Neue Daten

Neuro-Depesche 4/2021

COVID-19-Verlauf unter Cladribin

Ein Update der Global Patient Safety Database von Merck legt nahe, dass mit Cladribin-Tabletten behandelte MS-Patienten gegenüber der Bevölkerung und den MS-Patienten insgesamt im Allgemeinen kein höheres Risiko für schwerer verlaufende COVID-19-Erkrankungen und/oder schwerwiegendere Infektionsfolgen haben. Von den 261 erfassten Patienten hatten 160 eine bestätigte und 101 eine vermutete COVID-19-Infektion. Zum Zeitpunkt der Auswertung waren 133 (51 %) genesen und 19 (7 %) noch nicht, ein Patient (0,4 %) war gestorben. Die Daten von 108 Patienten waren noch inkomplett. Einen schwerwiegenden COVID-19-Verlauf hatten 40 der 261 Patienten (15 % der Gesamtkohorte), von denen zum Auswertungszeitpunkt knapp drei Viertel (n = 29; 72,5 %) genesen waren. U. a. ist die Mortalitätsrate von 0,4 % deutlich niedriger als die von der WHO bei MS berichtete Rate von 2,2 %.
ICD-Codes: G35

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