Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Risikofaktoren
So wirken sich Armut und eine elterliche ADHS aus

In etlichen Studien wurde in „benachteiligten“ Bevölkerungsgruppen eine höhere ADHS-Prävalenz berichtet – und auch ADHS-erkrankte Eltern erhöhen das Risiko der Kinder, an einer ADHS zu erkranken. Ein US-Team erforschte nun, inwieweit eine ADHS-Diagnose der Eltern den Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und ADHS-Risiko der Kinder beeinflusst.

Quelle: Rowland AS et al.: Attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD): Interaction between socioeconomic status and parental history of ADHD determines prevalence. J Child Psychol Psychiatry 2017 [Epub 12. Aug.; doi: 10.1111/jcpp.12775]

Cluster-Kopfschmerz
Sumatriptan s.c. − Akuttherapie der ersten Wahl

Als Goldstandard in der Akuttherapie des Cluster-Kopschmerzes (CK) empfiehlt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) 6 mg Sumatriptan subkutan. Neben der Studienlage wurden auf einem von Hormosan Pharma veranstalteten Lunchseminar beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2017 in Frankfurt die praktischen Vorteile des Fertigpens zur s.c.-Injektion diskutiert.

Quelle: Lunch-Seminar: „Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen“, Schmerz- und Palliativtag 2017, Frankfurt, 23.03.2017. Veranstalter: Hormosan Pharma Fertigpen Sumatriptan 6 mg: Sumatriptan-Hormosan® Inject

Add-on bei Morbus Parkinson
Effiziente Feineinstellung mit Safinamid

Mit Safinamid als Zusatztherapie zu L-Dopa lassen sich Wirkfluktuationen und die Off-Zeiten von Parkinson-Patienten spürbar verbessern. Die umfangreichen Studiendaten und Erfahrungen mit dem dual – dopaminerg und antiglutamaterg – wirkenden Safinamid legten Parkinson-Experten jetzt auf einem Satellitensymposium von Zambon auf dem DGN-Kongress in Leipzig dar.

Quelle: Satellitensymposium: „Safinamid – Neue Chancen und Möglichkeiten zur Verbesserung motorischer und nicht-motorischer Symptome beim M. Parkinson“, 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Leipzig, 22. Sept. 2017; Veranstalter: Zambon Safinamid: Xadago®

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Neurologen würdigen neue MS-Immuntherapeutika

Die Neurologen setzen bei der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) auf neue immunmodulierende Antikörper: Den Preis für das Innovativste Produkt teilen sich 2017 Zinbryta® von Biogen und Ocrevus® von Roche Pharma. Die Facharztgruppe...

Persistenz und Kinderwunsch:
GA bietet eine alltagstaugliche MS-Therapie

Wie sich die Adhärenz in der MS-Behandlung optimieren lässt und welche Besonderheiten bei Patientinnen mit Kinderwunsch zu beachten sind, wurde im Rahmen eines interdisziplinären Pressegespräches des Unternehmens Teva erörtert. Der Immunmodulator Glatirameracetat (GA) – seit 2015 als dreimal wöchentliche Therapie (GA40) verfügbar – erfüllt viele Anforderungen an eine alltagstaugliche Basistherapie. Seit kurzem steht auch dem Kinderwunsch unter GA nichts mehr im Wege.

Quelle: Pressegespräch: „Perspektivwechsel: Erfahrungshorizonte in der Behandlung der Multiplen Sklerose“, Berlin, 17.07.2017. Veranstalter: Teva Glatirameracetat: Copaxone®

Update Chronotherapie
Kürzere Einschlafzeit, hohe Schlafqualität mit retardiertem Melatonin

Schlafstörungen wirken sich auf viele Lebensaspekte ausgesprochen negativ aus. Sie erhöhen u. a. das Risiko für psychische Krankheiten, und auch das Immunsystem der Schlafgestörten verändert sich. Welche physiologische Rolle endogenes Melatonin spielt und wie retardiertes Melatonin in der Behandlung der Insomnie wirkt, wurde jüngst in Bamberg auf einer Pressekonferenz von Medice Arzneimittel Pütter diskutiert.

Quelle: Pressekonferenz: „Update Chronotherapie: Schlafstörungen differenziert diagnostizieren und kausal therapieren“, Bamberg, 02.08.2017. Veranstalter: Medice Arzneimittel Pütter retardiertes Melatonin: Circadin®

Pharma-Neu
Jetzt Erstattungsbetrag für Brivaracetam

Nachdem die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband erfolgreich abgeschlossen sind, bleibt das im Feb. 2016 hierzulande eingeführte Brivaracetam (Briviact®, UCB) ohne Einschränkungen verfügbar. Damit wurde erstmalig nach Inkrafttreten des AMNOG (2011) für ein ...

