Ginkgo pharmakologisch optimal nutzen

Naturmedizin 2/2020

Verbesserung von altersbedingten kognitiven Beeinträchtigungen und leichter Demenz

Pharmakologisch wichtige Inhaltsstoffe von Gingkgo biloba sind Ginkgoflavonoidglykoside und Terpenlactone (Ginkgolide und Bilobalid). Verschiedene Wirkmechanismen führen zu klinischen Effekten, doch um diese zu erreichen, müssen die Inhaltsstoffe optimal aufbereitet werden.

Die in Asien heimische Baumart der Klasse Ginkgoopsida ist heute dank guter Anpassungsfähigkeit weltweit verbreitet.
Wissenschaftliche Untersuchungen von Dr. Willmar Schwabe (1907-1983) führten in den 1960er-Jahren in Deutschland zur Einführung eines Extraktes aus Ginkgobiloba- Blättern. Schwabe baut Pflanzen zur medizinischen Nutzung auf eigenen Ginkgoplantagen an (z. B. in Südfrankreich, USA) und stellt daraus Tebonin® her, ein nachgewiesen wirksames pflanzliches Arzneimittel mit guter Verträglichkeit mit dem Ginkgospezialextrakt EGb 761®. Bei einer Pressekonferenz am 03.03.2020 stellte Schwabe eine Weiterentwicklung vor. Ab Mai 2020 wird Tebonin®konzen 240 mg als Filmtablette angeboten, die nur etwa halb so groß ist wie andere Tabletten mit 240 mg Ginkgoextrakt. Eine kleinere Tablette lässt sich leichter schlucken, was gerade älteren Patienten die Einnahme erleichtert. Dr. Joachim Herrmann, Leiter der Abteilung Pharmazeutische Entwicklung bei Schwabe, zeigte auf, welche Herausforderung die Herstellung einer für den Patienten optimierten neuen Form darstellte. Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Phys. Matthias W. Riepe, Chefarzt der Akutgeriatrie am Bezirkskrankenhaus Günzburg, berichtete vom therapeutischen Nutzen von EGb 761® in der täglichen Praxis. Apotheker Dirk Eigner hat gute Erfahrungen mit Tebonin® bei Vergesslichkeit und Tinnitus gemacht und empfiehlt es deshalb regelmäßig.

Quelle: Pressekonferenz: Alles Ginkgo oder was? Was den Tebonin®-Premiumextrakt EGb 761® so einzigartig macht. Am 03.03.2020 in Hamburg
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