Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Große Registerauswertung
CAVE: BZD erhöhen das Demenzrisiko

Auf der Suche nach modifizierbaren Risikofaktoren für eine Demenz stehen neben komorbiden Krankheiten auch verschiedene Medikamente auf der „Fahndungsliste“. Anhand zweier großer Register wurde untersucht, ob die Einnahme von Benzodiazepinen (BZD) das spätere Demenzrisiko maßgeblich beeinflusst.

Quelle: Takada M et al.: Association between benzodiazepine use and dementia: data mining of different medical databases. Int J Med Sci 2016; 13(11): 825-34

Prophylaxe bei chronischer Migräne
Wie sicher und verträglich ist die nicht-invasive VNS?

In der doppelblinden kontrollierten EVENT-Studie wurden neben der Machbarkeit (Feasibility) vor allem die Verträglichkeit und Sicherheit der nicht-invasiven Vagusnerv- Stimulation (nVNS) bei Patienten mit chronischer Migräne geprüft. Wurde durch die Behandlung auch die Zahl der Tage mit Migräneattacken verringert?

Quelle: Silberstein SD et al.: Chronic migraine headache prevention with noninvasive vagus nerve stimulation: The EVENT study. Neurology 2016; 87(5): 529-38

Diffusion tensor imaging der Weißen Substanz bei Depressiven
Veränderungen bei unbehandelten Patienten?

Eine internationale Forschergruppe untersuchte anhand einer systematischen Übersicht und Metaanalyse bei Patienten mit einer Major Depression mikrostrukturelle Veränderungen der weißen Substanz (White matter, WM) im Diffusion tensor imaging (DTI). Das Besondere war, dass nur medikamentös unbehandelte Patienten beurteilt wurden.

Quelle: Jiang J et al.: Microstructural brain abnormalities in medication-free patients with major depressive disorder .... J Psychiatry Neurosci 2016; 42(1): 150341 [Epub 25. Okt.; doi: 10.1503/jpn.150341]

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

Original Pressemitteilung:
Neuer CME-Webcast mit 4 Punkten zertifiziert

Prof. Dr. Bettina Schmitz, Chefärztin der Klinik für Neurologie, Stroke Unit und Zentrum für Epilepsie am Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin, erläutert in dem neuen CME-Webcast „Monotherapie bei Epilepsie“ die ...

Hartnäckige Depression
Die EKT im klinischen Alltag

Die Elektrokrampftherapie (EKT) ist eine etablierte Option bei Patienten mit therapierefraktärer Depression. In einer naturalistischen Studie wurde geprüft, wie wirksam eine unilaterale EKT bei schwer depressiven Patienten im Behandlungsalltag ist.

Quelle: Alves LP et al.: A naturalistic study of high-dose unilateral ECT among severely depressed inpatients: how does it work in the clinical practice? BMC Psychiatry 2016; 16(1): 396 [Epub 11. Nov.; doi: 10.1186/s12888-016-1095-z]

Pilotstudie
Korreliert die Kognition mit Gang und Gleichgewicht?

Forschungsresultaten zufolge bedarf das normale Gehen auch eines Inputs kortikaler Regionen, die mit höheren kognitiven Funktionen in Verbindung stehen, beispielsweise dem Präfrontallappen. Jetzt untersuchten Forscher aus Chicago in einer technisch aufwändigen Pilotstudie, ob bzw. inwieweit kognitive Beeinträchtigungen bei Parkinson- Patienten mit Gang- und Gleichgewichtsstörungen korrelieren.

Quelle: Pal G et al.: Global cognitive function and processing speed are associated with gait and balance dysfunction in Parkinson's disease. J Neuroeng Rehabil 2016; 13(1): 94 [Epub 28. Okt; doi: 10.1186/s12984-016-0205-y]

Signifikanter Zusammenhang?
Frühe Sprachprobleme und ADHS-Risiko

In der prospektiven EDEN Mother-Child Cohort-Studie wurde primär versucht, verschiedene pränatale und frühe postnatale Faktoren für die spätere Entwicklung und Gesundheit der Kinder zu identifizieren. Jetzt analysierten Wissenschaftler, inwieweit zwischen der Sprachentwicklung im dritten Lebensjahr und dem Vorliegen von Unaufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts- Symptomen im Vorschulalter (ggf. bidirektionale) Zusammenhänge bestehen.

Quelle: Peyre H et al. für die EDEN Mother-Child Cohort Study Group: Relationship between early language skills and the development of inattention/hyperactivity symptoms during the preschool period. BMC Psychiatry 2016; 16(1): 380 [Epub 8. Nov.; doi: 10.1186/s12888-016-1091-3]

Beziehungsstörung, Angst und Depression
Spezielle psychiatrische Komorbidität bei den Mädchen

Leiden Kinder mit einer ADHS unter weiteren psychiatrischen Störungen, können diese die Psychopathologie und Prognose stark beeinflussen. In einer Metaanalyse nahmen US-Psychologen jetzt die Muster komorbider psychiatrischer Erkrankungen speziell bei den angeblich „eher stillen“ Mädchen mit einer ADHS unter die Lupe.

