Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Newsticker

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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CME-Fortbildung

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Der XyREM-Report

Den Newsletter XyREM Report von UCB Pharma gibt es jetzt viermal jährlich frei Haus. Er bietet schlafmedizinisch interessierten Ärzten in kompakter Form Studienergebnisse, Neuigkeiten über schlafmedizinische Techniken, Fortbildungstipps und praxisrelevante Serviceangebote. Die ...

Perspektive
Alzheimer-Liqui-Patch

Das Berliner Unternehmen epinamics hat mit dem Liqui-Patch das weltweit erste Wirkstoff- Sprühpflaster entwickelt, das den Wirkungsgrad und die Hautverträglichkeit gegenüber konventionellen Wirkstoffpflastern deutlich erhöht. Auf die Haut gesprüht, bildet sich in 90 Sek. ein...

Varia
„Entlassmanagement Psychiatrie" umsetzen

Auf zwei Fortbildungsveranstaltungen des Unternehmens Janssen diskutierten 55 Führungskräfte psychiatrischer Kliniken und Fachabteilungen die Herausforderungen und Chancen, die die Umsetzung des Rahmenvertrags „Entlassmanagement Psychiatrie“ für die Patientenversorgung ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Neurologen würdigen neue MS-Immuntherapeutika

Die Neurologen setzen bei der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) auf neue immunmodulierende Antikörper: Den Preis für das Innovativste Produkt teilen sich 2017 Zinbryta® von Biogen und Ocrevus® von Roche Pharma. Die Facharztgruppe...

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

Pharma Neu
Cladribin-Tabletten zugelassen
Die Europäische Kommission hat am 25. Aug. 2017 die Marktzulassung für Cladribin-Tabletten (MAVENCLAD® 10 mg) des Unternehmens Merck für die Behandlung der schubförmigen MS bei Patienten mit hoher Krankheitsaktivität in den 28 Ländern der EU und in Island,
...
European Academy of Neurology, 24.–27. Juni 2017 in Amsterdam
Multiple Sklerose, Demenz und Migräne − Neues vom EAN

In Amsterdam trafen sich die europäischen Neurologen zu ihrem Jahreskongress − mehr als 6000 Besucher kamen. Das übergreifende Thema des 3rd Congress der European Academy of Neurology (EAN) war „Outcome measures in Neurology“. Die Sessions umfassten das gesamte Spektrum der neurodegenerativen, entzündlichen, traumatischen und übrigen neurologischen Erkrankungen

60 Jahre Placebo-kontrollierte Studien mit Antipsychotika
Was ist heute gesichert, was nicht?

Anhand einer groß angelegten systematischen Übersicht und (Bayesian-)Metaanalyse aller randomisierter, kontrollierter Doppelblindstudien der letzten 60 Jahre wurde jetzt die Wirksamkeit von Antipsychotika bei Patienten mit akuter schizophrener Psychose untersucht. Hat sich in dieser Zeit etwas verändert? Wir wirksam sind Antipsychotika?

Quelle: Leucht S et al.: Sixty years of placebo-controlled antipsychotic drug trials in acute schizophrenia: systematic review, bayesian meta-analysis, and meta-regression of efficacy predictors. Am J Psychiatry 2017 [Epub 25. Mai; doi: 10.1176/appi.ajp.2017.16121358]

Möglicher Umwelteinfluss
Parkinson-Risiko durch fettreduzierte Milch?

Der Verzehr von Milchprodukten könnte das Risiko erhöhen, einen Morbus Parkinson zu entwickeln. Nun untersuchten US-Neurologen in einer großen Kohorte, ob Milchprodukte generell oder aber fettreduzierte Varianten das Parkinson-Risiko beeinflussen.

Quelle: Hughes KC et al.: Intake of dairy foods and risk of Parkinson disease. Neurology 2017 [Epub 8. Juni; doi: 10.1212/WNL.0000000000004057]

Oxidativer Stress bei progressiver MS
Glutathion-Mangel korreliert mit Hirnatrophie

Der Theorie nach wird die Hirnatrophie durch oxidativen Stress gefördert. Ob die Konzentrationen an Glutathion (g-L-Glutamyl-L-Cysteinylglycin; GSH) als dem wichtigsten nicht-enzymatischen Antioxidans im Hirngewebe bei Patienten mit progressiver MS verringert ist, wurde jetzt in vivo in einer US-Bildgebungsstudie geprüft.

Quelle: Choi IY et al.: In vivo evidence of oxidative stress in brains of patients with progressive multiple sclerosis. Mult Scler 2017; 1352458517711568 [Epub 1. Juni; doi: 10.1177/1352458517711568]

Bei peripherer Neuropathie
Lindert Peroneus-Dekompression auch die RLS-Symptome?

