Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Aboriginees in Australien
Depression und Suizidalität „down under"

Die Ureinwohner Australiens sind gesellschaftlich marginalisiert und leben zumeist unter ungünstigen psychosozialen Umständen. Das stresst. Jetzt zeigt sich, dass die Häufigkeit und Schwere depressiver Störungen und anderer psychischer Krankheiten sowie suizidales Verhalten bei älteren Aboriginees deutlich höher als in der Bevölkerung.

Quelle: Shen YT et al.: Depression, suicidal behaviour... Int J Environ Res Public Health 2018; 15(3): pii: E447 [Epub 4. März; doi: 10.3390/ijerph15030447]

Neue S3-Leitlinie Neuroborreliose
Nach gerichtlichem Stopp jetzt publiziert

Die S3-Leitlinie Neuroborreliose wurde jetzt nach langem Hin und Her formell verabschiedet, doch die DBG sowie drei Patientenorganisationen haben nicht zugestimmt – und Dissenserklärungen abgegeben. Was ist da los?

Enzyminduzierende Antiepileptika
CAVE: Netzhaut- und Nierengefäße leiden

Die bei vielen Patienten notwendige antiepileptische Langzeittherapie kann die Atherosklerose großer Gefäße fördern. Eine taiwanische Arbeitsgruppe fand jetzt auch eine erhöhte Rate mikroangiopathischer Veränderungen in Netzhaut und Niere.

Quelle: Chen NC et al.: Risk of microangiopathy in patients with epilepsy under long-term antiepileptic drug therapy. Front Neurol 2018; 9: 113 [Epub 12. März.; doi: 10.3389/fneur.2018.00113]

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Nach einer Kopfverletzung
Kopfschmerzrisiko fast verdoppelt

Nach Kopfverletzungen sind Kopfschmerzen das häufigste Akutsymptom. In der Nord-Trøndelag Health Study (HUNT) wurde jetzt überprüft, ob die Inzidenz eines erstmaligen Kopfschmerzes bzw. die Wahrscheinlichkeit für eine Exazerbation in den Jahren nach der Kopfverletzung erhöht ist. Die norwegischen Forscher fanden eine deutliche Risikosteigerung.

Quelle: Nordhaug LH et al.: Headache following head injury: a population-based longitudinal cohort study (HUNT). J Headache Pain 2018;19(1): 8 [Epub 22. Jan.; doi: 10.1186/s10194-018-0838-2]

Spinale Muskelatrophie
Neue Perspektiven mit Nusinersen

Den Kenntnisstand zu Genetik, Diagnostik und Behandlung der Spinalen Muskelatrophie (SMA) legten Experten bei der 62. DGKN-Jahrestagung dar. Im Fokus des von Biogen unterstützten Satellitensymposiums standen die neuen Perspektiven der Therapie der 5q-assoziierten SMA mit Nusinersen.

Quelle: Satellitensymposium: „Neue Perspektiven in der Therapie der Spinalen Muskelatrophie (SMA)“, 62. Jahrestagung der DGKN, Berlin. 15. März 2018. Veranstalter: Biogen Nusinersen: Spiranza®

THC/CBD bei MS-bedingter Spastik
SAVANT bestätigt die positiven Erfahrungen

Die aktuelle europäische SAVANT-Studie bestätigt, dass das Oromukosalspray mit den synergistisch wirkenden Inhaltsstoffen THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) eine wirksame und nebenwirkungsarme Add-on-Therapie der Spastik bei MS und den damit einhergehenden Schmerzen darstellt. Die Ergebnisse wurden auf einem Pressegespräch von Almirall beim diesjährigen DGKN-Jahrestreffen vorgestellt.

Quelle: Pressegespräch: „Cannabinoide: Therapeutische Option nur für die MS-Spastik?“, 62. Jahrestagung der DGKN, Berlin, 15. März 2018. Veranstalter: Almirall THC/CBD: Sativex®

Proof-of-concept-Studie bei Kindern mit ADHS
Bessert „NeuroRacer" die Kognition?

Die herkömmlichen ADHS-Therapien können die Kernsymptome der Erkrankung bessern, beeinflussen aber neurokognitive Beeinträchtigungen oft nicht wesentlich. In einer Proof-of-concept-Studie wurden jetzt Durchführbarkeit und Aussichten einer Action Game-Intervention am Computer zur Steigerung der kognitiven Fähigkeiten geprüft.

