| Neuro-Depesche 6/2005

Symptomfreiheit in der Depressionstherapie

Bei depressiven Patienten treten im Sinne der Komorbidität häufig auch Angsterkrankungen, z.B. die Generalisierte Angststörung (GAS), auf. Außerdem weisen sie eine erhöhte Mortalität an somatischen Erkrankungen auf. Frühdiagnose und -behandlung der Depression spielen also eine wichtige Rolle, so Prof. H.-P. Volz, Werneck, in Berlin. Seit Einführung der ICD-10 ist die Diagnose der Depression stark schematisiert und damit auch deutlich vereinfacht worden. Primäres Ziel der Akutbehandlung ist die Remission, also die Symptomfreiheit. Patienten, bei denen durch die Therapie lediglich eine Response, also eine Symptombesserung erreicht wird, weisen eine hohe Rezidivrate, eine deutlich eingeschränkte Lebensqualität, anhaltende psychische Einschränkungen und Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit sowie eine erhöhte Suizidtendenz auf. Außerdem tragen sie ein deutliches Risiko für eine Therapieresistenz. Im Anschluss an die Akutbehandlung muss eine effektive Rückfallprophylaxe durchgeführt werden, da die meisten depressiven Epsioden ohne Therapie rezidivieren. Hierbei handelt es sich in der Regel um eine Dauerbehandlung. In der medikamentösen Therapie sollten bevorzugt moderne Antidepressiva eingesetzt werden. Sehr gute Erfolge liegen beispielsweise für den modernen Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) Venlafaxin (Trevilor®; Wyeth) vor. Im Vergleich mit verschiedenen selektiven SSRI-Hemmern wurden mit Venlafaxin hinsichtlich der Remissionsraten statistisch signifikante Vorteile erzielt. Venlafaxin ist sogar innerhalb der Gruppe der modernen Antidepressiva durch die höchsten Remissionsraten gekennzeichnet. Auch hat Venlafaxin als einziges modernes Antidepressivum die Zulassung für die Rezidivprophylaxe. Ein weiterer Vorteil des selektiven SNRI ist, dass er sich auch zur Behandlung einer depressiven Störung und einer GAS eignet. Venlafaxin ist zur Behandlung beider Erkrankungen zugelassen.

Bei depressiven Patienten treten im Sinne der Komorbidität häufig auch Angsterkrankungen, z.B. die Generalisierte Angststörung (GAS), auf. Außerdem weisen sie eine erhöhte Mortalität an somatischen Erkrankungen auf. Frühdiagnose und -behandlung der Depression spielen also eine wichtige Rolle, so Prof. H.-P. Volz, Werneck, in Berlin. Seit Einführung der ICD-10 ist die Diagnose der Depression stark schematisiert und damit auch deutlich vereinfacht worden. Primäres Ziel der Akutbehandlung ist die Remission, also die Symptomfreiheit. Patienten, bei denen durch die Therapie lediglich eine Response, also eine Symptombesserung erreicht wird, weisen eine hohe Rezidivrate, eine deutlich eingeschränkte Lebensqualität, anhaltende psychische Einschränkungen und Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit sowie eine erhöhte Suizidtendenz auf. Außerdem tragen sie ein deutliches Risiko für eine Therapieresistenz. Im Anschluss an die Akutbehandlung muss eine effektive Rückfallprophylaxe durchgeführt werden, da die meisten depressiven Epsioden ohne Therapie rezidivieren. Hierbei handelt es sich in der Regel um eine Dauerbehandlung. In der medikamentösen Therapie sollten bevorzugt moderne Antidepressiva eingesetzt werden. Sehr gute Erfolge liegen beispielsweise für den modernen Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) Venlafaxin (Trevilor®; Wyeth) vor. Im Vergleich mit verschiedenen selektiven SSRI-Hemmern wurden mit Venlafaxin hinsichtlich der Remissionsraten statistisch signifikante Vorteile erzielt. Venlafaxin ist sogar innerhalb der Gruppe der modernen Antidepressiva durch die höchsten Remissionsraten gekennzeichnet. Auch hat Venlafaxin als einziges modernes Antidepressivum die Zulassung für die Rezidivprophylaxe. Ein weiterer Vorteil des selektiven SNRI ist, dass er sich auch zur Behandlung einer depressiven Störung und einer GAS eignet. Venlafaxin ist zur Behandlung beider Erkrankungen zugelassen.

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