Med-Info | Neuro-Depesche 9/2020

NMOSD: Satralizumab auch in den USA zugelassen

Die Swissmedic hat am 14. Juli 2020 Satralizumab (Enspryng®, Roche/Genentech) als Monotherapie oder in Kombination mit einer immunsuppressiven Therapie die Zulassung für die Behandlung von Neuromyelitis- Optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) bei AQP4-IgG-seropositiven Erwachsenen und Jugendlichen erteilt. Diese stützt sich auf die Ergebnisse der beiden randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Phase-III-Studien SAkuraStar und SAkuraSky, in der sich sigifikante Schubreduktionen ergaben, sowie auf einer laufenden Langzeit-Erweiterungsstudie. Der humanisierte monoklonale Antikörper ist gegen den IL-6-Rezeptor gerichtet und wird alle vier Wochen subkutan injiziert. Satralizumab wurde bereits in Japan und Kanada sowie nun am 17. August auch in den USA als Therapie der NMOSD zugelassen. In der EU befindet sich das Antikörper- Präparat noch im EMA-Zulassungsverfahren.
ICD-Codes: G36.0

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