Polygenetischer Risiko-Score, elterliche Anamnese, sozioökonomischer Status

Wie das Risiko früher Depression bestimmen?

Wie sich das Risiko für eine früh, d. h. vor dem 30. Lebensjahr einsetzende Depression vorhersagen lässt, haben dänische Psychiater in einer Fall-Kohortenstudie untersucht. Sie prüften insbesondere, ob die Einbeziehung der psychiatrischen Vorgeschichte der Eltern (...

Versorgung der Depression in Deutschland

Verbesserungen durch PNP-Vertrag?

Die Therapie der Depression sollte schnell, bedarfsorientiert und evidenzbasiert erfolgen – und natürlich wirtschaftlich sein. Anhand von AOK-Daten aus Baden-Württemberg wurde nun retrospektiv untersucht, wie sich der deutsche Vertrag zur Versorgung in den Fachgebieten der ...

Aktuelles vom Fortbildungskolleg

Besonders während Corona: Depression im Fokus

Fortbildungen für Hausärzte werden regelmäßig bei den Veranstaltungen des Fortbildungskollegs angeboten. Im Mittelpunkt der online-Veranstaltung vom 13. Februar 2021 standen relevante Krankheitsbilder der täglichen Praxis.

Zulassungserweiterung von Esketamin auf den psychiatrischen Notfall

Depressive Symptome in 24 h reduziert

Bei schwer Depressiven sind orale Antidepressiva oft nicht schnell genug wirksam. Der neue Glutamat-modulierende Wirkansatz mit Esketamin erweitert die Akutbehandlungsoptionen. Jetzt wurde die Zulassung dieses schnell wirkenden Antidepressivums (Rapid-Acting Anti-Depressant, RAAD) auf den ...

STAR*D-Daten zur Therapie der Major Depression

nur für Fachkreise Klinische Prädiktoren für die Verringerung von Suizidgedanken?

Die Effekte der gängigen Antidepressiva auf die Suizidalität depressiver Patienten sind nicht genau geklärt. Diese standen nun im Fokus einer Sekundäranalyse der großen Studie Sequenced Treatment Alternatives to Relieve Depression (STAR*D) zum Ansprechen auf das ...

Deutsche Pharmakovigilanz-Daten 2001 bis 2017

Veränderte Therapie der Depression

Die derzeit verfügbaren Daten zur Verschreibung von Psychopharmaka bei Major Depression (MD) spiegeln zumeist die ambulante Behandlung wider. Jetzt zeigt eine Auswertung des Programms „Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie“ (AMSP) die Veränderungen bei station&...

Corona-Pandemie

Psychisch Erkrankte massiv vom 2. Lockdown betroffen

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe weist darauf hin, dass bei fast der Hälfte der Patienten sich die Depression bis hin zu Suizidversuchen verschlechtert – mehr als jeder 5. Patient bekommt keinen Behandlungstermin – auch die Allgemeinbevölkerung sei so belastet ...

Bei Frauen mit hohem Depressionsrisiko

Gibt es Resilienz-assoziierte Hirnregionen?

In einer türkischen Bildgebungsstudie wurde versucht, bei jungen Frauen mit familiärer Depressionsanamnese Hirnregionen zu identifizieren, die mit einer Widerstandsfähigkeit gegen depressive Episoden assoziiert sind. Tatsächlich ergab die voxelbasierte Morphometrie (VBM...

Diagnostik bei immuno-metabolischer Depression

nur für Fachkreise Ein Labormarker für Suizidalität

Bisher hatten Entzündungsparameter noch relativ wenig mit der Diagnostik von Depressionen zu tun und waren daher kaum von Relevanz. Neuste Forschungserkenntnisse deuten nun auf einen Zusammenhang und eine gemeinsame genetische Grundlage von Entzündungen, metabolischer ...

Psychische Narben einer Krebserkrankung

nur für Fachkreise Post-Diagnose Depression

Auch nach einer erfolgreichen Behandlung hinterlässt eine Krebserkrankung nicht nur körperliche, sondern oft auch seelische Schäden. Die Überlebenden haben auch viele Jahre nach ihrem Sieg über den Krebs noch mit psychischen Problemen zu kämpfen, die nicht ...

Repräsentative Daten des deutschen Sozio-ökonomischen Panels (GSOEP)

Depression und Angst in Deutschland

Im Rahmen des GSOEP wurde mithilfe des validierten Patient Health Questionnaire 4 (PHQ-4) in einer repräsentativen Stichprobe deutscher Haushalte untersucht, wie viele Menschen unter Depressionen und Angstzuständen leiden.

Major Depression bei nicht-geriatrischen Erwachsenen

nur für Fachkreise Mortalität bei Antipsychotika-Augmentation

Demenzpatienten, die mit neueren Antipsychotika behandelt werden, haben eine erhöhte Sterblichkeit. Trifft dies auch auf nicht-geriatrische depressive Erwachsene zu, die diese Medikamente als Augmentation der Therapie mit Antidepressiva erhalten?

Bei behandlungsresistenter Depression

Hilft die MST gegen die Suizidalität?

Die Elektrokrampftherapie (EKT) kann nicht nur die depressiven Symptome, sondern auch die Suizidalität bei Patienten mit behandlungsresistenter Major Depression reduzieren. Jetzt wurde die Magnetic Seizure Therapy (MST) in Kanada auf ihr Suizidalitäts- senkendes Potenzial ...
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