Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Stellenwert, Chancen und Risiken
CGRP-Antikörper zur Migräne-Prävention

Der Stellenwert monoklonaler Antikörper in der Behandlung des chronischen Rückenschmerzes und der Migräne-Prophylaxe wurde von Schmerzexperten auf einem von Teva unterstützten Satellitensymposium auf dem Deutschen Schmerzkongresses 2017 dargelegt. Das hohe Potenzial der – noch nicht zugelassenen – Antikörper gegen das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) in der Migräne-Prävention belegen u. a. die aktuellen Ergebnisse der Phase-II- und -III-Studien zu Fremanezumab.

Quelle: Satellitensymposium: „Die Herausforderungen in der Behandlung der Volkskrankheiten Migräne und Chronischer Rückenschmerz“, Deutscher Schmerzkongress (DGSS), Mannheim, 13. Okt. 2017. Veranstalter: TEVA

Chronischer Cluster-Kopfschmerz
Das optimale Vorgehen bei der THS

Etliche Patienten mit chronischem Cluster-Kopfschmerz (CCH) sprechen auf die Therapie mit Sauerstoffinhalation, Triptanen, Verapamil etc. nicht oder nicht ausreichend an. In diesen Fällen kann eine tiefe Hirnstimulation (THS) des ventralen tegmentalen Areals (VTA) Erleichterung bringen. Britische Neurologen/Neurochirurgen berichten anhand einer kleinen Fallserie über die Ergebnisse der hochfrequenten THS bei mehrfach therapierefraktären CCH-Patienten. Sie stellen ihr prä- und intraoperatives Vorgehen dar und beschreiben die optimalen Zielstrukturen innerhalb des VTA.

Quelle: Akram H et al.: Optimal deep brain stimulation site and target connectivity for chronic cluster headache. Neurology 2017; 89(20): 2083-91

Schlaganfallgefahr bei Frauen mit Migräne
Aktuelle Konsensempfehlungen zur Kontrazeptiva-Verordnung

Migräne-Patienten haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, vor allem jene mit Aura. Mit der Frage, ob das Risiko durch hormonelle Kontrazeptiva noch vergrößert wird, befasste sich eine Arbeitsgruppe der European Headache Federation (EHF) und der European Society of Contraception and Reproductive Health (ESC). Nach ihrer systematischen Datenschau formulierten die Fachgesellschaften 13 Konsensus-basierte Empfehlungen.

Quelle: Sacco S et al.: Hormonal contraceptives and risk of ischemic stroke in women with migraine: a consensus statement from ... J Headache Pain 2017; 18(1): 108 [Epub 30. Okt.; doi: 10.1186/s10194-017-0815-1]

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Neuer oraler S1P-Rezeptor-Modulator bei schubförmiger MS
Aktuelle Phase-III-Daten zu Ozanimod

Der neuartige selektive Sphingosin-1-Phosphat-1/5 (S1PR1/5)-Rezeptor-Modulator befindet sich in klinischer Entwicklung zur Behandlung der schubförmigen MS (RMS). Die aktuellen, beim 7. ECTRIMS/ACTRIMS-Kongress in Paris präsentierten Ergebnisse der beiden Phase-III-Studien SUNBEAM und RADIANCE belegen die Wirksamkeit. Sie wurden jetzt auf einem Fachpressegespräch des Unternehmens Celgene diskutiert.

Quelle: Pressegespräch: „MS in progress: aktuelle Entwicklungen bei Multipler Sklerose“, München, 15. Dez. 2017. Veranstalter: Celgene

Zehnjahresdaten belegen frühe Defizite und Progression
Stumme MS-Läsionen verschlechtern Kognition

Nur jede achte bis zehnte Hirnläsion bewirkt bei MS-Patienten ein schubartiges Ereignis – doch die Krankheit schreitet auf einem subklinischen Niveau fort. Inwieweit klinisch asymptomatische MS-Läsionen die Kognition verschlechtern können, wurde nun in einer kleinen französischen Langzeitstudie über zehn Jahre untersucht.

Quelle: Wybrecht D et al.: New brain lesions with no impact on physical disability can impact cognition in early multiple sclerosis: A ten-year longitudinal study. PLoS One 2017; 12(11): e0184650 [Epub 17. Nov.; doi: 10.1371/journal.pone.0184650]

Auch bei MS: „Time is brain"
Alemtuzumab: Perspektiven der Impulstherapie

Ohne dass Patienten mit schubförmig remittierender MS (RRMS) eine kontinuierliche MS-Medikation einnehmen müssen, lassen sich durch Alemtuzumab nachhaltig die Schubrate reduzieren, die Behinderungsprogression verlangsamen und der Hirnvolumenverlust abbremsen. Aktuelle Daten belegen die über sieben Jahre anhaltende Wirkung der Impulstherapie auf alle wichtigen Aspekte der MS-Aktivität, berichteten deutsche MS-Experten auf einem Pressegespräch von Sanofi Genzyme in Köln.

