Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Newsticker

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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CME-Fortbildung

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Neue Medikamente, andere Zubereitungen – Originalpräparate und Generika... Wer macht was?

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Pharma Neu
Ergenyl® Chrono nicht substituieren!

Ergenyl® Chrono (Sanofi) mit dem bewährten Wirkstoff Valproat/ Valproinsäure, zugelassen zur Therapie der Epilepsie und manischer Episoden bei bipolaren Störungen, steht seit 1. August 2016 auf der Substitutionsausschlussliste. Nach dieser Festlegung durch den GB-A darf es also in...

Therapieoptionen
Johanniskraut gegen Depression

Bei leichten und mittelschweren depressiven Episoden stellt der hochdosierte, verschreibungspflichtige und erstattungsfähige Johanniskrautextrakt STW 3-VI (Laif® 900, Bayer) eine vorteilhafte Alternative zu synthetischen Antidepressiva dar. Hochdosierter Johanniskraut- Extrakt hat sich in ...

Negativresultate
Aus für Solazenumab

Nach ersten vielversprechenden Ergebnissen hatten sich für die Behandlung der leichten Alzheimer- Demenz große Hoffnungen auf den monoklonalen Antikörper Solazenumab (Lilly) gerichtet. Nun gab das Unternehmen bekannt, dass der primäre Endpunkt in der Phase- III-Studie ...

Original Pressemitteilung:
Patientenbedürfnisse und Leitlinien-Empfehlungen zur Therapie bei erkrankungsbedingten Schlafstörungen

Monheim, 14.12.2016. Schlafstörungen sind eine bekannte Begleiterscheinung bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom [1]. Neben allgemeinen Schwierigkeiten beim Einschlafen und Durchschlafen stören nächtliche OFF-Zeiten, ...

Original Pressemitteilung:
EMA erteilt Lacosamid die Zulassung für die Monotherapie fokaler Epilepsie

Monheim, 22.12.2016. Die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) erteilte am 16.12.2016 UCB die Zulassung für Lacosamid (Vimpat®) zur Monotherapie fokaler Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei erwachsenen und ...

Pharma-News
Actavis ist nun PUREN

Seit Ende 2015 firmiert die ehemalige Actavis Deutschland unter dem Namen der deutschen Traditionsmarke PUREN Pharma GmbH & Co. KG. Die deutsche Tochtergesellschaft der international tätigen Aurobindo Pharma Ltd. hat ihren Sitz in München. Mittlerweile trägt ein Großteil der...

Perspektiven
Antisense-Oligonukleotid gegen SMA

Zur Therapie der spinalen Muskelatrophie (SMA) hat nach der FDA nun auch die EMA den Antrag von Biogen auf Zulassung des Prüfpräparates Nusinersen angenommen. Beide Behörden haben beschleunigte Beurteilungsverfahren bewilligt. Die Anträge basieren auf Zwischenauswertungen der ...

Perspektiven
Safinamid in den USA

Das in Deutschland zur Add-on- Therapie des Parkinson-Symdroms zugelassene Safinamid (Xadago®, Zambon) besitzt einen einzigartigen dualen (dopaminergen und antiglutamatergen) Wirkmechanismus. In klinischen Studien wurde die anhaltende Wirksamkeit auf motorische Symptome und Komplikationen belegt...

Neue Studiendaten
Aripiprazol-Depot im Behandlungsalltag

Die in klinischen Studien belegten Therapieeffekte von Aripiprazol- Depot (Abilify Maintena®, Otsuka/ Lundbeck) zeigen sich auch im Behandlungsalltag. Dies belegen u. a. beim DGPPN-Kongress 2016 vorgestellte Daten einer nicht-interventionellen Studie an 242 stabilen, mit oralem Aripiprazol ...

