Schizophrenie

Schizophrenie

Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

Mehr

Newsticker

Newsticker

Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

Mehr

Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

Mehr

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

Mehr

CME-Fortbildung

CME-Fortbildung

Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

Mehr

Pharma-Navigator

Pharma-Navigator

Neue Medikamente, andere Zubereitungen – Originalpräparate und Generika... Wer macht was?

Mehr

Home

Pharma Neu
Ergenyl® Chrono nicht substituieren!

Ergenyl® Chrono (Sanofi) mit dem bewährten Wirkstoff Valproat/ Valproinsäure, zugelassen zur Therapie der Epilepsie und manischer Episoden bei bipolaren Störungen, steht seit 1. August 2016 auf der Substitutionsausschlussliste. Nach dieser Festlegung durch den GB-A darf es also in...

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

Original Pressemitteilung:
Neuer CME-Webcast mit 4 Punkten zertifiziert

Prof. Dr. Bettina Schmitz, Chefärztin der Klinik für Neurologie, Stroke Unit und Zentrum für Epilepsie am Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin, erläutert in dem neuen CME-Webcast „Monotherapie bei Epilepsie“ die ...

Original Pressemitteilung
Schlafmedizinische Leistungen einfacher abrechnen
Praxisratgeber: Kodierungen im Schlaflabor

Schlafmedizinische Diagnosen und Prozeduren können aufwendig sein – und damit auch eine Quelle von Erlösunterschieden. Eine kostenfreie Broschüre zeigt häufig zu kodierende Prozeduren im Schlaflabor und passende Kalkulationen.
 

Original Pressemitteilung
Service: viermal jährlich frei Haus
XyREM Report - informatives Medium zu aktuellen Schlafthemen

Studien, Fortbildungen, Serviceangebote, Tagungen - mit diesem Spektrum hält ein kostenfreier Newsletter von UCB Pharma schlafmedizinisch Interessierte auf dem Laufenden.

Original Pressemitteilung
Lacosamid in der Monotherapie fokaler Epilepsien
Standortbestimmung in der Epilepsietherapie

Am 16. Dezember 2016 erhielt Lacosamid die Zulassung zur Monotherapie fokaler
Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei erwachsenen und jugendlichen
(16 − 18 Jahren) Epilepsiepatienten [1]. Aus diesem Anlass wurde eine
Standortbestimmung der Behandlungsoptionen in der Monotherapie vorgenommen.
Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen und Österreichischen Gesellschaften für
Epileptologie und der Schweizerischen Epilepsie-Liga 2017 wurden unter der Leitung
von Prof. Dr. Eugen Trinka, Salzburg, die entscheidenden Kriterien für die
Therapiewahl diskutiert.

Pharma-Neu
Jetzt Erstattungsbetrag für Brivaracetam

Nachdem die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband erfolgreich abgeschlossen sind, bleibt das im Feb. 2016 hierzulande eingeführte Brivaracetam (Briviact®, UCB) ohne Einschränkungen verfügbar. Damit wurde erstmalig nach Inkrafttreten des AMNOG (2011) für ein ...

Pharma-Neu
Nusinersen gegen spinale Muskelatrophie

Das Antisense-Oligonukleotid Nusinersen (Spinraza®, Biogen) wurde am 30. Mai 2017 durch die Europäische Kommission zur Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (5q-SMA) zugelassen. Die 5q-SMA ist mit ca. 95% aller Fälle die häufigste SMAForm. Zumeist tritt sie bei ...

Pharma-Neu
„Positive Opinion" für Cladribin

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat die Zulassung von Cladribin-Tabletten (voraussichtlicher Handelsname MavencladTM, Merck) zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) bei Patienten mit hoher Krankheitsaktivität positiv beurteilt. Dies basiert auf den ...

