Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Newsticker

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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CME-Fortbildung

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Neue Medikamente, andere Zubereitungen – Originalpräparate und Generika... Wer macht was?

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Therapie Optionen
Paliperidonpalmitat nur alle drei Monate

Langwirksame Antipsychotika sind bei der Therapie von Patienten mit Schizophrenie eine wirksame und verträgliche Alternative zu oralen Antipsychotika, Studien zufolge kann ein Monatsdepot zu geringeren Rückfallraten und höherer Patientenzufriedenheit führen. Der Ausschuss fü...

Therapieoptionen
FAQ's zu Tranylcypromin

Der Monoaminoxidase-(MAO)- Hemmer Tranylcypromin (Jatrosom®, Aristo Pharma) ist eine etablierte Therapieoption für Patienten mit therapieresistenter Depression. Auf der Website www.raus-ausdem- stimmungstief.de finden Sie einen umfangreichen Katalog an „Frequently Asked Questions&...

Pharma Neu
Neuer Erstattungsbetrag für Safinamid

Ab dem 1. Juni 2016 gilt für Safinamid (Xadago®) ein neuer Erstattungsbetrag, auf den sich das Untenehmen Zambon und der GKV-Spitzenverband im Rahmen des AMNOG-Prozesses geeinigt haben. Damit ist auch zukünftig die Verordnungsfähigkeit im Rahmen der kassenärztlichen ...

Original Pressemitteilung:
Neurologisches Forum für Wissenschaft und Praxis

Berlin – Der interaktive Austausch mit Kollegen zu aktuellen Themen aus der Neurologie stand im Fokus der ZNS Dialoge® 2016. Praxiserfahrungen und neue Erkenntnisse aus den Bereichen Morbus Parkinson und Restless-Legs-Syndrom (RLS) wurden ...

Original Pressemitteilung:
Briviact®: Innovative Therapieoption für Epilepsie-Patienten mit unkontrollierten Anfällen

UCB hat am 19.01.2016 bekannt gegeben, dass die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) die Marktzulassung für Brivaracetam (Briviact®) zur Zusatzbehandlung fokaler Anfälle mit  oder ohne sekundäre Generalisierung bei ...

Diagnostik
DaTSCAN TM zur Parkinson-Diagnose

Die ersten Parkinson-Symptome können durchaus uncharakteristisch sein. Um die Diagnose im Frühstadium zu erleichtern und so eine frühzeitige Therapie beginnen zu können, empfiehlt die DGN den Einsatz der FP-CIT-SPECT-Bildgebung. Der Nutzen einer zusätzlichen Untersuchung mit...

68th Annual Meeting der American Academy of Neurology (AAN)
Hot topics vom Neurologen-Gipfel

Die 68. Jahrestagung der AAN vom 15. bis 21. April 2016 lockte mehr als 11 000 Teilnehmer in das kanadische Vancouver. Unter dem Motto „Experience the Excellence“ fanden an vollen sieben Tagen hunderte von Scientific Sessions, Workshops und Kurse statt, die praktisch alle neurologischen Erkrankungen abdeckten. Insgesamt wurden mehr als 2700 Arbeiten eingereicht. Neben der MS, zu der gegenwärtig wohl weltweit am meisten geforscht wird, waren Demenz und Schlaganfall sehr stark vertreten.

NeuroQuant und MSmetrix versus SIENAX
Funktioniert die vollautomatisierte Hirnvolumen-Bestimmung?

Degenerative Veränderungen und die resultierende Hirnatrophie werden als MS-Outcome- Parameter immer wichtiger. Neue automatisierte Verfahren könnten die Etablierung der Hirnvolumenbestimmung im klinischen Alltag beschleunigen. Nun wurden zwei neue vollautomatisierte Algorithmen mit dem Quasi-Standard SIENAX verglichen.

Quelle: Wang C et al.: Automated brain volumetrics in multiple sclerosis: a step closer to clinical application. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2016; pii: jnnp-2015- 312304 [Epub 12. Apr.; doi: 10.1136/jnnp-2015-312304]

Rechts-links-Shunt
Migräne-Aktivität und ischämische Läsionen

Inwieweit hängt ein systemischer Rechts-links-Shunt bei Migräne-Patienten mit ischämischen Läsionen bzw. Hirninfarkten und der Kopfschmerzaktivität zusammen? Ein internationales Team wertete dazu die bevölkerungsbasierte Studie Epidemiological Risk Analysis Part 2 (CAMERA-2) aus.

