Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Safinamid wirkt auf Motorik und NMS
Praxiserfahrungen entsprechen den Studien

Das dual wirkende Safinamid kann bei Parkinson-Patienten nicht nur die Motorik und Fluktuationen, sondern auch nicht-motorische Symptome (NMS) wie Schmerzen bessern und die Lebensqualität erhöhen. Dass dabei die Ergebnisse klinischer Studien den praktischen Erfahrungen im Behandlungsalltag entsprechen, wurde jetzt auf der von Zambon unterstützten internationalen „Parkinson-Akademie“ in Barcelona bestätigt.

Quelle: Europäisches Expertentreffen: „Parkinson-Akademie“, Barcelona, 01. Feb. 2018. Veranstalter: Zambon Safinamid: Xadago®

Safinamid wirkt auf Motorik und NMS
Die Praxiserfahrungen entsprechen den Studien

Das dual wirkende Safinamid kann bei Parkinson-Patienten nicht nur die Motorik und Fluktuationen sondern auch nichtmotorische Symptome (NMS) wie Schmerzen bessern und die Lebensqualität erhöhen. Dass dabei die Ergebnisse klinischer Studien den praktischen Erfahrungen im Behandlungsalltag entsprechen, wurde jetzt auf der von Zambon unterstützten internationalen „Parkinson-Akademie“ in Barcelona bestätigt.

Service
Relaunch: www. schizophrenie24x7.de

Unter dem Motto „Schizophrenie ist nicht mein Leben – Meine Moves sind mein Leben!“ bietet die überarbeitete Webseite www.schizophrenie24x7.de von Janssen Deutschland eine hilfreiche Anlaufstelle, um sich über die psychische Erkrankung zu informieren. Dort werden viele ...

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Therapie-Optionen
NICE empfiehlt Mavenclad®
Die neuen Cladribin-Tabletten (Mavenclad®, Merck) stellen die erste orale Kurzzeittherapie der Multiplen Sklerose (MS) dar, die bei Verabreichung an maximal 20 Tagen eine bis zu vier Jahre anhaltende klinische Wirksamkeit erzielen kann, so die Studienlage. Das im August 2017 von der Europä
...
Therapie-Optionen
Elvanse® auch jenseits des 18. Lebensjahres
Das Stimulans Lisdexamfetamindimesilat (Elvanse®, Shire) ist zugelassen zur Behandlung der ADHS bei Kindern ab einem Alter von 6 Jahren, wenn das Ansprechen auf eine zuvor erhaltene Behandlung mit Methylphenidat als klinisch unzureichend angesehen wird. Eine Weiterbehandlung über das
...
Therapie-Optionen
deprexis®24 für Privatversicherte
Ab sofort steht das evidenzbasiert wirksame Online-Therapieprogramm deprexis®24 auch für privat versicherte Patienten zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen zur Verfügung. Die Servier Deutschland GmbH und die LM+ Leistungsmanagement GmbH geben ihre Kooperation
...
Koffein als früher Biomarker für M. Parkinson?

Können die Serumspiegel von Koffein bzw. seinen Metaboliten als Biomarker zur Frühdiagnose des Morbus Parkinson herangezogen werden? Dies legt nun eine Studie nahe.

Quelle: Fujimaki M J et al.: Serum caffeine and metabolites are reliable biomarkers of early Parkinson disease. Neurology 2018; 90: e404-e411; doi: 10.1212/ WNL.00000000000048882

Alkoholkonsum bei Jugendlichen
Hirnentwicklung signifikant gestört − besonders im Frontalkortex

Was geschieht mit dem sich entwickelnden Gehirn, wenn Jugendliche oder sogar Kinder beginnen, Alkohol zu konsumieren? Die schädigenden Wirkungen wurden jetzt in einer großen multizentrischen und prospektiven US-Studie anhand von MRT-Aufnahmen untersucht. Es stellten sich schwerere Konsequenzen als erwartet ein, besonders im Frontalkortex nahm die graue Substanz erheblich stärker ab.

Quelle: Pfefferbaum A et al.: Altered brain developmental trajectories in adolescents after initiating drinking. Am J Psychiatry 2017 [Epub 31. Okt.; doi: 10.1176/appi. ajp.2017.17040469]

Immunglobuline
Wirksame CIDP-Therapie mit IVIG − und bald auch mit SCIG?

Die chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) kann mit intravenösen Immunglobulinen (IVIG) wie IgPro10 erfolgreich behandelt werden. Bereits zur Zulassung eingereicht ist das subkutane Immunglobulin-Präparat (SCIG) IgPro20. Die wichtigsten Aspekte der gegenwärtigen und zukünftigen Therapieoptionen wurden im Herbst auf einem Satellitensymposium von CSL Behring beim DGN-Kongress 2017 in Leipzig berichtet.

