Optische Kohärenztomographie (OCT)

Retina-Verdünnung bei RLS-Patienten?

Wie dem Morbus Parkinson (PD) liegt auch dem RLS eine dopaminerge Dysfunktion zugrunde. Bei Parkinson-Patienten konnte in Studien mittels optischer Kohärenztomographie (OCT) bereits ein Verlust dopaminerger Neuronen in der inneren Retinaschicht nachgewiesen werden. Mit der OCT ...

RLS-Variante oder eigene Entität?

Fallbericht: Patientin mit „Restless bladder"

Japanische Neurologen beschreiben eine ältere Patientin mit RLS-Anamnese, die in einem zeitlich prägnanten Muster unter Missempfindungen in der unteren Beckenregion, genauer im Blasenbereich, litt. Diese Beschwerden lassen sich analog zu den „Restless legs“ als &bdquo...

Hokuspokus oder klinischer Nutzen?

Alternative Behandlungsmethoden auf dem Prüfstand

Die klassische Pharmakotherapie beseitigt nicht immer alle RLS-Beschwerden. Bis zu 65% der Patienten greifen zu alternativen Medikamenten oder Methoden. Jetzt befassten sich US-Mediziner in einem Review mit Sinn oder Unsinn verschiedener Ansätze.

Update der Guidelines

Aktuelle Empfehlungen zur Augmentation

Zeitliche oder örtliche Ausweitungen der RLS-Beschwerden treten bei bis zu drei Viertel aller dopaminerg behandelten Patienten auf. Nun wurden zur Verhinderung der Augmentation gemeinsame europäische und US-amerikanische Guidelines veröffentlicht.

20. MDS-Kongress, 19. bis 23. Juni 2016 in Berlin

Neues zu Parkinson, RLS und Co.

Mehr als 5000 Besucher aus 86 Ländern kamen zum 20th International Congress of Parkinson's Disease and Movement Disorders (MDS) nach Berlin, um sich mit den neuesten Forschungsergebnissen und dem State of the art der Behandlungen von Morbus Parkinson, Restless-Legs-Syndrom (RLS), ...

Validierung einer europäischen Skala

Wie schlägt sich die Schweregradskala RLS-6 gegenüber der IRLS?

Ob ein RLS behandelsbedürftig ist, hängt in erster Linie von der Schwere der Symptome ab. Nun wurde in einer Validierungsstudie unter Beteiligung deutscher Behandlungszentren geprüft, inwieweit sich die Restless Legs Syndrome-6 Scale (RLS-6) der European Restless Legs ...

RLS bei Migräne-Patienten

Doppelt so häufig – und schwerer im Verlauf

In einer großen niederländischen Beobachtungsstudie wurde die aus vergangenen Studien berichtete erhöhte RLS-Prävalenz bei Migräne-Patienten überprüft. Zudem wurde geklärt, welche Rolle die Schlafqualität spielt. Die Ergebnisse waren eindeutig.

Faktor für vaskuläre Gefährdung?

Niedriger Apelin-Spiegel korreliert mit PLM

RLS-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für vaskuläre Erkrankungen. Daran könnte ein Mangel an protektiv wirkendem Apelin beteiligt sein. Sind die Plasmakonzentrationen dieses Adipokins mit der RLS-Schwere und den periodischen Beinbewegungen (Periodic leg movements, PLM...

RLS in der Schwangerschaft

Niedrige Hämoglobin-Werte erhöhen das Risiko

Um klinische und andere RLS-assoziierte Merkmale zu erfassen, wurden 600 schwangere Frauen in einer prospektiven Fall-Kontroll-Studie türkischer Neurologen und Gynäkologen gezielt befragt. Die Ärzte suchten insbesondere nach klinisch relevanten Risikofaktoren für das ...

Therapie-Option

Chronischer Rückenschmerz gebessert

Die Daten der Studie OXYNTA zeigen, dass retardiertes Oxycodon/Naloxon (Targin®, Mundipharma) bei chronischem Rückenschmerz mit einer neuropathischen Komponente dem Vergleichsmedikament Tapentadol signifikant überlegen ist. In der zwölfwöchigen nicht-...

Niere, Hochdruck, Eisenmangel

RLS und somatische Krankheitsbilder

Einer umfangreichen und detaillierten Übersichtsarbeit zufolge geht das RLS mit einigen somatischen Erkrankungen einher. Hier einige der wesentlichen Erkenntnisse, die das deutsche-amerikanische Team hervorgehoben hat. Sie postulieren nicht zuletzt ein neues Krankheitskonzept.

Therapie des Restless-Legs-Syndroms

Fortschritte und Perspektiven

L-Dopa und Dopaminagonisten sind in den letzten Jahrzehnten zum Goldstandard der RLS-Behandlung geworden. Zwei österreichische Expertinnen befassten sich anhand neuer Studiendaten mit den jüngsten Therapiefortschritten und -aussichten.

Langzeitbeobachtung über acht Jahre

Die RLS-Symptome bestehen oft fort

Ein RLS ist keine akute, sondern eine chronisch-persistierende Erkrankung – doch Langzeitdaten zum Verlauf sind rar. Wie sich die Symptome im Laufe der Zeit entwickeln, wurde nun in einer österreichischen Beobachtungsstudie über durchschnittlich acht Jahre untersucht.

Pilotstudie zur hochdosierten Supplementierung bei RLS

Vitamin D verringert Symptomschwere

Es gibt Hinweise darauf, dass Vitamin D die dopaminerge Neurotransmission verändert und auch in der Pathophysiologie des RLS eine Rolle spielt. In einer Pilotstudie überprüften saudiarabische Mediziner nun diverse klinische Beobachtungen, dass eine hochdosierte Vit.-D-...

Familiäres versus spontanes RLS

Wie lassen sich die Phänotypen voneinander abgrenzen?

Italienische Neurologen befassten sich in einer retrospektiven Kohortenstudie mit den klinischen Phänotypen des RLS. Insbesondere ging es um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den klinischen und polysomnographischen Merkmalen von familiärem und sporadischem bzw. idiopathischem ...

 

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