Quelle: Koppen H et al.: Systemic right-to-left shunts, ischemic brain lesions, and persistent migraine activity. Neurology 2016; 86(18): 1668-75

RLS bei Migräne-Patienten
Doppelt so häufig – und schwerer im Verlauf

In einer großen niederländischen Beobachtungsstudie wurde die aus vergangenen Studien berichtete erhöhte RLS-Prävalenz bei Migräne-Patienten überprüft. Zudem wurde geklärt, welche Rolle die Schlafqualität spielt. Die Ergebnisse waren eindeutig.

Quelle: van Oosterhout WP et al.: Restless legs syndrome in migraine patients: prevalence and severity. Eur J Neurol 2016 [Epub 21. März; doi: 10.1111/ene.12993]

Online-Game zur Nikotin-Abstinenz
Lindert „Crave-Out" das Rauchverlangen?

Um das Nikotin-Craving bei Rauchverzicht zu verringern, wurde ein Sucht-bezogenes Online-Game entwickelt, das einerseits der Ablenkung von der Sucht und andererseits der Motivation zum Abstinenzerhalt dient. Ließen sich damit Erfolge erzielen?

Quelle: DeLaughter KL et al.: Crave-out: a distraction/ motivation mobile game to assist in smoking cessation. JMIR Serious Games 2016; 4(1): e3 [Epub 26. Mai; doi: 10.2196/games.4566]

„Operation Sophia": 14 359 Menschen im Mittelmeer gerettet
Triage und medizinische Erstbehandlung der Geflüchteten

Deutsche Kriegsschiffe beteiligen sich an der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Nun wurden die Erfahrungen mit der medizinischen Erstversorgung veröffentlicht. Obwohl es dabei nicht um psychiatrische oder neurologische Krankheiten ging, hier ein Einblick in die Abläufe und Ergebnisse.

Quelle: Kulla M et al.: Initial assessment and treatment of refugees in the Mediterranean Sea (a secondary data analysis concerning the initial assessment and treatment of 2656 refugees rescued from distress at sea in support of the EUNAVFOR MED relief mission of the EU). Scand J Trauma Resusc Emerg Med 2016; 24(1): 75 [Epub 20. Mai; doi: 10.1186/s13049- 016-0270-z]

Medikamenteneinnahme bei MS
Hohe Adhärenz und Therapiekontinuität mit GA40

Die Erweiterung der Therapieoptionen durch neue MS-Medikamente dient der individuellen Anpassung der Behandlung. Dass das bewährte Glatirameracetat (GA) – inzwischen als nur dreimal wöchentliche s.c.-Injektion von 40 mg (GA40) verfügbar – in der Therapiekontinuität und Adhärenz oralen MS-Medikamenten nicht nur nicht unterlegen, sondern sogar signifikant überlegen ist, zeigt nun ein beim 2. EAN-Kongress in Kopenhagen präsentiertes Poster.

Quelle: Posterpräsentation: Halpern R et al.: Adherence to glatiramer acetate 40 mg versus oral disease-modifying therapies for multiple sclerosis; Poster P31169; 2. Kongress der European Academy of Neurology (EAN), 28.-31. Mai 2016 in Kopenhagen. Unterstützt von TEVA Glatirameracetat: Copaxone®

Antipsychotika bei Parkinson-Patienten
CAVE: Die Mortalität ist offenbar verdoppelt, teils verfünffacht

Gegen psychotische und demenzielle Symptome werden bei Parkinson-Patienten häufig typische und atypische Antipsychotika eingesetzt. Ob sich diese bei den – in aller Regel ja älteren – Patienten ebenso negativ auf die Sterblichkeit auswirkt wie z. B. bei Demenzkranken, wurde jetzt retrospektiv in einer US-Kohortenstudie untersucht.

Quelle: Weintraub D et al.: Association of antipsychotic use with mortality risk in patients with Parkinson disease. JAMA Neurol 2016; 3(5): 535-41

Schlaganfall bei Kindern
Wie hoch ist die Rezidivgefahr?

In einer großen prospektiven Studie in Kanada und den USA wurde in einer pädiatrischen Population mit ischämischem Schlaganfall untersucht, wie hoch die Rezidivrate über die Folgejahre angesichts der neuen Möglichkeiten der Sekundärprophylaxe ist. Zudem wurde nach signifikanten Rezidiv-Prädiktoren gefahndet.

Quelle: Fullerton HJ et al.: Risk of recurrent arterial ischemic stroke in childhood: a prospective international study. Stroke 2016;47(1): 53-9

Magnetkrampftherapie
Suizidalität wird verringert

Die Induzierung von Krampfanfällen durch ein Magnetfeld (Magnetic Seizure Therapy, MST) ist ein gegenüber der Elektrokrampftherapie (EKT) weiterentwickeltes Verfahren, das ebenfalls bei Patienten mit therapieresistenter Depression (TRD) eingesetzt werden kann – und die Kognition vermutlich weniger beeinträchtigt. Nun wurden mögliche Indikatoren für die Remission von Suizidgedanken bei TRD-Patienten nach MST geprüft.