Quelle: Davis NO et al.: Proof-of-concept study of an at-home, engaging, digital intervention for pediatric ADHD. PLoS One 2018; 13(1): e0189749 [Epub 11. Jan.; doi: 10.1371/journal.pone.0189749]

Morbus Huntington
Lebenserwartung sinkt, Suizidrisiko steigt

An der Universität Oslo wurde anhand zweier Register untersucht, inwieweit die Lebenserwartung von Patienten mit Chorea Huntington (Huntington´s disease, HD) verringert ist und woran die Patienten sterben. U. a. fand sich unter den männlichen Patienten ein um fast das Doppelte erhöhtes Risiko für vollendete Suizide.

Quelle: Solberg OK et al.: Age at death and causes of death in patients with Huntington disease in Norway in 1986-2015. J Huntingtons Dis 2018; 7(1): 77-86

Kognitive Defizite bei pädiatrischen MS-Patienten
Auch die exekutiven Funktionen sind betroffen

Die Auswirkungen der MS auf die Kognition pädiatrischer Patienten wurde bereits in einer Reihe von Studien untersucht. In einer deutschen Studie wurden nun die Auswirkungen der Erkrankung insbesondere auf die exekutiven Funktionen der Kinder und deren Relation zur klinischen Parametern geprüft.

Quelle: Wuerfel E et al.: Cognitive deficits including executive functioning in relation to clinical parameters in paediatric MS patients. PLoS one 2018; 13: e0194873 (Epub 22. März; doi.org/10.1371/journal. pone.0194873]

Vagusnervstimulation (VNS)
Response mittels HRV vorhersagbar?

Bei Patienten mit arzneimittelresistener Epilepsie wird häufig die Vagusnervstimulation (VNS) eingesetzt, doch ob und wie stark die Patienten ansprechen, ist schwer vorherzusagen. Eine chinesische Forschergruppe untersuchte nun, inwieweit sich die präoperative Herzraten-Variabilität (HRV) als Prognosefaktor für eine Response eignet.

Quelle: Liu HY et al.: Preoperative heart rate variability as ... Scientific reports 2018; 8, 3856 (Epub ahead 01. März 2018; doi: 10.1038/s41598-018-21669-3)

Lithium-Therapie bei bipolarer Störung
Häufige Abbrüche wegen Nebenwirkungen

In der Erhaltungstherapie ist Lithium bei bipolarer Störung nach wie vor das Mittel der Wahl. Die Substanz bietet nachweislich große Vorteile in der Prävention schwerer affektiver Episoden und suizidalen Verhaltens. Doch bricht etwa die Hälfte der Patienten die Behandlung ab. Die Gründe dafür wurden in einer Kohortenstudie untersucht.

Quelle: Öhllund L et al.: Reasons for lithium discontinuation in men and women with bipolar disorder: a retrospective cohort study. BMC Psychiatry 2018; 18, 37 (Epub ahead 07. Feb. 2018; https://doi.org/10.1186/ s12888-018-1622-1)

Schon eine Zigarette am Tage ist zu viel
Auch geringster Nikotinkonsum erhöht das Schlaganfallrisiko

In einer systematischen Übersicht und Metaanalyse wurden die Risiken für einen Schlaganfall und eine koronare Herzkrankheit (KHK) bei einem Konsum von nur ein bis fünf Zigaretten quantifiziert. Die Gefährdung war ganz erheblich größer als erwartet: Anscheinend gibt es für den Nikotinkonsum nach unten keine Sicherheitsgrenze.

Quelle: Hackshaw A et al.: Low cigarette consumption and risk of coronary heart disease and stroke: meta-analysis of 141 cohort studies in 55 study reports. BMJ 2018; 360: j5855 [Epub 24. Jan.; doi: 10.1136/bmj. j5855]

Heimbewohner mit Demenz und Depression
Verbessern Analgetika den Schlaf?

Studien weisen darauf hin, dass eine adäquate Schmerzbehandlung den Schlaf von Pflegeheimbewohnern verbessern kann. Nun wurde in Norwegen Placebo-kontrolliert untersucht, ob die Langzeitbehandlung mit Analgetika den Schlaf dementer Pflegeheimbewohner mit komorbider Depression verbessern kann.

Quelle: Blytt KM et al.: Long-term pain treatment did not improve sleep in nursing home patients with comorbid dementia and depression: a 13-week randomized placebo- controlled trial. Front Psychol 2018; 9: 134 [Epub 13. Feb.; doi: 10.3389/fpsyg.2018.00134]

Kanadische Zahlen
MS bei First Nations nur halb so häufig

Genetische und umweltbedingte Faktoren werden für die Ätiologie der MS diskutiert. Jetzt zeigt eine Untersuchung, dass die Prävalenz der MS bei den First Nations, den indianischen Ureinwohnern Kanadas, nur halb so hoch ist wie in der übrigen Bevölkerung.