Quelle: Tung I et al.: Patterns of comorbidity among girls with ADHD: a meta-analysis. Pediatrics 2016; 138(4): pii: e20160430 [Epub 21. Sept.; doi: 10.1542/peds.2016-0430]

Sehr frühe Reha nach Schlaganfall
Wie ist die gängige Praxis in Deutschland?

Seit die Studie AVERT ergab, dass die innerhalb von 24 h begonnene Rehabilitation in schweren Fälle Schlaganfallpatienten mehr schaden als helfen kann, herrscht eine gewisse Unsicherheit bei der sehr frühen Reha. Anhand des Baden-Württembergeschen Schlaganfallregisters wurde die klinische Praxis hierzulande unter die Lupe genommen.

Quelle: Reuter B et al.: Access, timing and frequency of very early stroke rehabilitation – insights from the S Baden-Wuerttemberg stroke registry. BMC Neurol 2016; 16: 222 [Epub 16. Nov.; doi: 10.1186/ s12883-016-0744-7]

Umfangreiche Metaanalyse
Wie häufig ist ein Somnambulismus wirklich?

Manchmal bemerken Partner oder Eltern das Schlafwandeln, doch sehr häufig bleibt es unentdeckt. Australische Schlafforscher haben daher nach Studien zur Prävalenz des Somnambulismus gesucht und diese metaanalytisch ausgewertet.

Quelle: Stallman HM, Kohler M.: Prevalence of sleepwalking: a systematic review and meta-analysis. PLoS One 2016; 11(11): e0164769 [Epub 10. Nov.; doi: 10.1371/journal.pone.0164769]

ADHS-Risiko bei Kindern rauchender Mütter
Zusätzlich weitere psychiatrische Störungen?

Frauen, die in der Schwangerschaft rauchen, setzen ihre Kinder einem erhöhten ADHS-Risiko aus. In einer populationsbasierten Kohortenstudie in Finnland wurde untersucht, ob davon auch zusätzliche (komorbide) psychiatrische Erkrankungen betroffen sind.

Quelle: Joelsson P et al.: Prenatal smoking exposure and neuropsychiatric comorbidity of ADHD: a finnish nationwide population-based cohort study BMC Psychiatry 2016; 16(1): 306 [Epub 31. Aug.; doi: 10.1186/s12888-016-1007-2]

Wirksamkeit, Verträglichkeit und Adhärenz
Atypika bei psychotischer Erstepisode

Gerade bei Patienten mit erster psychotischer Episode kommt es auf die ersten Behandlungserfahrungen an, um eine günstige Bedingung für eine anhaltende Adhärenz zu schaffen. In einer retrospektiven Kohortenstudie untersuchten britische Forscher die Adhärenz mit den Atypika und die Abbruchgründe in der Praxis.

Quelle: Whale R et al.: Effectiveness of antipsychotics used in first-episode psychosis: a naturalistic cohort study. BJPsych Open 2016; 2: 323–29

Neuer dualer Melatoninrezeptor-Agonist bei „Non-24"
Wenn die innere Uhr nicht synchron läuft ...

Seit kurzer Zeit existiert mit dem neuen dualen Melatoninrezeptor-Agonisten Tasimelteon eine kausale Therapie der „Nicht-24-Stunden-Schlaf-Wach-Rhythmusstörung“ bei völlig blinden Erwachsenen („Non-24“). Die Ergebnisse der Doppelblindstudien SET und RESET wurden auf einer Fachpressekonferenz von Vanda Pharmaceuticals beim DGNKongress 2016 vorgestellt.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Non-24: Die Nicht-24-Stunden-Schlaf-Wach-Rhythmusstörung bei blinden Menschen ohne Lichtwahrnehmung. Zeit, die innere Uhr zu stellen!“, 89. DGNKongress, Mannheim, 21. Sept. 2016. Veranstalter: Vanda Pharmaceuticals Tasimelteon: Hetlioz®

THERAPIEOPTIONEN
Antidepressivum bessert auch Anhedonie

Mit dem Antidepressivum Agomelatin (Valdoxan®, Servier) können bei guter Verträglichkeit hohe Remissionsraten erzielt werden. Zugleich lassen sich die für die Betroffenen relevanten Therapieziele wie die Wiederherstellung eines normalen Erlebens von positiven Emotionen erreichen. ...

PERSPEKTIVEN
SYNAPSES-Studie zu Safinamid

Safinamid (Xadago®, Zambon) ist ein Parkinson-Medikament, das eine neue Therapieoption für Patienten darstellt, die bereits mit LDopa (allein oder in Kombination mit anderen Medikamenten) behandelt werden. Es wirkt über einen dualen, zugleich dopaminergen und antiglutamatergen Ansatz, ...

THERAPIEOPTIONEN
MAO-Hemmer bei Depression

Der irreversible MAO-Hemmer Tranylcypromin (Jatrosom®; Aristo Pharma) ist ein bei therapieresistenter Depressionen bewährtes Antidepressivum, das sich u. a. durch das Fehlen sedierender und zentraler anticholinerger Effekte auszeichnet. Den Erfahrungen nach lässt sich die notwendige ...