Pharma-Neu
Nusinersen gegen spinale Muskelatrophie

Das Antisense-Oligonukleotid Nusinersen (Spinraza®, Biogen) wurde am 30. Mai 2017 durch die Europäische Kommission zur Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (5q-SMA) zugelassen. Die 5q-SMA ist mit ca. 95% aller Fälle die häufigste SMAForm. Zumeist tritt sie bei ...

Pharma-Neu
„Positive Opinion" für Cladribin

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat die Zulassung von Cladribin-Tabletten (voraussichtlicher Handelsname MavencladTM, Merck) zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) bei Patienten mit hoher Krankheitsaktivität positiv beurteilt. Dies basiert auf den ...

Therapie-Optionen
Rotigotin-Pflaster bei Parkinson und RLS

Die transdermale Anwendung des nicht-ergolinen Dopaminagonisten Rotigotin (Leganto®, Bayer Vital) gewährleistet eine stabile Wirkstoff-Plasmakonzentration über 24 h. Die resultierende kontinuierliche Rezeptorstimulation bietet bei Parkinson-Patienten eine günstige Voraussetzung f&...

59th Annual Scientific Meeting der AHS in Boston, 8.–11. Juni 2017
Prävention der Migräne im Fokus

Auf dem 59th Annual Scientific Meeting der American Headache Society (AHS) im Juni dieses Jahres wurden mit etwa 1000 Fachbesuchern die neuen Entwicklungen bei den verschiedenen Kopfschmerzformen diskutiert. Neben einigen Beiträgen zur Akuttherapie standen die neuen Daten zu den vier neuen, noch in klinischer Prüfung befindlichen Antikörpern gegen das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) bzw. dessen Rezeptor im Vordergrund: Erstmals gibt es spezifische Medikamente zur Migräne-Prävention.

1H-MRS-Studien ausgewertet
Senken Antipsychotika die Glutamat-Spiegel?

Eine Schizophrenie geht mit einer Verstärkung der glutamatergen Transmission einher, kann die Psychose möglicherweise sogar auslösen. Nun wurde anhand der gepoolten Daten von Studien zur Protonen-gewichteten Magnet-Resonanz-Spektroskopie (1H-MRS) geprüft, ob die Behandlung schizophrener Patienten mit Antipsychotika die Spiegel des erregenden Transmitters Glutamat im Gehirn beeinflusst.

Quelle: Egerton A et al.: Effects of antipsychotic administration on brain glutamate in schizophrenia: a systematic review of longitudinal 1H-MRS studies. Front Psychiatry 2017; 8: 66 [Epub 28. Apr.; doi: 10.3389/ fpsyt.2017.00066]

Schon bei leichter Demenz
Erhöhen depressive Symptome die Mortalität?

Sowohl eine Depression als auch eine Demenz gehen bei älteren Menschen mit einer erhöhten Sterblichkeit einher. Wie verhält es sich bei Komorbidität beider Erkrankungen? Nun wurde die Mortalität bei Patienten mit einer erst leichten Demenz und depressiven Symptomen verschiedener Schwere untersucht. Die Ergebnisse zeigen dringenden Handlungsbedarf an.

Quelle: Petersen JD et al.: Major depressive symptoms increase 3-year mortality rate in patients with mild dementia. Int J Alzheimers Dis 2017; 7482094 [Epub 6. Apr.; doi: 10.1155/2017/7482094]

Hämodynamik in der Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS)
Unterschiedliche Effekte von ATX und MPH im Präfrontallappen

Das Stimulans Methylphenidat (MPH) und das Nichtstimulans Atomoxetin (ATX) sind die am häufigsten eingesetzten ADHS-Medikamente, ihre Wirkweise ist aber im Detail noch nicht erschlossen. Jetzt wurden in Japan Effekte beider Medikamente auf die präfrontale Hämodynamik mithilfe der Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS) untersucht.

Quelle: Nakanishi Y et alk.: Differential therapeutic effects of atomoxetine and methylphenidate in childhood attention deficit/hyperactivity disorder as measured by near-infrared spectroscopy. Child Adolesc Psychiatry Ment Health 2017; 11: 26. [Epub 12. Mai; doi: 10.1186/s13034-017-0163-6]

Ocrelizumab verringert MS-Aktivität und Progression
Viele RMS und PPMS-Patienten erreichen neuen Endpunkt NEPAD

Ocrelizumab wurde in den USA zur Therapie der schubförmigen und progressiven MS zugelassen und befindet sich derzeit im EU-Zulassungsverfahren. Auf einem Satellitensymposium von Roche auf dem diesjährigen EAN-Kongress wurde die Wirksamkeit des monoklonalen Anti-CD20-Antikörpers u. a. anhand des neuen kombinierten Endpunktes NEPAD (No Evidence of Progression [NEP] und Active Disease [AD]) vorgestellt.

