Therapieoptionen | Neuro-Depesche 4/2018

Spastik-Zulassung für XEOMIN® erweitert

Das Incobotulinumtoxin-A-Präparat Xeomin® (Merz) kann nach aktueller Zulassungserweiterung zur symptomatischen Behandlung der Spastik der oberen Extremitäten bei Erwachsenen unabhängig von der Ätiologie eingesetzt werden. Das einzige komplexproteinfreie Botulinum Neurotoxin Typ A-Präparat kann nun außer bei Ellbogenbeugung, gefausteter Hand, Handgelenkbeugung etc. mit einer Gesamtdosis von bis zu 500 Einheiten auch bei spastischer Schulter bzw. der betroffenen Schultermuskulatur verwendet werden. Basis dafür sind die Ergebnisse der TOWER-Studie, in der durch schrittweise Erhöhung der Gesamtdosis von Incobotulinumtoxin A mehr spastische Muster behandelt und mehr individuelle Therapieziele erreicht wurden, ohne dass das Risiko für Nebenwirkungen erhöht wurde. Xeomin® ist in Deutschland außerdem zugelassen zur symptomatischen Behandlung von Blepharospasmus und zervikaler Dystonie mit überwiegend rotatorischer Komponente.


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