Parkinson-begleitende Demenz | Neuro-Depesche 4/2006

Funktionelle Verschlechterung wie bei M. Alzheimer

Bei Patienten mit Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) gibt es eine miteinander korrelierende Verschlechterung der funktionellen Fähigkeiten und der kognitiven Leistungen. Ist dies auch bei den 27% bis 78% der Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS) der Fall, die eine Demenz entwickeln?

75 IPS-Patienten mit und ohne Demenz und 103 Personen mit DAT oder leichter kognitiver Beeinträchtigung (Minimal Cognitive Impairment, MCI) unterzogen sich einer Reihe von Untersuchungen und Befragungen wie dem Functional Assessment Staging (FAST), der Global Deterioration Scale (GDS), dem motorischen Teil (III) der UPDRS und dem MMST. Sowohl in der DAT/MCI-Gruppe als auch bei den IPS-Patienten waren die Veränderungen der Werte von FAST und GDS mit den MMST-Veränderungen korreliert (DAT: rho = -0,814 bzw. -0,840; PS: rho = -0,675, bzw. -0,647; alle p < 0,001). Die UPDRS-Werte korrelierten ebenfalls mit den GDS- und FAST-Scores beider Gruppen, bei IPS aber enger als bei den DAT/MCI-Patienten. Sie korrelierten in beiden Gruppen auch signifikant mit den MMST-Ergebnissen.

Quelle: Sabbagh, MN: Is the functional decline of Parkinson's disease similar to the functional decline of Alzheimer's disease?, Zeitschrift: PARKINSONISM AND RELATED DISORDERS, Ausgabe 11 (2005), Seiten: 311-315

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