Quelle: Pressegespräch: „Brain Health – Benefits einer frühen MS-Therapie“, Köln, 5. Dez. 2017. Veranstalter: Sanofi Genzyme Alemtuzumab: Lemtrada®

Deutsche Praxisdaten
Niedrige Biotin-Spiegel bei 40% der Patienten

Das Vitamin Biotin hat in hoher Dosierung in klinischen Studien einen signifikanten Therapieeffekt auf die chronisch-progressive MS entfaltet. Leiden MS-Patienten vielleicht allgemein an einem Mangel? Deutsche Neurologen haben nun die – sehr einfach bestimmbaren – Biotin-Spiegel ihrer MS-Patienten untersucht.

Quelle: Maier-Janson W et al.: Biotin-deficiency and lower biotin ranges in MS patients – where is the connection? J Neurol Sciences 2017; 381 (Suppl.): 782 [Epub 15. Okt.; doi:10.1016/j.jns.2017.08.2208]

Von der Kindheit zum Erwachsenenalter
So verändert sich die Kognition im Verlauf

Kognitive Dysfunktionen sind ein Kernmerkmal der Schizophrenie. Wie sich die einzelnen kognitiven Fähigkeiten der Patienten von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter verändern, wurde jetzt im Rahmen der prospektiven Geburtskohortenstudie Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC) erforscht.

Quelle: Mollon J et al.: Course of cognitive development from infancy to early adulthood in the psychosis spectrum. JAMA Psychiatry 2018 [Epub 31. Jan.; doi: 10.1001/jamapsychiatry.2017.4327]

Diverse Antipsychotika geprüft
CAVE: Das Risiko für einen Typ-2-Diabetes ist teils klar erhöht

Aus randomisierten, kontrollierten Studien liegen klare Hinweise vor, dass die Einnahme einiger atypischer Antipsychotika mit unerwünschten metabolischen Effekten einhergehen kann, die ein metabolisches Syndrom oder sogar einen Typ-2-Diabetes begünstigen können. Es stellt sich die Frage, ob sich diese Stoffwechselauswirkungen im Behandlungsalltag in gleichem Maße einstellen. Die Situation erhellte jetzt ein Review aus Kanada.

Quelle: Hirsch L et al.: Second-generation antipsychotics and metabolic side effects: a systematic review of population- based studies. Drug Saf 2017; 40(9): 771-81

Jemen: Bürgerkrieg, Cholera, Hunger
Wohl die schwerste humanitäre Krise weltweit

Der aktuell wohl dramatischste Krisenherd der Welt befindet sich im Jemen, dem bettelarmen Land am Horn von Afrika. Zwei Beiträge – im Lancet und im N Engl J Med – beschreiben die Situation. Die Gesundheitsversorgung ist katastrophal. Etwa 21 der 25 Mio. Bewohner benötigen humanitäre Hilfe.

Quelle: Qadri F et al.: Cholera in Yemen – an old foe rearing its ugly head. N Engl J Med 2017; 377(21): 2005-7 und Devi S: Millions in need of humanitarian assistance in Yemen. Lancet 2017; 390(10112): e50 [Epub 9. Dez. doi: 10.1016/S0140-6736(17)33250-6

Prävalenz und Korrelationen
Schwere Depressionen und Schlafprobleme bei RLS-Patienten

Ein RLS geht mit einer erhöhten Prävalenz psychischer Störungen und oft mit erheblichen Beeinträchtigungen des Nachtschlafs einher. In einer südkoreanischen Kohortenstudie wurde jetzt nach Zusammenhängen zwischen RLS, depressiven Symptomen und der Schlafqualität der Patienten gesucht. Es ergaben sich klare Bezüge.

Quelle: Cho CH et al.: Individuals with restless legs syndrome tend to have severe depressive symptoms: ... Psychiatry Investig 2017; 14(6): 887-93

US-Leitline veröffentlicht
Neues zur Therapie des ischämischen Schlaganfalls

Die American Heart Association (AHA) und die American Stroke Association (ASA) haben 2018 neue Guidelines zur Frühtherapie des akuten ischämischen Schlaganfalls erarbeitet. Diese umfasst bildgebende Verfahren, Blutdrucksenkung, Thrombektomie, Thrombolyse, Thrombozytenaggregationshemmer und Antikoagulanzien sowie alle anderen (sofort oder) innerhalb von zwei Wochen erfolgenden therapeutischen und sekundärprophylaktischen Maßnahmen.

Quelle: Powers WJ et al. für das American Heart Association Stroke Council: 2018 Guidelines for the Early Management of Patients With Acute Ischemic Stroke: A Guideline for Healthcare Professionals From the American Heart Association/American Stroke Association. Stroke 2018; 49 [Epub 24. Jan; doi: 10.1161/ STR.0000000000000158]

Thrombektomie bei Schlaganfall
Zeitfenster bis zu 24 Stunden?

Profitieren Patienten mit schweren klinischen Ausfällen trotz relativ kleiner Infarktgröße auch jenseits des evidenzbasierten Zeitfensters von 6 h von der endovaskulären Thrombektomie? Dies wurde in der prospektiven Studie DAWN untersucht.

