Neuro-Depesche 5/2002

Schizophrenie bei Frauen

Östrogenspiegel korreliert mit Kognition

Bei 22 Patientinnen mit Schizophrenie wurden die psychiatrischen Symptome dokumentiert und der durchschnittliche Östrogen- und Progesterongehalt in vier Blutproben bestimmt. Die Frauen unterzogen sich neuropsychologischen Tests. Es bestand eine starke positive Korrelation zwischen dem durchschnittlichen Östrogengehalt und neuropsychologischen Funktionen, im Besonderen beim sprachlichen und räumlichen Gedächtnis und der sensomotorischen Reaktionsgeschwindigkeit. Eine Korrelation zwischen Hormonen und psychiatrischen Symptomen war hingegen nicht signifikant.

Bei 22 Patientinnen mit Schizophrenie wurden die psychiatrischen Symptome dokumentiert und der durchschnittliche Östrogen- und Progesterongehalt in vier Blutproben bestimmt. Die Frauen unterzogen sich neuropsychologischen Tests. Es bestand eine starke positive Korrelation zwischen dem durchschnittlichen Östrogengehalt und neuropsychologischen Funktionen, im Besonderen beim sprachlichen und räumlichen Gedächtnis und der sensomotorischen Reaktionsgeschwindigkeit. Eine Korrelation zwischen Hormonen und psychiatrischen Symptomen war hingegen nicht signifikant.


Quelle: Hoff, AL: Association of estrogen levels with neuropsychological performance in women with schizophrenia., Zeitschrift: AMERICAN JOURNAL OF PSYCHIATRY, Ausgabe 158 (2001), Seiten: 1134-39


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