Therapieoptionen
Psychotherapie online mit deprexis®24

Nur etwa 10% aller behandlungsbedürftigen Patienten mit akuter Depression erhalten hierzulande eine geeignete Psychotherapie; die Wartezeit beträgt oft sechs Monate. Eine rasch zugängliche (und datenschutzkonforme) Hilfe bietet das individualisierte Online-Therapieprogramm deprexis&...

Therapieoptionen
MPH und Dexamfetamin bei ADHS

Bei Kindern mit ADHS ist Leitlininienempfehlungen zufolge ein multimodaler Therapieansatz indiziert. Medikamentöser Goldstandard für Kinder ab dem 6. Lebensjahr ist Methylphenidat (MPH, z. B. Medikinet®, Medice), das eine umfassende Kontrolle der ADHS-Symptome erlaubt. Sprechen Kinder ...

Schlaganfall: Spezifisches Dabigatran-Antidot
Akutmanagement im Notfall verbessert

Für Patienten, die mit dem Nicht-Vitamin-K-Antagonisten oralen Antikoagulans (NOAK) Dabigatran behandelt werden, steht seit Januar 2016 mit Idarucizumab in Deutschland flächendeckend ein Antidot zur Verfügung, das EU-weit für das Management von kritischen Notfallsituationen zugelassen ist. Auf einem Satellitensymposium von Boehringer Ingelheim schilderten Schlaganfallexperten die aktuelle Studienlage zu dem Antidot.

Quelle: Satellitensymposium: „Innovation in der Schlaganfalltherapie", 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Mannheim, 23.09.2016. Veranstalter: Boehringer Ingelheim Dabigatran: Pradaxa® Idarucizumab: Praxbind®

Langzeiterfahrungen mit Fingolimod
Umfangreiche Besserungen erzielbar – einschließlich NEDA-4

Langfristige Krankheitskontrolle, Erreichen der Freiheit von nachweisbarer Krankheitsaktivität (NEDA-4), Wirkung auf die Hirnatrophie, Besserung der Kognition und keine neuen Sicherheitssignale in der Langzeitanwendung – diese Attribute einer oralen Therapie der schubförmig-remittierenden MS (RRMS) mit Fingolimod erläuterten deutsche Experten auf einem beim 89. DGN-Kongress von Novartis veranstalteten Pressegespräch. Es gehe darum, dass auch MS-Patienten mit hoher Krankheitsaktivität ihr Leben aktiv planen und steuern können.

Quelle: Pressegespräch: „Multiple Sklerose: Sichtbare Symptome kontrollieren – unsichtbare Symptome adressieren", 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Mannheim, 21.09.2016. Veranstalter: Novartis Fingolimod: Gilenya®

Aktuelle und zukünftige Behandlungen der MS
Patienten-zentrierte Faktoren stärker berücksichtigen

Trotz des erweiterten Behandlungsspektrums besteht in vielen Bereichen der MS-Versorgung noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Welche Therapie für welchen Patienten infrage kommt, und welchen Stellenwert dabei Wirksamkeit, Verträglichkeit, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit haben, wurde auf einem von Merck unterstützten Satellitensymposium beim 89. DGN-Kongress in Mannheim erörtert.

Quelle: Satellitensymposium: „Insights Immunologie – Basis zukünftiger MS-Therapiestrategien", 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Mannheim, 22.09.2016. Veranstalter: Merck

MIBG-Szinti, Riechtest und TCS
Idiopathische und atypische Parkinson- Syndrome unterscheiden

Wie lassen sich idiopathische von atypischen Parkinson-Syndromen wie Multiple Systematrophie (MSA) und Progressive supranukleäre Blicklähmung (PSP) differenzieren? Japanische Neurologen setzten dafür auf die Kombination dreier (Früh-)Tests.