Ein RLS geht häufig mit anderen neurologischen und psychiatrischen Krankheiten einher. Auch Patienten mit einer peripheren Neuropathie berichten häufig RLS(-artige)-Symptome. In einer retrospektiven Auswertung in den USA wurde nun untersucht, ob die chirurgische Nerven-Dekompression die RLS-Symptomatik der Patienten verringern kann.

Quelle: Anderson JC et al.: Nerve decompression and restless legs syndrome: a retrospective analysis. Front Neurol 2017; 8: 287 [Epub 6. Juli; doi: 10.3389/fneur.2017.00287]

Vermehrtes periaquäduktales Grau
Biomarker für die episodische Migräne?

Migräne-Patienten zeigen in der Bildgebung gegenüber Gesunden diverse regionale Hirnvolumen-Abweichungen. In einer MRT-Pilotstudie untersuchten chinesische Wissenschaftler, ob die Größe des periaquäduktalen Grau (PAG) bei Patienten mit episodischer und chronischer Migräne verändert ist und ob dies ggf. mit klinischen Variablen in Zusammenhang steht.

Quelle: Chen Z et al.: Volume expansion of periaqueductal gray in episodic migraine: a pilot MRI structural imaging study. J Headache Pain 2017;18(1): 83 [Epub 15. Aug 15; doi: 10.1186/s10194-017-0797-z]

Alkohol doch schädlicher als gedacht?
Hirnstruktur und Kognition schon bei moderatem Konsum beeinträchtigt

Epidemiologischen Studien zufolge geht ein geringer bis moderater Alkoholkonsum gegenüber einer Abstinenz mit diversen Gesundheitsvorteilen wie z. B. einer verringerten Inzidenz von Herzinfarkten, Schlaganfällen und Demenz einher. Nun spricht eine viel beachtete britische Langzeitstudie über 30 Jahre schon bei „normalen“ Trinkmengen für relevante Hirnveränderungen und kognitive Beeinträchtigungen.

Quelle: Topiwala A et al.: Moderate alcohol consumption as risk factor for adverse brain outcomes and cognitive decline: longitudinal cohort study. BMJ 2017; 357: j2353 [Epub 6. Juni; doi: 10.1136/bmj.j2353]

Gesundheitszugang vor und nach 2008
Krise? Welche Krise?

Hatte die weltweite Finanzkrise 2008 Auswirkungen auf den Zugang ärmerer Menschen zu Gesundheitsleistungen? Eine binationale Forschergruppe untersuchte die Situation vor und nach dem Schicksalsjahr in Deutschland und Spanien. Das erstaunliche Resultat der Analyse: „Crisis? What Crisis?“

Quelle: Lostao L et al.: Socioeconomic position and health services use in Germany and Spain during the great recession. PLoS One 2017; 12(8): e0183325 [30. Aug.; doi: 10.1371/journal.pone.0183325]

Moderne Behandlungskonzepte
Die Autonomie der Patienten stärken

Im Rahmen eines modularen Behandlungsansatzes ist die Adhärenz mit der antipsychotischen Medikation bei schizophren Erkrankten ein kritischer Faktor für die Rückfallprophylaxe. Die Umsetzung moderner Therapiekonzepte schilderten erfahrene Psychiater jüngst auf einem von Janssen Deutschland unterstützten Diskussionsforum.

Quelle: Pressegespräch: Erfahrungsaustausch & Diskussionsforum zur medikamentösen Therapie der Schizophrenie, Oberhausen, 06.07.2017. Gemeinsame Veranstaltung von Janssen Deutschland und dem Evangelischen Klinikum Niederrhein GmbH im Johanniter Krankenhaus Oberhausen. Paliperidonpalmitat: Xeplion®, Trevicta®

Safinamid als Zusatztherapie
Anhaltend wirksam – auch NMS gebessert

Wirkfluktuationen bei fortgeschritten erkrankten Parkinson-Patienten betreffen nicht nur die motorischen, sondern auch die nicht-motorischen Symptome (NMS). Dass Safinamid als Add-on auf beide Symptombereiche wirkt, legten renommierte Neurologen auf einem von Zambon unterstützten Satellitensymposium beim 3. EAN-Kongress dar.