Quelle: Satellitensymposium: „Herausforderung PNS – Patient im Fokus: Diagnostik, Fallbeispiele und ein neuer Therapieweg“, 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Leipzig, 22. Sept. 2017. Veranstalter: CSL Behring IgPro10: Privigen® IgPro20: Hizentra®

Neu bei Glioblastom
Mit TTF die Überlebenszeiten verlängert

Patienten mit Glioblastom haben bekanntlich eine schlechte Prognose. Jetzt wurde eine neuartige Therapiemethode erfolgreich getestet. In einer offenen (aber randomisierten) Studie an fast 700 Patienten verlängerte die Tumorfeldtherapie (Tumor-Treating Fields, TTF) signifikant das Gesamtüberleben um etwa fünf Monate.

Quelle: Stupp R et al Effect of tumor-treating fields plus maintenance temozolomide vs maintenance temozolomide alone on survival in patients with glioblastoma: a randomized clinical trial. JAMA 2017; 318(23): 2306-16

US-Leitline veröffentlicht
Therapie des ischämischen Schlaganfalls II: Thrombektomie

Zur Frühtherapie des akuten ischämischen Schlaganfalls haben die maßgeblichen US-Fachgesellschaften – American Heart Association (AHA) und American Stroke Association (ASA) – Anfang 2018 neue Guidelines publiziert. Sie betreffen systematisch alle innerhalb der ersten 14 Tage durchzuführenden Interventionen wie Bildgebung, Blutdruckkontrolle, Antikoagulation, Thrombolyse und Thrombektomie. Für bestimmte Patientengruppen wurde nun das Zeitfenster für eine Thrombektomie erheblich erweitert.

Quelle: Powers WJ et al. für das American Heart Association Stroke Council: 2018 Guidelines for the Early Management of Patients With Acute Ischemic Stroke: A Guideline for Healthcare Professionals From the American Heart Association/American Stroke Association. Stroke 2018; 49 [Epub 24. Jan; doi: 10.1161/ STR.0000000000000158]

Safinamid bei Morbus Parkinson
Stimmung und Depression anhaltend gebessert

Parkinson-Patienten leiden sehr häufig unter nichtmotorischen Symptome (NMS), die sich oft schwer behandeln lassen und die Lebensqualität der Patienten verschlechtern. Dies umfasst Antriebsarmut, Anhedonie und Stimmungsstörungen bis hin zur klinischen Depression. Die Studienlage zu dem innovativen, dopaminerg und nicht-dopaminerg wirkenden Safinamid wurde jetzt durch eine aktuelle Publikation zu den Effekten auf affektive NMS ergänzt: Das als Add-on zu L-Dopa eingesetzte Medikament beeinflusst nicht nur die motorischen Fluktuationen, relevante Dyskinesien und die gesamte Motorik, es kann auch Stimmung und Depression der Patienten anhaltend verbessern.

Quelle: Cattaneo C et al.: Long-term effects of safinamide on mood fluctuations in Parkinson‘s disease. J Parkinsons Dis 2017; 7(4): 629-34

Metananalyse zu L-Dopa-induzierten Dyskinesien
Adenosin-A2A-Antagonisten im Tiermodell

L-Dopa geht mit schnellem Wirkbeginn, starker Besserung der Motorik, sehr guter Verträglichkeit bei einer Dauertherapie, aber auch mit motorischen Fluktuationen und Dyskinesien einher. Spezifisch auf L-Dopa-induzierte Dyskinesien (LID) wirkende Medikamente gibt es bislang nicht. In einer Metaanalyse tierexperimenteller Studien wurde geprüft, was die Klasse der Adenosin-A2A-Antagonisten dabei leisten könnte.

Quelle: Wang WW et al.: A meta-analysis of adenosine a2a receptor antagonists on levodopa-induced dyskinesia in vivo. Front Neurol 2017; 8: 702 [Epub 22. Dez.; doi: 10.3389/fneur.2017.00702 ]

Große Studie in Dänemark
CAVE: Suizidrisiko durch die Pille und andere hormonelle Kontrazeptiva

Weltweit verhüten etwa 100 Millionen Frauen mit Hormonen. Nachdem sich in Studien eine erhöhte Depressionsrate fand, wurde nun in Dänemark das relative Risiko für Suizidversuche und Suizide bei Einsatz verschiedener hormoneller Empfängnisverhütungs- Methoden untersucht. Offenbar wird die Gefahr massiv unterschätzt.

Quelle: Skovlund CW et al.: Association of hormonal contraception with suicide attempts and suicides. Am J Psychiatry 2017 [Epub 17. Nov.; doi: 10.1176/appi. ajp.2017.17060616

Stellenwert, Chancen und Risiken
CGRP-Antikörper zur Migräne-Prävention

Der Stellenwert monoklonaler Antikörper in der Behandlung des chronischen Rückenschmerzes und der Migräne-Prophylaxe wurde von Schmerzexperten auf einem von Teva unterstützten Satellitensymposium auf dem Deutschen Schmerzkongresses 2017 dargelegt. Das hohe Potenzial der – noch nicht zugelassenen – Antikörper gegen das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) in der Migräne-Prävention belegen u. a. die aktuellen Ergebnisse der Phase-II- und -III-Studien zu Fremanezumab.