Therapie-Optionen
Rotigotin-Pflaster bei Parkinson und RLS

Die transdermale Anwendung des nicht-ergolinen Dopaminagonisten Rotigotin (Leganto®, Bayer Vital) gewährleistet eine stabile Wirkstoff-Plasmakonzentration über 24 h. Die resultierende kontinuierliche Rezeptorstimulation bietet bei Parkinson-Patienten eine günstige Voraussetzung f&...

59th Annual Scientific Meeting der AHS in Boston, 8.–11. Juni 2017
Prävention der Migräne im Fokus

Auf dem 59th Annual Scientific Meeting der American Headache Society (AHS) im Juni dieses Jahres wurden mit etwa 1000 Fachbesuchern die neuen Entwicklungen bei den verschiedenen Kopfschmerzformen diskutiert. Neben einigen Beiträgen zur Akuttherapie standen die neuen Daten zu den vier neuen, noch in klinischer Prüfung befindlichen Antikörpern gegen das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) bzw. dessen Rezeptor im Vordergrund: Erstmals gibt es spezifische Medikamente zur Migräne-Prävention.

1H-MRS-Studien ausgewertet
Senken Antipsychotika die Glutamat-Spiegel?

Eine Schizophrenie geht mit einer Verstärkung der glutamatergen Transmission einher, kann die Psychose möglicherweise sogar auslösen. Nun wurde anhand der gepoolten Daten von Studien zur Protonen-gewichteten Magnet-Resonanz-Spektroskopie (1H-MRS) geprüft, ob die Behandlung schizophrener Patienten mit Antipsychotika die Spiegel des erregenden Transmitters Glutamat im Gehirn beeinflusst.

Quelle: Egerton A et al.: Effects of antipsychotic administration on brain glutamate in schizophrenia: a systematic review of longitudinal 1H-MRS studies. Front Psychiatry 2017; 8: 66 [Epub 28. Apr.; doi: 10.3389/ fpsyt.2017.00066]

Schon bei leichter Demenz
Erhöhen depressive Symptome die Mortalität?

Sowohl eine Depression als auch eine Demenz gehen bei älteren Menschen mit einer erhöhten Sterblichkeit einher. Wie verhält es sich bei Komorbidität beider Erkrankungen? Nun wurde die Mortalität bei Patienten mit einer erst leichten Demenz und depressiven Symptomen verschiedener Schwere untersucht. Die Ergebnisse zeigen dringenden Handlungsbedarf an.

Quelle: Petersen JD et al.: Major depressive symptoms increase 3-year mortality rate in patients with mild dementia. Int J Alzheimers Dis 2017; 7482094 [Epub 6. Apr.; doi: 10.1155/2017/7482094]

Hämodynamik in der Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS)
Unterschiedliche Effekte von ATX und MPH im Präfrontallappen

Das Stimulans Methylphenidat (MPH) und das Nichtstimulans Atomoxetin (ATX) sind die am häufigsten eingesetzten ADHS-Medikamente, ihre Wirkweise ist aber im Detail noch nicht erschlossen. Jetzt wurden in Japan Effekte beider Medikamente auf die präfrontale Hämodynamik mithilfe der Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS) untersucht.

Quelle: Nakanishi Y et alk.: Differential therapeutic effects of atomoxetine and methylphenidate in childhood attention deficit/hyperactivity disorder as measured by near-infrared spectroscopy. Child Adolesc Psychiatry Ment Health 2017; 11: 26. [Epub 12. Mai; doi: 10.1186/s13034-017-0163-6]

Ocrelizumab verringert MS-Aktivität und Progression
Viele RMS und PPMS-Patienten erreichen neuen Endpunkt NEPAD

Ocrelizumab wurde in den USA zur Therapie der schubförmigen und progressiven MS zugelassen und befindet sich derzeit im EU-Zulassungsverfahren. Auf einem Satellitensymposium von Roche auf dem diesjährigen EAN-Kongress wurde die Wirksamkeit des monoklonalen Anti-CD20-Antikörpers u. a. anhand des neuen kombinierten Endpunktes NEPAD (No Evidence of Progression [NEP] und Active Disease [AD]) vorgestellt.

