Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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iCBT und Körperübungen
Langzeiteffekte auf Beschäftigungsstatus?

Eine Depression torpediert u. a. die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen. Die Langzeiteffekte einer internet-basierten kognitiv-behavioralen Therapie (iCBT) und körperlicher Übungen auf Beschäftigungsstatus und Krankschreibungen wurde anhand von Subgruppenanalysen einer großen randomisierten kontrollierten Studie beschrieben.

Quelle: Kaldo V et al.: Effects of internet-based cognitive behavioural therapy ... Occup Environ Med 2017 [Epub 26. Sept.; doi: 10.1136/oemed-2017-104326.]

Prävention bei vestibulärer Migräne
Venlafaxin, Flunarizin und Valproat verglichen

Die Behandlungsoptionen bei vestibulärer Migräne (VM) sind eher experten- als evidenzbasiert. Nun wurden mit Venlafaxin, Flunarizin und Valproat drei prophylaktisch eingesetzte Medikamente in einer kleinen Head-to-head-Studie miteinander verglichen. Vorrangig ging es um die Schwindelvermeidung.

Quelle: Liu F et al.: The efficacy of venlafaxine, flunarizine, and valproic acid in the prophylaxis of vestibular migraine. Front Neurol 2017; 8: 524 [Epub 11. Okt.; doi: 10.3389/fneur.2017.00524]

Monoklonale CGRP-Antikörper
Eine neue Ära der Migräneprophylaxe?

Zwei ausgewiesene Kopfschmerzexperten aus Großbritannien befassten sich in einer Übersichtsarbeit mit den neuen, noch in klinischer Prüfung befindlichen monoklonalen Calcitonin gene-related peptide (CGRP)-Antikörpern zur Prävention von Migräneattacken. Eine Übersicht und ein Statement.

Quelle: Tso AR, Goadsby PJ: Anti-CGRP monoclonal antibodies: the next era of migraine prevention? Curr Treat Options Neurol 2017; 19(8): 27 [Epub 27. Juni; doi: 10.1007/s11940-017-0463-4]

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Motorik, NMS, NPS und MCI
Was reduziert die Lebensqualität am stärksten?

Nicht-motorische Symptome (NMS) der Parkinson-Krankheit können sich auf die Lebensqualität negativer auswirken als die motorischen Beeinträchtigungen. Jetzt wurden von Schweizer Neurologen die Korrelationen von neuropsychiatrischen Symptomen (NPS) wie Depression und Angst und einer leichten kognitiven Beeinträchtigung (Mild cognitive impairment, MCI) untereinander und mit der Lebensqualität geprüft.

Quelle: Wiesli D et al.: Influence of mild cognitive impairment, depression, and anxiety on the quality of life of patients with Parkinson disease. Dement Geriatr Cogn Dis Extra 2017; 7(3): 297-308

Therapie mit Ropinirol und L-Dopa
Risikofaktoren für Tagesmüdigkeit und Depression?

Die Auffassung ist etabliert, dass dopaminerge Therapien, insbesondere Dopaminagonisten, bei Parkinson-Patienten als Nebenwirkung eine (teils massive) Tagesmüdigkeit hervorrufen können. Risikofaktoren dafür – und den möglichen Einfluss einer Depression – wurden jetzt in einer nicht kleinen Patientenkohorte untersucht, die mit Ropinirol und L-Dopa behandelt wurde.

Quelle: Kang SY et al.: Sleepiness and depression in Parkinson‘ s disease patients treated with ropinirole and levodopa. J Mov Disord 2017; 10(3): 123-9

Hochdosiertes, pharmazeutisch reines Biotin bei progredienter MS
MD1003 auch im „Real life" wirksam

MD1003 hat sich in der Behandlung von Patienten mit primär und sekundär progredienter MS in der Phase-III-Studie MS-SPI in der Verbesserung vorbestehender Behinderungen als wirksam erwiesen. Jetzt wurden auf einem von MedDay unterstützten Satellitensymposium auf dem 7. gemeinsamen ECTRIMS/ACTRIMS-Treffen neue unterstützende klinische Daten vorgestellt.

