Gewichtsneutrales Valdoxan

Patienten mit depressiver Erkrankung weisen eine erhöhte Mortalität auf, die u. a. auf vermehrten Suiziden, aber auch auf kardiovaskulären Krankheiten beruht. Für Letztere gelten verschiedene Stoffwechselabweichungen und insbesondere das bei depressiven Patienten gehäuft vorkommende ...

Xenon löscht Erinnerung

Bei Ratten konnte die wiederholte gezielte Gabe des Inhalationsanästhetikums Xenon (25% über 1 h) die Konsolidierung traumatischer Erinnerungen offenbar nahezu blockieren: Exakt während der Reexposition gegenüber einem – zuvor mit einem elektrischen Schock assoziierten – ...

SSRI-Langzeiteffekte im Gehirn

Mittels PET-Aufnahmen wurden die Langzeiteffekte einer SSRI-Gabe bei 32 Rhesusaffen untersucht. Die Gabe von 3 mg/kg KG Fluoxetin oder Plazebo über ein Jahr führte zu einer signifikanten Heraufregulierung des Serotonintransporters (SERT) im Neokortex und Hippokampus, während der ...

Migräne mit versteckten Suizidgedanken

Wie häufig denken Menschen mit Migräne daran, sich umzubringen? Unter 185 koreanischen Patienten (156 Frauen) war das Risiko dafür vs. Kontrollgruppe (n = 53) um das Fünffache erhöht (Odds Ratio: 5,09; p = 0,003). Doch nach Berücksichtigung von Depression und Angst war keine ...

Studie zum neuen Antidepressivum Vortioxetin

nur für Fachkreise Überlegen auch bei vorbehandelten Patienten

Viele depressive Patienten sprechen auf die erstverordneten Antidepressiva nicht oder nicht ausreichend an. In einer randomisierten, aktiv kontrollierten Doppelblindstudie über 12 Wochen wurden nun die Wirksamkeit und Sicherheit des neuen, multimodal wirkenden Antidepressivums Vortioxetin...

Intellekt und Mortalität

nur für Fachkreise Weil du dumm bist...

Seit den 1970er Jahren ist bekannt, dass Menschen mit einer Intelligenzschwäche im Schnitt früher sterben als Normalbegabte. Im UK wurden jetzt aus einer Studie konkrete Zahlen veröffentlicht

Ungewöhnliche britische Studie

nur für Fachkreise Viele Ärzte kognitiv beeinträchtigt?

Kognitive Defizite kommen nicht nur bei Patienten vor: Unter Ärzten und Zahnärzten, die sich aufgrund möglicher Leistungseinbußen in der Berufsausübung dem National Clinical Assessment Service (NCAS) in London vorstellen mussten, fand sich ein unerwartet hoher Anteil mit ...

Kindsmissbrauch

nur für Fachkreise Prophylaxe-Versuche

Der sexuelle Missbrauch von Kindern durch Erwachsene ist ein besonders komplexes Problem. Er hat weitreichende Folgen für die Entwicklung der Betroffenen. Prophylaktische Interventionen wären des- halb besonders wichtig.

Andere Erkrankungen ausschließen

nur für Fachkreise Hoarding Disorder: Wenn alle Zimmer zugestellt sind ...

Die Folgen für Betroffene, u. a. Verschüttungsgefahr, schildert ein Psychologie-Professor, Centre for Psychiatry Research, Karolinska Institut, Stockholm. Die Hoarding Disorder (HD) ist neu im DSM-5*, auf dessen Übersetzung man gespannt sein darf. Sie dürfte dann zwanghaftes oder ...

Große Unterschiede?

nur für Fachkreise Gewichtszunahmen unter Antidepressiva

Psychiater untersuchten anhand elektronischer Krankenakten die Gewichtszunahmen unter einer anhaltenden Antidpressiva-Therapie. Sie stellten in einer großen und klinisch unterschiedlichen Population zwischen den Wirkstoffen relevante Unterschiede fest.

Obstruktive Schlafapnoe

nur für Fachkreise Mit dem Schlaf die Prognose verbessern

Die OSA geht mit proatherosklerotischen Risikofaktoren einher, wie Insulinresistenz, Dyslipidämie, Hypertonie und systemische Entzündung. Das gilt auch für die Adipositas. Und es gibt jede Menge Interaktionen zwischen beiden.

Schlafapnoe bei therapieresistenter Hypertonie

nur für Fachkreise Atemtherapie senkt den widerspenstigen Blutdruck

Viele Patienten mit schwer einstellbarer Hypertonie leiden an obstruktiver Schlafapnoe. Die Beatmung mit kontinuierlich positivem Druck (CPAP-Beatmung) kann ihnen zu einer besseren Blutdruckeinstellung verhelfen, wie spanische Schlafforscher mit einer randomisiert-kontrollierten Studie ...

Anxiolytika, Hypnotika

nur für Fachkreise Besser schlafen, eher sterben

Hypnotisch und anxiolytisch wirkende Medikamente werden in großem Umfang verschrieben. Schon öfter kam der Verdacht auf, dass solche Substanzen die Lebenserwartung schmälern.

 

x