Quelle: Nogueira RG et al. für die DAWN Trial Investigators: Thrombectomy 6 to 24 hours ... N Engl J Med 2018; 378(1): 11-21

RUN DMC über neun Jahre
Klare Progression der zerebralen Mikroangiopathie

In der Studie Radboud University Nijmegen Diffusion Tensor and Magnetic Resonance Imaging Cohort wurden die Progressions- und Remissionsraten der Mikroangiopathie über neun Jahre untersucht. Es zeigte sich eine klinisch relevante nicht-lineare Dynamik.

Quelle: van Leijsen EMC et al.: Nonlinear temporal dynamics of cerebral small vessel disease: The RUN DMC study. Neurology 2017; 89(15): 1569-77

Bevölkerungsbasierte Längsschnittstudie
Therapie und Ressourcennutzung bei therapierefraktärer Epilepsie

Die Beeinträchtigungen der Patienten durch eine mehrfach therapierefraktäre Epilepsie sind enorm. Anhand deutscher Versicherungsdaten wurden jetzt retrospektiv über drei Jahre Morbidität und Mortalität dokumentiert sowie die Ressourcennutzung und die Kosten erfasst.

Quelle: Strzelczyk A et al.: The burden of severely drug-refractory epilepsy: a comparative longitudinal evaluation of mortality, morbidity, resource use, and cost using German health insurance data. Front Neurol 2017; 8: 712 [Epub 22. Dez.; doi: 10.3389/fneur.2017.00712]

Parkinson-Patienten kognitiv getestet
Korrelieren subjektive Probleme mit objektiven Defiziten?

Subjektive kognitive Beeinträchtigungen werden von Parkinson-Patienten sehr häufig berichtet. Doch ob den Beschwerden regelmäßig auch objektivierbare Defizite zugrunde liegen, ist weitgehend unbekannt. Mögliche Korrelationen deckte nun eine Vergleichsstudie mit neuropsychologischer Testung an 250 Patienten auf.

Quelle: Hong JY et al.: Subjective cognitive complaints and objective cognitive impairment in Parkinson‘s disease. J Clin Neurol 2018; 14(1): 16-21

Kognitives Training am Computer
Demenz-Inzidenz um ein Drittel verringert

Spezielle Kognitionstrainings können die kognitiven Fähigkeiten verbessern und altersbedingte funktionelle Verschlechterungen verzögern. Können sie aber auch die Entstehung einer Demenz beeinflussen? Nun wurde untersucht, inwieweit drei verschiedene kognitive Trainingsinterventionen am Computer das Demenz-Risiko über zehn Jahre verringern können.

Quelle: Edwards JD et al.: Speed of processing training results in lower risk of dementia. Alzheimers Dement (NY) 2017; 3(4): 603-11

Bipolar-II-Störung und unipolare Depression
Kognitive Beeinträchtigungen im Vergleich

Bei depressiven Patienten bestehen vielfach auch kognitive Dysfunktionen. Jetzt untersuchten Psychiater in einem jungen, unbehandelten Kollektiv, inwieweit sich die kognitiven Profile zwischen den akut depressiven Patienten mit einer Bipolar-II-Diagnose und einer unipolaren Depression voneinander unterscheiden.

Quelle: Mak ADP et al.: Cognitive impairment in treatment- naive bipolar II and unipolar depression. Sci Rep 2018; 8(1): 1905 [Epub 30. Jan.; doi: 10.1038/ s41598-018-20295-3]

Antidepressiva in der Schwangerschaft
CAVE: Autismus-Risiko beim Kind?

Immer wieder wird vermutet, dass in der Schwangerschaft eingenommene Antidepressiva bei den Kindern mit einem höheren Risiko für Erkrankungen aus dem autistischen Formenkreis einhergehen. Jetzt untersuchte ein internationales Forscherteam die Zusammenhänge in einer prospektiven, populationsbasierten Kohortenstudie.

Quelle: Rai D et al.: Antidepressants during pregnancy and autism in offspring: population based cohort study. BMJ 2017; 358 [Epub: 19. Juli; doi: 10.1136/bmj. j2811]

Metaanalyse zur ADHS
Verletzungsgefahr bei behandelten und nicht-behandelten Kindern und Jugendlichen

ADHS-Erkrankungen gehen den Erfahrungen nach besonders bei Jungen mit einem erhöhten Risiko für unabsichtliche Verletzungen einher. Ein Wissenschaftler-Team unternahm jetzt eine systematische Übersicht und Metaanalyse, um den Zusammenhang zwischen ADHS-Erkrankung und Verletzungsrisiko zu quantifizieren und mögliche Effekte einer medikamentösen Behandlung zu detektieren.

Quelle: Ruiz-Goikoetxea M et al.: Risk of unintentional injuries in children and adolescents with ADHD and the impact of ADHD medications: A systematic review and meta-analysis. Neurosci Biobehav Rev 2018; 84: 63- 71

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