DGSM: Schlafmedizinische Krankheiten

Auskunftspflicht?

Insbesondere Erkrankungen, die eine Tagesschläfrigkeit verursachen wie die Kataplexie und das RLS, können das Leistungsvermögen beeinträchtigen. Um auch Menschen mit chronischen Erkrankungen die Teilhabe am Berufsleben zu erleichtern, wird die Einschränkung nach ...

DGSM 2019: Individualisierte Therapie der Narkolepsie

Pitolisant ist eine günstige Therapieoption

Die Narkolepsie Typ I geht mit Tagesschläfrigkeit, Halluzinationen, Schlaflähmung und – bei Typ 1 – mit Kataplexien einher. Vor dem Hintergrund einer ausgesprochen hohen Zahl an Begleitsymptomen und komorbiden Erkrankungen propagierten Schlafexperten auf einer von ...

Wacher durch den Tag

Neue Möglichkeiten bei Tagesschläfrigkeit

Die Tagesschläfrigkeit gilt als Leitsymptom zentralnervöser Hypersomnolenzen, kann jedoch auch auf eine Schlafapnoe hindeuten. Dank der Fortschritte in der Schlafmedizin stehen inzwischen neue Wirkstoffe zur Behandlung der Tagesschläfrigkeit zur Verfügung. Auf einem ...

Narkolepsie-Langzeitstudie Harmony III

Pitolisant ist anhaltend sicher, die Responderrate hoch

Das orale Pitolisant ist das einzige für die Therapie der Narkolepsie mit oder ohne Kataplexie zugelassene Medikament. Zur langfristigen Sicherheit und Wirksamkeit des Histamin-H3-Rezeptor-Antagonisten/inversen Agonisten des Histamin-H3-Rezeptors bei Erwachsenen wurde jetzt die ...

Traktbasierte Diffusionstensor-Bildgebung (DTI)

Ausgedehnte Konnektivitätsstörungen der weißen Substanz

Die Narkolepsie Typ 1 wird durch einen selektiven Verlust Hypocretin- produzierender Neuronen im Hypothalamus verursacht, die mehrere neuronale Netze, nicht nur mit Verbindung zur Schaf-wach-Regulation, beeinflussen. In einer niederländischen DTI-Studie fanden sich bei Narkolepsie-...

Histamin-Ansatz bei Narkolepsie Typ 1 und 2

Pitolisant reduziert Tagesschläfrigkeit und Kataplexie

Tagesschläfrigkeit ist das führende Symptom der Narkolepsie, die in Typ 1 (NT1 = mit Kataplexie) und 2 (NT2 = ohne Kataplexie) unterschieden wird. Einen Überblick über die unterschiedlichen Therapieansätze und aktuellen Behandlungsoptionen gaben Schlafexperten auf ...

Kinder frühzeitig zum Schlafspezialisten überweisen

Das sind die Red Flags bei Narkolepsie-Verdacht

Eine Narkolepsie wird in der Regel mit Verzögerungen von bis zu zehn Jahren diagnostiziert. Ziel eines von der „Associazione Italiana Narcolettici e Ipersonni“ geförderten Projekts ist es, Warnsignale zu definieren, die eine frühzeitige Erkennung und Ü...

Therapie-Optionen

Wach bleiben trotz Narkolepsie

Die Narkolepsie belastet die Lebensqualität der Betroffenen schwer. Sie leiden an exzessiver Tagesschläfrigkeit und plötzlichem Einschlafen wider Willen, außerdem an motorischen Beschwerden wie Kataplexie. Dazu kommen neuropsychiatrische Störungen, etwa ...

Therapie der Narkolepsie

Histamin-H3-Rezeptor-Antagonist erhöht Wachheit

Für die Dauertherapie von Patienten mit Narkolepsie Typ 1 und Typ 2 ist Pitolisant ein Mittel der ersten Wahl. Auf dem Fortbildungskolleg der Neuro-Depesche in Frankfurt wurden die Pharmakologie des oral wirksamen Histamin-H3-Rezeptor-Antagonisten/inversen Agonisten des Histamin-H3-...

Forschung & Entwicklung

Solriamfetol bessert Narkolepsie

Solriamfetol (JZP-110) ist ein selektiver Dopamin-und Noradrenalin-Reuptake-Hemmer mit wachheitssteigernden Effekten. In einer Phase-III-Studie war Solriamfetol (300 mg und 150 mg) auf beide ko-primäre Endpunkte wirksam: Die mittleren Änderungen versus Baseline betrugen im ...

Narkolepsie im Jugendalter

Symptome werden häufig fehlgedeutet

Die Narkolepsie ist eine seltene Störung der Schlaf-Wach-Regulation, die mit einer exzessiven Tagesmüdigkeit einhergeht. Doch selbst wenn außer diesem Kardinalsymptom weitere klassische Merkmale nachweisbar sind, wird häufig nicht die richtige Diagnose gestellt.

70th Annual Meeting der AAN, 21.– 27. April 2018 in Los Angeles

Wichtige Therapiefortschritte erzielt

Das 70th Annual Meeting der American Academy of Neurology (AAN) in Los Angeles besuchten rund 14 000 Teilnehmer. Das wahrlich „prall gefüllte“ Programm umfasste alle relevanten neurologischen Krankheiten, darunter Epilepsie, Demenz, Migräne, Multiple Sklerose und ...

Narkolepsie auf dem DGSM

nur für Fachkreise Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem einem erfolgreichen Therapiestart oft im ...

Welche Optionen gibt es?

Pharmakotherapie der Narkolepsie

Die Narkolepsie (mit oder ohne Kataplexie) ist eine noch immer unzureichend behandelbare Erkrankung. Welche Medikamente wirksam sind, fassten nun ein Team von Schlafforschern zusammen.
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