Quelle: Satellitensymposium: „From candle to lightbulb: How has innovation defined our understanding of multiple sclerosis?“, 3. Kongress der European Academy of Neurology (EAN), Amsterdam, 24. Juni 2017. Veranstalter: Roche Pharma Ocrelizumab: Ocrevus®

KIS: Minocyclin verhindert die Konversion zur MS – aber nicht auf Dauer

Positive Wirksamkeitshinweise aus ersten Studien haben das Minocycline in MS Study Team bewogen, eine randomisierte Placebo-kontrollierte Studie bei Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom (KIS) durchzuführen. Wird die MS-Konversionsrate reduziert?

Quelle: Metz LM et al. für das Minocycline in MS Study Team: Trial of Minocycline in a Clinically Isolated Syndrome of Multiple Sclerosis. N Engl J Med 2017; 376(22): 2122-33; Xia Z, Friedlander RM: Minocycline in Multiple Sclerosis – compelling results but too early to tell. ebda: 2191-93

„Tensor-Factorization" und „Membership vectors"
Smartphone-Abhängigkeit gut einschätzbar

Exzessive Smartphone-Nutzung verursacht persönliche und soziale Probleme bis hin zu einer klinischen Abhängigkeitssymptomatik. Nun wurden anhand einer speziellen App Smartphone-Nutzerdaten erfasst, um mittels eines komplexen Prädiktionsalgorithmus eine Suchtentwicklung zu erkennen.

Quelle: Choi J et al.: Smartphone dependence classification using tensor factorization. PLoS One 2017; 12(6): e0177629 [Epub: 21. Juni; doi: 10.1371/journal. pone.0177629]

Patienten und gesunde Ältere
Verbessern „Exergames" die Kognition?

Britische Forscher prüften anhand einer Metaanalyse, ob sog. „Exergames“ (Computer-/ Konsolen-Spiele, bei denen die Spieler zur Steuerung mehr oder weniger stark körperlich agieren müssen) einen Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten haben. Sie schlossen dabei Studien an diversen Patientengruppen und auch älteren Gesunden ein.

Quelle: Stanmore E et al.: The effect of active video games on cognitive functioning in clinical and non-clinical populations: A meta-analysis of randomized controlled trials. Neurosci Biobehav Rev 2017; 78: 34-43

Ein neuer, revolutionärer Therapieansatz?
microRNA's bei ischämischem Schlaganfall

Ein Neurologen-Team legte in einem Review dar, warum sog. microRNA‘s bei Schlaganfällen einen neuen Behandlungsansatz darstellen könnten. Sie wirken auf vielfältige Art den ischämischen Hirngewebsschädigungen entgegen.

Quelle: Khoshnam SE et al.: Emerging roles of microRNAs in ischemic stroke as possible therapeutic agents. J Stroke 2017 [Epub 8. Mai; doi: 10.5853/jos.2016.01368]

Weiße und graue Substanz
Kleinere Volumina – stärkere Psychopathologie

Eine koreanische Arbeitsgruppe untersuchte mittels Voxel-basierter Morphometrie (VBM), inwieweit bei Schizophrenie-Patienten Hirnvolumenänderungen mit der Symptomschwere korrelieren. Es wurden etliche Zusammenhänge festgestellt, vor allem mit einer verringerten grauen Substanz im Gyrus temporalis superior.

Quelle: Kim G-W A et al.: Whole brain volume changes and its correlation with clinical symptom severity in patients with schizophrenia: A DARTEL-based VBM study. PLoS One 2017, 12: e0177251 [Epub 17. Mai; doi: 10.1371/journal.pone.0177251

GFI Der Medizin-Verlag

Anschrift

GFI. Gesellschaft für medizinische Information mbH
Paul-Wassermann-Straße 15
81829 München

Telefon: +49 89 4366300
Fax: +49 89 436630210
E-Mail: info@gfi-online.de

Copyright © 2017, GFI | AGB | Sicherheit und Datenschutz | Impressum