Quelle: Satellitensymposium: „Safinamide as a valuable add-on-therapy: Exploring new approaches to PD management through patient case presentations“, 3. Kongress der European Academy of Neurology (EAN), Amsterdam, 26.06.2017. Unterstützt von Zambon Safinamid: Xadago®

Teriflunomid in der MS-Therapie
Auch wichtige Effekte auf die Fatigue und die Kognition

Beim „3. MS Special(ists)-Presseworkshop“ von Sanofi-Genzyme schilderten MS-Experten in Hamburg, wie sich die orale Therapie mit Teriflunomid auf Symptombereiche wie Fatigue und kognitive Beeinträchtigungen sowie auf die Therapiezufriedenheit der Patienten auswirkt. Sie plädieren dafür, diese „unsichtbaren Symptome“ der MS von Anfang an im Blick zu haben.

Quelle: Presseworkshop: MS-Workshop „3. MS Special(ists)“, Hamburg, 09.08.2017. Veranstalter: Sanofi Genzyme Teriflunomid: Aubagio®

Ocrelizumab bei schubförmiger MS
Schnelle Kontrolle der Krankheitsaktivität

Das in den USA bereits zugelassene und in Europa im Zulassungsverfahren befindliche Ocrelizumab führt innerhalb weniger Wochen nach Behandlungsbeginn zu einer signifikanten Reduzierung der klinischen und radiologischen MS-Aktivität. Diese Daten zu dem B-Zell-depletierenden monoklonalen Anti-CD20-Antikörper wurden auf einer „Platform Presentation“ zur MS beim 69. Jahrestreffen der AAN in Boston vorgestellt.

Quelle: Scientific Presentation: Hauser SL: Rapidity of onset of ocrelizumab clinical efficacy in relapsing multiple sclerosis. Platform Presentation „MS Therapeutics and Clinical Research II“ (S31.002), 69th Annual Meeting der American Academy of Neurology (AAN), Boston, 26.04.2017 Ocrelizumab

SMS-Unterstützung bessert die Depression

Kanadische Psychiater untersuchten in einer randomisierten kontrollierten Pilotstudie, ob zusätzliche unterstützende Textnachrichtungen (SMS) auf das Smartphone die Therapie depressiver Patienten verbessern kann. Das scheint der Fall zu sein.

Quelle: Agyapong VIO et al.: Randomized controlled pilot trial of supportive text messages for patients with depression. BMC Psychiatry 2017; 17(1): 286. Epub 2. Aug; doi: 10.1186/s12888-017-1448-2]

Registerstudie zu spontanen Hirnblutungen
Cholesterin-Spiegel korrelieren negativ mit dem Outcome

Epidemiologische Studien zeigten Zusammenhänge zwischen einer Hypercholesterinämie und einem niedrigen Hirnblutungsrisiko. Der Einfluss der Cholesterin-Spiegel sowohl auf die Blutungsschwere als auch auf das Dreimonats-Outcome der Patienten wurde jetzt in einer taiwanesischen Registerstudie überprüft.

Quelle: Chen YW et al.: Low cholesterol level associated with severity and outcome of spontaneous intracerebral hemorrhage: Results from Taiwan Stroke Registry. PLoS One 2017; 12(4): e0171379 [Epub 19. Apr.; doi: 10.1371/journal.pone.0171379]

Digitalisierter Uhrenzeichnen-Test
Demenz-Screening deutlich verbessert

Der Uhrenzeichen-Test (Clock Drawing Test, CDT) ist ein im klinischen Alltag seit langem zum Demenz-Screening eingesetztes Instrument. Er ist einfach und unaufwändig, weist aber Nachteile wie Ungenauigkeit, eine niedrige Interrater-Zuverlässigkeit und eine mangelnde Änderungssensitivität auf. Kann die digitalisierte Form des Tests (dCDT) die kognitiven Beeinträchtigungen besser erfassen?

Quelle: Müller S et al.: Increased diagnostic accuracy of digital vs. conventional clock drawing test for discrimination of patients in the early course of Alzheimer‘s disease from cognitively healthy individuals. Front Aging Neurosci 2017; 9: 101 [Epub 11. Apr.; doi: 10.3389/ fnagi.2017.00101]

Kinder mit TS-bedingten Anfällen
Ketogene Diät wirkt auch auf die Kognition und das Verhalten

Die Tuberöse Sklerose (TS) führt bei bis zu 90% der Kinder zu – häufig schwer behandelbaren – Krampfanfällen. In einer retrospektiven Studie wurden die Effekte einer ketogenen Diät auf die bislang therapierefraktären Anfälle der Kinder mit TS sowie auf Kognition und Verhalten geprüft.

Quelle: Park S et al.: Ketogenic diet for the management of epilepsy associated with tuberous sclerosis complex in children. J Epilepsy Res 2017; 7(1): 45-9

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