Quelle: Satellitensymposium: „From candle to lightbulb: How has innovation defined our understanding of multiple sclerosis?“, 3. Kongress der European Academy of Neurology (EAN), Amsterdam, 24. Juni 2017. Veranstalter: Roche Pharma Ocrelizumab: Ocrevus®

KIS: Minocyclin verhindert die Konversion zur MS – aber nicht auf Dauer

Positive Wirksamkeitshinweise aus ersten Studien haben das Minocycline in MS Study Team bewogen, eine randomisierte Placebo-kontrollierte Studie bei Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom (KIS) durchzuführen. Wird die MS-Konversionsrate reduziert?

Quelle: Metz LM et al. für das Minocycline in MS Study Team: Trial of Minocycline in a Clinically Isolated Syndrome of Multiple Sclerosis. N Engl J Med 2017; 376(22): 2122-33; Xia Z, Friedlander RM: Minocycline in Multiple Sclerosis – compelling results but too early to tell. ebda: 2191-93

„Tensor-Factorization" und „Membership vectors"
Smartphone-Abhängigkeit gut einschätzbar

Exzessive Smartphone-Nutzung verursacht persönliche und soziale Probleme bis hin zu einer klinischen Abhängigkeitssymptomatik. Nun wurden anhand einer speziellen App Smartphone-Nutzerdaten erfasst, um mittels eines komplexen Prädiktionsalgorithmus eine Suchtentwicklung zu erkennen.

Quelle: Choi J et al.: Smartphone dependence classification using tensor factorization. PLoS One 2017; 12(6): e0177629 [Epub: 21. Juni; doi: 10.1371/journal. pone.0177629]

Patienten und gesunde Ältere
Verbessern „Exergames" die Kognition?

Britische Forscher prüften anhand einer Metaanalyse, ob sog. „Exergames“ (Computer-/ Konsolen-Spiele, bei denen die Spieler zur Steuerung mehr oder weniger stark körperlich agieren müssen) einen Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten haben. Sie schlossen dabei Studien an diversen Patientengruppen und auch älteren Gesunden ein.

Quelle: Stanmore E et al.: The effect of active video games on cognitive functioning in clinical and non-clinical populations: A meta-analysis of randomized controlled trials. Neurosci Biobehav Rev 2017; 78: 34-43

Ein neuer, revolutionärer Therapieansatz?
microRNA's bei ischämischem Schlaganfall

Ein Neurologen-Team legte in einem Review dar, warum sog. microRNA‘s bei Schlaganfällen einen neuen Behandlungsansatz darstellen könnten. Sie wirken auf vielfältige Art den ischämischen Hirngewebsschädigungen entgegen.

Quelle: Khoshnam SE et al.: Emerging roles of microRNAs in ischemic stroke as possible therapeutic agents. J Stroke 2017 [Epub 8. Mai; doi: 10.5853/jos.2016.01368]

Weiße und graue Substanz
Kleinere Volumina – stärkere Psychopathologie

Eine koreanische Arbeitsgruppe untersuchte mittels Voxel-basierter Morphometrie (VBM), inwieweit bei Schizophrenie-Patienten Hirnvolumenänderungen mit der Symptomschwere korrelieren. Es wurden etliche Zusammenhänge festgestellt, vor allem mit einer verringerten grauen Substanz im Gyrus temporalis superior.

Quelle: Kim G-W A et al.: Whole brain volume changes and its correlation with clinical symptom severity in patients with schizophrenia: A DARTEL-based VBM study. PLoS One 2017, 12: e0177251 [Epub 17. Mai; doi: 10.1371/journal.pone.0177251

EMCDDA-Übersicht zum Cannabis-Konsum
Immer mehr Therapiesuchende in Europa

Der Cannabis-Konsum in Europa nimmt zu. Es wird geschätzt, dass etwa jeder zehnte Konsument eine Abhängigkeit entwickelt. Das in Lissabon ansässige European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA) hat nun die europäischen und nationalen Trends für die Behandlung Cannabis-assoziierter Probleme untersucht.

Quelle: Montanari L et al.: Cannabis use among people entering drug treatment in Europe: a growing phenomenon? Eur Addict Res 2017; 23(3): 113-21

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