19-Verlauf sind rar. Chinesische Ärzte im Zentrum des Geschehens analysierten nun die klinischen Merkmale, das Outcome und die Risikofaktoren, die die Prognose von Parkinson-Patienten mit schwerer COVID-19-Infektion ...

Löst COVID-19 Parkinson aus?

COVID-19: „Facts and Fantasy“

Die Impfungen laufen schleppend an und neue Mutationen wie u. a. die brasilianische Variante bergen die Gefahr, dass uns das COVID-19-Virus noch sehr lange im Griff haben wird – und unsere Patienten zunehmend stärker belastet. Während klar ist, dass Ältere mit komorbiden ...

Hinweise aus Epidemiologie, Genetik, Pathologie, Klinik und Neuroimaging

Essenzieller Tremor als Parkinson-Prodrom?

In jüngster Zeit legen etliche Studien nahe, dass ET-Patienten vermehrt ein Parkinson- Syndrom entwickelten. Jetzt wurden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengetragen.

Effekte der Corona-Pandemie

Auch auf den Schlaf der Patienten achten!

Die COVID-19-Pandemie bzw. die Eindämmungsmaßnahmen bis hin zum Lockdown können psychische Störungen und Schlafstörungen verstärken oder sogar hervorrufen. Chronisch Kranke könnten besonders vulnerabel sein. Jetzt wurde bei Parkinson-Patienten in Wuhan ...

Unterschiede im Wirkmechanismus

nur für Fachkreise Safinamid verringert die glutamaterge Überaktivität

Parkinson-Patienten weisen bekanntlich eine pathologisch erhöhte Glutamatfreisetzung auf. Inwieweit das dual – dopaminerg und antiglutamaterg – wirkende Safinamid diese unphysiologische Transmitterfreisetzung verringert, wurde in einer Mikrodialyse- Studie untersucht. ...

Alltagsaktivitäten bei zwei Dritteln beeinträchtigt

Stärker auf Augenprobleme achten!

Ophthalmologische Symptome werden von Parkinson-Patienten selten spontan berichtet und von ihren behandelnden Ärzten oft übersehen. Jetzt zeigt eine niederländische Beobachtungsstudie, dass Augen- bzw. Sehprobleme überaus häufig sind – und die Betroffenen in ...

Nach Endoskopie prädiktive Faktoren ermittelt

Wer entwickelt Schluckstörungen?

Die klinische Diagnose einer Dysphagie ist oft schwierig, apparative Untersuchungen sind aufwändig. Bei 200 Parkinson-Patienten mit einer endoskopischen Schluckanalyse wurde nun nach klinischen Prädiktoren für deren Entstehung gesucht.

Frühe Parkinson-Krankheit

KI hilft bei der Prognose einer Depression

Für die Voraussage im Einzelfall – und auch für die Patienten-Stratifizierung in klinischen Studien – wäre es sinnvoll, Patienten mit einem hohen Depressionsrisiko schon zu Beginn der Erkrankung zuverlässig zu identifizieren. Dies gelang nun anhand von ...
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