Quelle: Satellitensymposium: „New horizons in progressive multiple sclerosis“, 7. gemeinsames ECTRIMS/ACTRIMS-Treffen, 26. Okt. 2017, Paris. Unterstützt von MedDay

Erste orale Kurzzeittherapie
Neue ECTRIMS-Daten zu Cladribin

Seit September dieses Jahres sind Cladribin-Tabletten auch in der EU für MS-Patienten mit hoher Krankheitsaktivität zugelassen. Die Kurzzeittherapie mit oraler Verabreichung an maximal 20 Tagen innerhalb von zwei Jahren hat nachweislich eine bis zu vier Jahre anhaltende klinische Wirkung. Die Wirksamkeit von Cladribin bei schubförmiger MS bestätigen nun verschiedene Studienauswertungen, die beim 7. gemeinsamen ECTRIMS/ACTRIMS-Kongress in Paris vorgestellt wurden. Außerdem belegen neue Sicherheitsanalysen das positive Risiko-Nutzen-Profil dieser oralen Kurzzeittherapie.

Quelle: Poster Poster P1143, P1878, P1142, P667, P1141 und P770, 7. gemeinsamer ECTRIMS-/ACTRIMS-Kongress, Paris, 24–28. Okt. 2017 Cladribin-Tabletten: Mavenclad®

COPTIVITY-Analyse beim ECTRIMS
Vorteile nach Umstellung auf GA40

Seit etwa drei Jahren ist das immunmodulatorische Glatirameracetat (GA) für Patienten mit schubförmiger MS auch als dreimal wöchentliche Injektion von 40 mg (GA40) verfügbar. Ein beim ECTRIMS 2017 in Paris vorgestelltes, von TEVA unterstütztes Poster belegt nun anhand der Interimsanalyse der nicht-interventionellen Studie COPTIVITY das Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprofil in der „Real world“. Neben der Schubrate besserten sich auch Patient-reported Outcomes (PRO) wie Fatigue und Kognition.

Quelle: Poster Ziemssen T et al.: Multicenter open-label non-interventional study assessing the alteration of activity in ambulatory patients with relapsing forms of MS (RMS) under treatment with COPAXONE 40 mg tiw – results of an interim analysis of the NIS COPTIVITY, Poster P2.1273, ECTRIMS 2017, Paris. Unterstützt von Teva Glatirameracetat: Copaxone®

Subanalysen der MS-STAT-Studie
Doch mehr dran an Statinen bei SPMS?

In der randomisierten, Placebo-kontrollierten MS-STAT-Studie hatte hochdosiertes Simvastatin bei Patienten mit sekundär-progressiver MS (SPMS) die jährliche Hirnatrophie- Rate verringert. Jetzt wurden diverse sekundäre Endpunkte wie Kognition, neuropsychiatrische Symptome (NPS) und Lebensqualität ausgewertet.

Quelle: Chan D et al.: Effect of high-dose simvastatin on cognitive, neuropsychiatric, and health-related quality- of-life measures in secondary progressive multiple sclerosis: secondary analyses from the MS-STAT randomised, placebo-controlled trial. Lancet Neurol 2017; 16(8): 591-600

Dimethylfumarat und Natalizumab
Die Therapie an der MS-Aktivität ausrichten

Mit Dimethylfumarat (DMF) steht seit mehr als drei Jahren für die schubförmige MS eine orale verlaufsmodifizierende Therapie zur Verfügung. Für Patienten mit (hoch) aktiver MS besteht mit Natalizumab eine hochwirksame Option. Der Stellenwert dieser Therapien und aktuelle Behandlungsdaten aus der „Real world“ waren Gegenstand eines Biogen-Symposiums auf dem 90. DGN-Kongress in Leipzig.