Quelle: Fujita H1 et al.: Usefulness of cardiac MIBG scintigraphy, olfactory testing and substantia nigra hyperechogenicity .... PLoS One 2016; 11(11): e0165869 [Epub 3. Nov.; doi: 10.1371/journal.pone.0165869]

MAO-B-Hemmer lindert auch Schlafstörungen

Der selektive, irreversible Monoaminooxidase(MAO)-B-Hemmer Rasagilin lindert die Symptomatik von Parkinson-Patienten, indem die Substanz den striatalen Dopaminabbau hemmt. In einer kleinen monozentrischen, prospektiven Beobachtungsstudie wurde untersucht, ob es auch die bei Parkinson-Patienten häufigen Schlafprobleme beeinflusst.

Quelle: Schettino C et al.: Rasagiline for sleep disorders in patients with Parkinson’s disease: a prospective observational study. Neuropsychiatr Dis Treat 2016; 12: 2497-502

sCD163 und andere Biomarker
MS-Aktivität bei KIS und RRMS vorhersagbar?

In Dänemark wurde bei Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom (KIS) oder schubförmiger MS (RRMS) nach Laborindikatoren für die Krankheitsaktivität gesucht. Wiederholt bestimmt wurden der Makrophagen-Marker lösliches (soluble) CD163 und verschiedene andere mögliche Biomarker in Liquor bzw. Serum. Wirkte sich die MS-Therapie aus?

Quelle: Stilund M et al.: A multi-biomarker follow-up study of patients with multiple sclerosis. Brain Behav 2016; 6(9): e00509 [epub 11.Juli; doi: 10.1002/brb3.509]

Die europäische Neurologie nach dem Brexit
Den Schaden für beide Seiten abwenden

Das Referendum für den Brexit am 23. Juni 2016 wird sich auch auf die medizinische Zusammenarbeit in Europa auswirken. In einem Editorial befasst sich die Redaktion des Lancet Neurology mit den möglichen, bereits spürbaren Folgen für die neurologische „Community“ und den künftigen Herausforderungen.

Quelle: Neurology in the aftermath of Brexit. Editorial in Lancet Neurol 2016; 15(10): 995

USA und Kuba
Von Feindschaft zu Partnerschaft – jedenfalls in Gesundheitsfragen

Wie könnte sich die Annäherung der USA an Kuba auf die Zusammenarbeit in Gesundheitsfragen auswirken? Dazu nimmt ein US-Arzt der 1997 gegründeten Non-profit-Organisation Medical Education Cooperation with Cuba (MEDICC) Stellung.

Quelle: Keck CW: The United States and Cuba – turning enemies into partners for health. N Engl J Med 2016; 375(16): 1507-09

Eisenmangel im Gehirn auch bei RLS?
Mit 7-Tesla-Aufnahmen quantifiziert

Nicht nur Parkinson-Patienten, auch RLS-Erkrankte scheinen unter einem Eisenmangel im Gehirn zu leiden – jedenfalls in bestimmten Strukturen. Nun untersuchte ein Forscherteam mithilfe eines hochauflösenden 7-Tesla-MRT, ob und welche Regionen bei Patienten mit einem idiopathischen RLS verringerte Eisenkonzentrationen aufweisen und ob diese mit klinischen Merkmalen zusammenhängen.

Quelle: Li X et al.: Brain iron deficiency in idiopathic restless legs syndrome measured by quantitative magnetic susceptibility at 7 tesla. Sleep Med 2016; 22: 75-82

Ketogene Diät bei Kindern
Weniger Notaufnahmen und weniger Klinikaufenthalte

Etwa ein Drittel aller Epilepsie-Patienten erweist sich gegenüber der Antiepileptika-Behandlung als refraktär. Besonders für die Kinder unter ihnen kommt die ketogene Diät in Frage. In den USA wurde nun anhand retrospektiver Daten geprüft, ob und inwieweit diese Therapie die Notaufnahmen und die stationären Klinikaufenthalte sowie die entsprechenden Kosten reduzieren kann.

Quelle: Kayyali HR et al.: Ketogenic diet decreases emergency room visits and hospitalizations related to epilepsy. Epilepsy Res Treat 2016: 5873208 [Epub 26. Sept.; doi: 10.1155/2016/5873208]

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