Schwedische Geburtskohorte nachuntersucht

Depression durch frühe Adoption verhinderbar?

Neben genetischen Faktoren haben auch Umweltbedingungen, insbesondere die elterliche Psychopathologie und das „Parenting“ auf das spätere Depressionsrisiko einen großen Einfluss. Ob eine frühzeitige Adoption von – aufgrund elterlichen Versagens gefä...

Schwere therapierefraktäre Depression

Deutliche und anhaltende Linderung durch die THS

Schätzungen zufolge sprechen bis zu 30 % aller Patienten mit therapieresistenter Depression nicht auf die zugelassenen Therapien an. Für einige Betroffene könnte die Tiefe Hirnstimulation (THS) eine sinnvolle Option darstellen: Positive Resultate dazu lieferte jetzt die ...

Hochpotente Cannabis-Sorten

Verdacht zur Psychose-Gefahr bestätigt

Schon früher gab es immer wieder Hiweise darauf, dass Cannabis-Konsum eine Psychose triggern kann. In einer Fall-Kontroll-Studie des King‘s College in London wurde dieser Verdacht nun erhärtet – allerdings nur für den (immer häufigeren) Konsum von ...

Pharma Neu

Ergenyl® Chrono nicht substituieren!

Ergenyl® Chrono (Sanofi) mit dem bewährten Wirkstoff Valproat/ Valproinsäure, zugelassen zur Therapie der Epilepsie und manischer Episoden bei bipolaren Störungen, steht seit 1. August 2016 auf der Substitutionsausschlussliste. Nach dieser Festlegung durch den GB-A darf ...

Subklinische Hypothyreose

Wird die Depression gefördert?

In einem systematischen Review und anschließender Metaanalyse von 21 Studien wurden die Zusammenhänge zwischen einer Depression und einer subklinischen Hypothyreose untersucht.

Tranylcypromin bei therapieresistenter Depression

Wertvolle Therapie statt Ultima ratio

Bei einer therapieresistenten Depression (TRD) verwenden viele Ärzte den irreversiblen, nicht-selektiven Monoaminooxidase (MAO)-A/B-Hemmer Tranylcypromin (TCP). Studiendaten sprechen dafür, dass TCP keineswegs eine „Ultima ratio“ darstellt, sondern auch sein frü...

Vitamin-D-Mangel

Korrelation mit den depressiven Symptomen?

Obwohl häufig über einen Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und psychiatrischen Krankheiten einschließlich der Depression berichtet wurde, existieren dazu kaum spezifische Studien. Südkoreanische Psychiater untersuchten jetzt retrospektiv die Beziehung ...

Depressionsbehandlung in Deutschland 2018

nur für Fachkreise Patienten werden zu Phytopharmaka zu wenig informiert

In der Depressionstherapie gehen die Therapiewünsche der Patienten und die ärztliche Vorstellung davon, was die Betreuten wollen, auseinander: Während Ärzte annehmen, dass die meisten depressiven Patienten chemische Antidepressiva favorisieren, bevorzugen Kranke mit ...

Mehr als 170 000 Patienten ausgewertet

Demenz-Risiko nach EKT erhöht?

Die bei schweren affektiven Episoden als am wirksamsten geltende Elektrokrampftherapie (EKT) kann mit vorübergehenden Gedächtnisproblemen einhergehen, und es werden langfristige kognitive Beeinträchtigungen diskutiert. Jetzt wurde das Demenz-Risiko nach einer EKT in einer ...

Schwangere mit Psychose oder bipolarer Störung

Welche Prädiktoren für einen Rückfall gibt es?

Eine Schwangerschaft ist bei Frauen mit einer schweren psychischen Erkrankung mit negativen Folgen für Mutter und Kind verbunden. In einer Studie mit historischen Kohorten wurde jetzt bei Müttern mit Psychose oder bipolarer Störung untersucht, welche Faktoren einen schweren ...

Verlauf der Major Depression

Viel schlechtere Aussichten für die Älteren

Verläuft die Major Depression bei älteren Patienten ungünstiger als bei jüngeren? Psychiater untersuchten in einer zweijährigen Kohortenstudie, ob das Alter depressiver Patienten den Verlauf beeinflusst und ob es dafür ggf. prognostische Faktoren gibt.

Akute Depression bei Opiatabhängigen

Verringert Buprenorphin die Suizidalität?

Niedrig dosiertes Buprenorphin kann Studien zuolge Suizidvorstellungen reduzieren. Iranische Forscher prüften jetzt in einer randomisierten Doppelblindstudie die Wirksamkeit einer Einzelgabe von Buprenorphin in verschiedenen Dosierungen bei akut depressiven Personen mit komorbider ...

Stressbelastung im Job

Machen lange Arbeitszeiten depressiv?

Ungünstige Arbeitsplatzbedingungen können die körperliche und seelische Gesundheit stark beeinträchtigen. Den möglichen Einfluss der wöchentlichen Arbeitszeit auf die Depressivität und die vermittelnde Rolle von „Job-Stressoren“ untersuchten ...

 

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