Quelle: Satellitensymposium: „Therapie der Multiplen Sklerose: Vielfalt – Individualisierung – Orientierung“, 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Leipzig, 21. Sept. 2017. Unterstützt von Biogen Dimethylfumarat (DMF): Tecfidera® Natalizumab: Tysabri

Achtjahresdaten
Persistenz und Adhärenz unter „Injectables"

Ein kanadisches Team untersuchte über annähernd acht Jahre die Persistenz mit den klassischerweise als First-line-Therapie eingesetzten Basistherapeutika, die Gründe für Therapieunterbrechungen und die Adhärenz der Patienten.

Quelle: Melesse DY et al.: Persistence to disease-modifying therapies for multiple sclerosis in a Canadian cohort Patient Prefer Adherence 2017;11: 1093-101

RMS- und PPMS-Therapie mit Ocrelizumab
ECTRIMS: Neue Daten und neue Endpunkte

Beim ECTRIMS in Paris vorgestellte Daten zur Therapie mit Ocrelizumab bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) und primär progredienter MS (PPMS) bestätigen die hohe Wirksamkeit und das günstige Sicherheitsprofil des Anti-CD20-Antikörpers. Zudem wurden mit „PIRA“ und „SEL“ zwei neue Parameter vorgestellt, mit denen sich die Progression bzw. MRT-Aktivität bei progressiven MS-Formen besser erfassen lassen.

Quelle: Satellitensymposien: „Beyond the lightbulb: exploring the known unknown“ und „Turning the lights on: Seeing is believing“, 7. gemeinsamer ECTRIMS-/ACTRIMS-Kongress, Poster und Präsentationen, Paris, 26. bzw. 27. Okt. 2017 Ocrelizumab: voraussichtlicher Handelsname Ocrevus®

Über 60 Jahre nachverfolgt
Sterblichkeit und Todesursachen bei MS

In einer norwegischen Kohortenstudie wurde über 60 Jahre nachverfolgt, woran MS-Patienten sterben und ob ihre Mortalität gegenüber der Bevölkerung erhöht ist. Das scheint auch heute noch so zu sein, aber offenbar geht es bergauf.

Quelle: Lunde HMB et al.: Survival and cause of death in multiple sclerosis: a 60-year longitudinal population study. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2017; 88(8): 621-25

Bildgebungsstudie
Dopaminfreisetzung, Kortexdicke und Symptomschwere korrelieren

Sowohl Veränderungen der dopaminergen Neurotransmission als auch kortikale Morphologie- Abweichungen scheinen in der Pathophysiologie der ADHS eine Rolle zu spielen. Korrelationen zwischen den beiden Phänomenen wurden bisher allerdings kaum untersucht. Dies leisteten nordamerikanische Ärzte nun in einer exploratorischen Analyse. Sie setzten die Kortexdicke mit den Markern der dopaminergen Neurotransmission und der Schwere der ADHS-Symptome in Relation.

Quelle: Cherkasova MV et al.: Differential associations between cortical thickness and striatal dopamine in treatment-naïve adults with ADHD vs. healthy controls. Front Hum Neurosci 2017; 11: 421 [Epub 22. Aug.; doi: 10.3389/fnhum.2017.00421]

Kindlicher IQ und Todesursachen
Kluge Kinder sterben seltener an ...

Studien haben gezeigt, dass intelligente Kinder länger leben. In einer prospektiven Studie an knapp 65 000 Menschen mit einem Follow-up von bis 68 Jahren fanden sich jetzt Verbindungen zwischen dem Intelligenzquotienten (IQ) im Kindealter und der Sterblichkeit an diversen Krankheiten, darunter KHK, Schlaganfall und Krebs.