THERAPIEOPTIONEN
Antidot erweitert Therapiemöglichkeiten

Der direkte Thrombininhibitor Dabigatran (Pradaxa®, Boehringer) ist seit mehr als sechs Jahren auf dem Markt und in mehr als 100 Ländern zugelassen. Er ist u. a. indiziert zur Prävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem ...

THERAPIEOPTIONEN
Apomorphin: Pen und Pumpe von Grünenthal

Das internationale Pharmaunternehmen Grünenthal besitzt seit Juli 2016 die exklusiven Vertriebsrechte für das Apomorphin-Produkt APO-go®. Mit dem schnell wirkenden Pen und der relativ gering invasiven Pumpe lassen sich bei Parkinson- Patienten Wirkschwankungen mit Zunahme motorischer (...

32. ECTRIMS, 14.–17. September 2016 in London/UK
Neue Therapiestudien, Nikotin, Vitamin D und mehr...

In London fand mit dem 32. Kongress des European Committee of Research and Treatment in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) in diesem Jahr der wichtigste europäische MS-Kongress statt. Vier Tage lang befassten sich die Referenten und Besucher, insgesamt mehr als 9000 Teilnehmer aus fast 100 Ländern, mit der Immunologie der MS, Prognose-relevanten Faktoren und mit Nutzen und Risiken verschiedener Therapieoptionen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den neuen, optimistisch stimmenden Erkenntnissen für Patienten mit progredienten MS-Formen. Intensiv diskutiert wurde außerdem der Einfluss von exogenen bzw. Lifestyle-Faktoren wie Vitamin-D-Mangel und Nikotinkonsum.

Sativex® bei MS-bedingten spastischen Beschwerden
THC/CBD verbessert die Gangqualität

Spastische Beschwerden sind bei Patienten mit einer Multiplen Sklerose (MS) häufig und oft sehr belastend. Dies betrifft auch die Spastik der unteren Extremitäten, unter denen bis zu zwei Drittel der MSPatienten leiden und die zu starken Mobilitätseinschränkungen führen können. Gut verträgliche Therapieoptionen sind rar. Studien zufolge lässt sich mit dem Oromukosalspray Sativex® (Almirall), das in definiertem Verhältnis Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) enthält, die Mobilität der Patienten erhöhen. Jetzt wurden Verbesserungen der Gangqualität unter THC/CBD in einer 3D-Ganganalyse1 objektiv und quantitativ nachgewiesen.

Quelle: Literatur: Coghe G et al.: Walking improvements with nabiximols in patients with multiple sclerosis. J Neurol 2015; 262(11): 2472-7

Mit freundlicher Unterstützung der Almirall Hermal GmbH, Reinbek

Bei Schizophrenie
Mehr Freiheit – von Anfang an

Lassen sich die Chancen auf eine eigenständige Zukunft und ein zufriedeneres Leben der Schizophrenie-Patienten erhöhen? Dabei geht es um mehr als nur eine effektive Symptomverbesserung und langfristige Redizivreduktion. Entscheidend ist es, das psychosoziale Funktionsniveau im Sinne einer Erholung („Recovery“)1 und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten bzw. zu verbessern – und dies von Anfang an.

Quelle: Literatur 1. Liberman RP et al., Psychiatr Serv 2005; 56(6): 735-42; 2. Kane JM et al., J Clin Psychiatry 2012; 73: 617-24; 3. Fleischhacker WW et al., Br J Psychiatry 2014; 205: 135-44; 4. Fachinformation Abilify Maintena®, Stand April 2016; 5. Naber D et al., Poster ASCP 2015, 22.-25.06.2015, Florida/USA; 6. Potkin SG, Poster 144, 11th Annual NEI Psychopharmacology Congress, 12.-15.11.2015, Orlando/ USA; 7. Potkin SG, Poster 148, 11th Annual NEI Psychopharmacology Congress, 12.-15.11.2015, Orlando/USA; 8. Leucht C et al., Schizophr Res 2011; 127: 83-92; 9. Kishimoto T et al., J Clin Psy chi atry 2013; 74(10): 957-65; 10. Tiihonen J et al., Am J Psychiatry 2011; 168(6): 603-9; 11. Mallikaarjun S et al.; Schizophr Res 2013; 150(1): 281-8; 12. Prikryl R et al., Schizophr Res Treatment 2012; 764-9; 13. Sanchez R et al., Poster 64th Institute on Psychiatric Services Meeting, 4.-7.10.2012, New York/USA; 14. Caroli F et al., Patient Prefer Adherence 2011; 5: 165-71; 15. Peters- Strickland T et al., Poster 27th ECNP, 18.-21.10.2014, Berlin; 16. Kane J et al., J Med Econ 2013; 16(7): 917-25; 17. Fleischhacker WW et al., Int Clin Psychopharmacol 2013; 28: 171-6; 18. Fleischhacker WW et al., Schizophr Res 2014; 159: 415-42 Impressum Herausgeber: GFI. Corporate Media V. i. S. d. P.: Michael Himmelstoß Redaktion: GFI. Ges. f. med. Information mbH, München Druck: Vogel Druck, Höchberg © 2016 GFI
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