Quelle: Sun Y et al.: Indicators for remission of suicidal ideation following magnetic seizure therapy in patients with treatment-resistant depression. JAMA Psychiatry 2016; 73(4): 337-45

Australische Studie belegt:
Arbeitslosigkeit fördert die Depression

Wie stark eine – länger anhaltende – Arbeitslosigkeit die Depressivität fördert und welche anderen Faktoren wie z. B. finanzielle Schwierigkeiten und Unterstützung durch Familie und Freunde dazu beitragen, zeigt nun eine australische Langzeituntersuchung auf.

Quelle: Crowe L, Butterworth P: The role of financial hardship, mastery and social support in the association between employment status and depression: results from an Australian longitudinal cohort study. BMJ Open 2016; 6(5): e009834 [Epub 27. Mai; doi: 10.1136/bmjopen-2015-009834]

Persistierende Negativsymptomatik
ACTIONS-Studie: SSRI als Add on?

Ob die Negativsymptomatik schizophrener Patienten durch eine Antipsychotika-Augmentation mit einem SSRI-Antidepressivum in den Griff zu bekommen ist, wurde in der randomisierten, Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie Antidepressant Controlled Trial For Negative Symptoms In Schizophrenia (ACTIONS) untersucht.

Quelle: Barnes TR et al.: Antidepressant Controlled Trial For Negative Symptoms In Schizophrenia (ACTIONS): a double-blind, placebo-controlled, randomised clinical trial. Health Technol Assess 2016; 20(29): 1-46

CAVE Antiepileptika
Originalpräparate durch Generika ersetzen?

Zweifelsohne bieten Generika gegenüber den Originalpräparaten erhebliche Kostenvorteile, doch weisen sie auch die gleiche Anwendungssicherheit auf? Gerade im Fall der Antiepileptika können sich offenbar schon kleine Unterschiede der Bioäquivalenz massiv negativ auswirken und den Therapieerfolg gefährden. Dies ergab eine systematische Übersicht.

Quelle: Atif M et al.: Potential problems and recommendations regarding substitution of generic antiepileptic drugs: a systematic review of literature. Springerplus 2016; 5: 182 [Epub 25. Feb.; doi: 10.1186/s40064-016-1824-2]

Faktor für vaskuläre Gefährdung?
Niedriger Apelin-Spiegel korreliert mit PLM

RLS-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für vaskuläre Erkrankungen. Daran könnte ein Mangel an protektiv wirkendem Apelin beteiligt sein. Sind die Plasmakonzentrationen dieses Adipokins mit der RLS-Schwere und den periodischen Beinbewegungen (Periodic leg movements, PLM) von RLS-Patienten assoziiert?

Quelle: Korkmaz S et al.: Plasma apelin level in patients with restless legs syndrome and its association with periodic leg movements. Sleep Breath 2016 [Epub 19. Mai: doi: 10.1007/s11325-016-1355-7]

RLS in der Schwangerschaft
Niedrige Hämoglobin-Werte erhöhen das Risiko

Um klinische und andere RLS-assoziierte Merkmale zu erfassen, wurden 600 schwangere Frauen in einer prospektiven Fall-Kontroll-Studie türkischer Neurologen und Gynäkologen gezielt befragt. Die Ärzte suchten insbesondere nach klinisch relevanten Risikofaktoren für das Auftreten eines RLS und dessen Schwere.

Quelle: Ozer I et al.: A prospective case control questionnaire study for restless leg syndrome on 600 pregnant women. J Matern Fetal Neonatal Med 2016; 1-16 [Epub 28. März; doi: 10.3109/14767058.2016.1170801]

Schmerz, Psychose und Agitation
Hilft eine gestufte Schmerztherapie?

Demenz-Patienten leiden nicht nur unter kognitiven Einschränkungen, im Alltag oft viel problematischer sind neuropsychiatrische Symptome. Die Sekundärauswertung einer Cluster-randomisierten klinischen Studie zufolge interagieren diese Symptome mit dem Schmerz. Was kann eine systematische schrittweise Schmerztherapie bewirken?

Quelle: Habiger TF et al.: The interactive relationship between pain, psychosis, and agitation in people with dementia: results from a cluster-randomised clinical trial. Behav Neurol 2016; 7036415 [Epub 9. Mai; doi: 10.1155/2016/7036415]

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