Therapie-Optionen | Neuro-Depesche 7-8/2019

Schwangerschaft: IFNß ist sicher

Viele Studien zeigen, dass die Behandlung mit Beta-Interferonen (IFNb) vor und am Anfang der Schwangerschaft als sicher gelten kann. So zeigten prospektiv erhobene Daten der Merck Serono Global Drug Safety Datenbank, dass Fehlgeburten unter IFNß-1a s.c. (Rebif®) nicht häufiger auftraten als in der Bevölkerung. Für die Unbedenklichkeit sprechen jetzt auch aktuelle Auswertungen des - u. a. von Merck unterstützten - Europäischen IFNß-Schwangerschaftsregisters sowie der finnisch/schwedischen MS-Preg-Studie, die beim 71. AAN-Kongress präsentiert wurden: Unter IFNb bestand gegenüber unbehandelten MS-Patientinnen und Frauen der Allgemeinbevölkerung weder ein erhöhtes Risiko für Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen noch für Fehlbildungen bei den Kindern. Dies gilt für IFNß als Klasse, nach Dosis/Präparat wurde nicht unterschieden.

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