Pharma Neu | Neuro-Depesche 4/2018

Ocrelizumab bei PPMS und RMS

Der monoklonale Anti-CD20- Antikörper Ocrelizumab (Ocrevus®, Roche) ist bislang das einzige zugelassene verlaufsmodifizierende MS-Medikament bei (frühen) primär progredienter MS (PPMS). In der ORATORIO-Studie reduzierte Ocrelizumab vs. Placebo das Risiko für eine nach 12 bzw. 24 Monaten bestätigte Behinderungsprogression signifikant um 24% bzw. 25%. Ebenso signifikant verringerte es das Gesamtvolumen der Hirnläsionen im T2-gewichteten MRT sowie den Verlust des Hirnvolumens. Ocrevus® ist seit Jan. 2018 außerdem zugelassen zur Therapie der aktiven schubförmigen MS (RMS): Die Studien OPERA I und II zeigten gegenüber Interferon beta-1a (s.c.) signifikante Effekte auf die Behinderungsprogression. Die jährliche Schubrate wurde reduziert, die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen des NEDA-Status (+64% bzw. +89%) erhöht.


Alle im Rahmen dieses Internet-Angebots veröffentlichten Artikel sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen und Zweitveröffentlichungen, vorbehalten. Jegliche Vervielfältigung, Verlinkung oder Weiterverbreitung in jedem Medium als Ganzes oder in Teilen bedarf der schriftlichen Zustimmung des Verlags.