Quelle: Calvin CM et al.: Childhood intelligence in relation to major causes of death in 68 year follow-up: prospective population study. BMJ; 357: j2708 [Epub 2017 28. Juni; doi: 10.1136/bmj.j2708]

Wirklichkeit im heutigen Europa
Euthanasie für psychisch Kranke

„Unerträgliches Leiden“ ist die zentrale Bedingung für die Durchführung einer Euthanasie. Sie ist allerdings nirgends präzise definiert. Welche Leidensumstände psychiatrische Patienten mit dem Wunsch nach einer Euthanasie schildern, legten jetzt Experten vom belgischen „Life End Information Forum“ dar. Die Ausführungen sprechen für sich.

Quelle: Verhofstadt M et al.: When unbearable suffering incites psychiatric patients to request euthanasia: qualitative study. Br J Psychiatry 2017; 211(4): 238-45

Metaanalyse belegt Wirksamkeit
Tranylcypromin bei therapierefraktärer Depression

Bei schweren Depressionen erweisen sich viele Antidepressiva – trotz mittlerweile zahlreicher Wirkansätze – als nicht erfolgreich. Im Falle therapieresistenter Depressionen (TRD) lohnt sich ein Behandlungsversuch mit dem MAO-Hemmer Tranylcypromin, wie eine jüngst publizierte Metaanalyse belegt. Dies berichteten erfahrene Psychiater auf einem Symposium von Aristo Pharma beim DGPPN/WPA World Congress 2017 in Berlin.

Quelle: Lunchsymposium: „Tranylcypromin – effektives und sicheres Management therapieresistenter Depressionen“, DGPPN/ WPA-Kongress 2017, Berlin, 09. Oktober 2017. Veranstalter: Aristo Pharma Tranylcypromin: Jatrosom®

Therapierefraktäre Schizophrenie
Mortalität unter Clozapin halbiert?

Die Schizophrenie geht aus vielen Gründen mit einer massiv erhöhten Sterblichkeit einher. Wie sich die Mortalität bei Patienten mit behandlungsrefraktärer Schizophrenie unter einer Therapie mit dem Reserve-Atypikum Clozapin darstellt, wurde nun von dänischen Psychiatern in einer großen bevölkerungsbasierten Kohorte untersucht.

Quelle: Wimberley T et al.: Mortality and self-harm in association ... Am J Psychiatry 2017; appiajp201716091097 [Epub 28. Juli; doi: 10.1176/appi.ajp.2017.16091097]

Stimulanzien, VT, Neurostimulation und Alternatives
Was wirkt bei ADHS, was nicht?

Zur Therapie der ADHS bei Kindern und Jugendlichen existiert ein breites Spektrum an Therapieoptionen. In einem Review randomisierter Studien mit Netzwerk-Metaanalyse untersuchte ein internationales Forscherteam nun die Wirksamkeit und Sicherheit der verschiedensten – üblichen und ungewöhnlichen – Behandlungsoptionen.

Quelle: Catalá-López F et al.: The pharmacological and non-pharmacological treatment of attention deficit hyperactivity disorder in children and adolescents: A systematic review with network meta-analyses of randomised trials. PLoS One 2017; 12(7): e0180355 [Epub 12. Juli; doi: 10.1371/journal.pone.0180355]

Blutungen unter ASS-Dauertherapie
Ältere Patienten stärker gefährdet

Etwa 40%–66% aller Erwachsenen im Alter ab 75 Jahren nehmen in den USA und Europa täglich Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure (ASS) ein, davon etwa die Hälfte zur Sekundärprophylaxe nach ischämischem Ereignis. In einer prospektiven bevölkerungsbasierten Kohortenstudie wurden nun die Blutungsrisiken unter einer ASS-Dauertherapie untersucht.

Quelle: Li L et al.: Age-specific risks, severity, time course, and outcome of bleeding on long-term antiplatelet treatment after vascular events: a population-based cohort study. Lancet 2017; 390(10093): 490-9

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