Quelle: Marrie RA et al.: Lower prevalence of multiple sclerosis in First Nations Canadians. Neurol Clin Pract 2018; 8(1): 33-9

Systematische Übersicht
Wie wirksam ist die Radiotherapie bei therapierefraktärer fokaler Epilepsie?

Geschätzte 20–40% der Erwachsenen mit epileptischen Anfällen sind therapieresistent. Mit den Erfolgsaussichten und Risiken einer Bestrahlung von Patienten mit nicht-onkologisch bedingten fokalen Krampanfällen befasste sich nun ein Team von Maastrichter und Dresdner Radiologen, Neurochirurgen und Onkologen in einer systematischen Übersichtsarbeit.

Quelle: Eekers DBP et al.: Evidence on the efficacy of primary radiosurgery or stereotactic radiotherapy for drug-resistant non-neoplastic focal epilepsy in adults: A systematic review. Seizure 2018; 55: 83-92

Prävalenz und Risikofaktoren
Überaktive Blase bei Morbus Parkinson

Patienten mit Morbus Parkinson leiden unter zahlreichen nicht-motorischen Symptomen, darunter auch Beschwerden wie Harndrang und hohe Miktionsfrequenz. Urodynamische Studien ergaben bei den Betroffenen eine hohe Prävalenz an Detrusorhyperaktivität. Die Häufigkeit einer überaktiven Blase (Reizblase) und die Risikofaktoren dafür wurden nun in einer populationsbasierten Kohortenstudie näher untersucht.

Quelle: Lin FY et al.: Increased risk of overactive bladder in patients with idiopathic Parkinson‘s disease: Insight from a nationwide population-based cohort study. PLoS One 2018; 13(3): e0193783 [Epub 2. März; doi: 10.1371/journal.pone.0193783]

Eurolight-Studie zur Migräne
Viele Patienten sind unzureichend behandelt

Eurolight ist eine Fragebogen-basierte Querschnittsstudie in zehn europäischen Ländern. Jetzt wertete ein internationales Team von Kopfschmerzexperten die Daten zur Akutbehandlung und Prävention der Migräne durch Haus- und Fachärzte aus. Danach ist die Migräne heute massiv unterdiagnostiziert und unterbehandelt.

Quelle: Katsarava Z et al.: Poor medical care for people with migraine in Europe - evidence from the Eurolight study. J Headache Pain 2018; 19(1): 10 [Epub 1. Feb.; doi 10.1186/s10194-018-0839-1]

Pädiatrische Multiple Sklerose
Eine Übersicht zum Stand der Dinge

Die Prävalenz- und Inzidenzraten der MS im Kindesalter (Pediatric-onset MS, POMS) steigen weltweit – und spezifische immunmodulatorische Behandlungen fehlen noch. In einer systematischen Übersicht der Literatur fassten zwei Experten jetzt den aktuellen Wissensstand zur pädiatrischen MS zusammen.

Quelle: Alroughani R, Boyko A: Pediatric multiple sclerosis: a review. BMC Neurol 2018; 18(1): 27 [Epub 9. März; doi: 10.1186/s12883-018-1026-3]

Genom-weite Assoziationsstudie bei Schizophrenie
Fünf neue Gen-Loci für Atypika-Response

Das Ansprechen auf die diversen Antipsychotika ist hochvariabel und kaum vorhersagbar. Chinesische Forscher fanden jetzt in einer genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) bei Patienten mit Schizophrenie fünf neue Gen-Loci für die Antipsychotika-Response.

Quelle: Yu H et al. für das Chinese Antipsychotics Pharmacogenomics Consortium: Five novel loci associated ... Lancet Psychiatry 2018 [Epub 1. März; doi: 10.1016/ S2215-0366(18)30049-X 1]

Kognitive Remediationstherapie
Auch Hippokampus-Volumen nimmt zu

Die kognitive Remediationstherapie (Cognitive remediation therapy, CRT) kann die neurokognitiven Beeinträchtigungen schizophren erkrankter Patienten wirksam verringern. In einer randomisierten und kontrollierten Studie untersuchten japanische Forscher jetzt, ob die CRT zusätzlich auch Effekte auf kortikale Hirnstrukturen hat.

Quelle: Morimoto T et al.: Computer-assisted cognitive remediation therapy ... BMC Psychiatry 2018; 18(1): 83 [Epub 27. März; doi: 10.1186/s12888-018-1667-1]

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