Quelle: Satellitensymposium: „Die Herausforderungen in der Behandlung der Volkskrankheiten Migräne und Chronischer Rückenschmerz“, Deutscher Schmerzkongress (DGSS), Mannheim, 13. Okt. 2017. Veranstalter: TEVA

Chronischer Cluster-Kopfschmerz
Das optimale Vorgehen bei der THS

Etliche Patienten mit chronischem Cluster-Kopfschmerz (CCH) sprechen auf die Therapie mit Sauerstoffinhalation, Triptanen, Verapamil etc. nicht oder nicht ausreichend an. In diesen Fällen kann eine tiefe Hirnstimulation (THS) des ventralen tegmentalen Areals (VTA) Erleichterung bringen. Britische Neurologen/Neurochirurgen berichten anhand einer kleinen Fallserie über die Ergebnisse der hochfrequenten THS bei mehrfach therapierefraktären CCH-Patienten. Sie stellen ihr prä- und intraoperatives Vorgehen dar und beschreiben die optimalen Zielstrukturen innerhalb des VTA.

Quelle: Akram H et al.: Optimal deep brain stimulation site and target connectivity for chronic cluster headache. Neurology 2017; 89(20): 2083-91

Schlaganfallgefahr bei Frauen mit Migräne
Aktuelle Konsensempfehlungen zur Kontrazeptiva-Verordnung

Migräne-Patienten haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, vor allem jene mit Aura. Mit der Frage, ob das Risiko durch hormonelle Kontrazeptiva noch vergrößert wird, befasste sich eine Arbeitsgruppe der European Headache Federation (EHF) und der European Society of Contraception and Reproductive Health (ESC). Nach ihrer systematischen Datenschau formulierten die Fachgesellschaften 13 Konsensus-basierte Empfehlungen.

Quelle: Sacco S et al.: Hormonal contraceptives and risk of ischemic stroke in women with migraine: a consensus statement from ... J Headache Pain 2017; 18(1): 108 [Epub 30. Okt.; doi: 10.1186/s10194-017-0815-1]

Neuer oraler S1P-Rezeptor-Modulator bei schubförmiger MS
Aktuelle Phase-III-Daten zu Ozanimod

Der neuartige selektive Sphingosin-1-Phosphat-1/5 (S1PR1/5)-Rezeptor-Modulator befindet sich in klinischer Entwicklung zur Behandlung der schubförmigen MS (RMS). Die aktuellen, beim 7. ECTRIMS/ACTRIMS-Kongress in Paris präsentierten Ergebnisse der beiden Phase-III-Studien SUNBEAM und RADIANCE belegen die Wirksamkeit. Sie wurden jetzt auf einem Fachpressegespräch des Unternehmens Celgene diskutiert.

Quelle: Pressegespräch: „MS in progress: aktuelle Entwicklungen bei Multipler Sklerose“, München, 15. Dez. 2017. Veranstalter: Celgene

Zehnjahresdaten belegen frühe Defizite und Progression
Stumme MS-Läsionen verschlechtern Kognition

Nur jede achte bis zehnte Hirnläsion bewirkt bei MS-Patienten ein schubartiges Ereignis – doch die Krankheit schreitet auf einem subklinischen Niveau fort. Inwieweit klinisch asymptomatische MS-Läsionen die Kognition verschlechtern können, wurde nun in einer kleinen französischen Langzeitstudie über zehn Jahre untersucht.

Quelle: Wybrecht D et al.: New brain lesions with no impact on physical disability can impact cognition in early multiple sclerosis: A ten-year longitudinal study. PLoS One 2017; 12(11): e0184650 [Epub 17. Nov.; doi: 10.1371/journal.pone.0184650]

Auch bei MS: „Time is brain"
Alemtuzumab: Perspektiven der Impulstherapie

Ohne dass Patienten mit schubförmig remittierender MS (RRMS) eine kontinuierliche MS-Medikation einnehmen müssen, lassen sich durch Alemtuzumab nachhaltig die Schubrate reduzieren, die Behinderungsprogression verlangsamen und der Hirnvolumenverlust abbremsen. Aktuelle Daten belegen die über sieben Jahre anhaltende Wirkung der Impulstherapie auf alle wichtigen Aspekte der MS-Aktivität, berichteten deutsche MS-Experten auf einem Pressegespräch von Sanofi Genzyme in Köln.

Quelle: Pressegespräch: „Brain Health – Benefits einer frühen MS-Therapie“, Köln, 5. Dez. 2017. Veranstalter: Sanofi Genzyme Alemtuzumab: Lemtrada®

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