Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Empfehlungen spanischer RLS-Experten
Was tun bei Therapieversagen und Augmentation?
Bei einer Langzeitbehandlung mit dopaminergen Medikamenten wie den Dopaminagonisten kommt es nicht selten zu einer nachlassenden Wirksamkeit auf die RLS-Symptome und/oder zu einer zeitlichen/lokalen Augmentation der Beschwerden. Spanische Experten veröffentlichten jetzt Empfehlungen zur Prävention auf der einen und dem Management der Therapiekomplikationen auf der anderen Seite.
Garcia-Borreguero D et al.: Management of treatment failure in restless legs syndrome (Willis-Ekbom disease). Sleep Med Rev 2018; pii: S1087- 0792(17)30114-4 [Epub 9. Jan; doi: 10.1016/j. smrv.2018.01.001]
Bilanzierte Diät in Phase-II-Studie erfolgreich
PLP10 senkt ARR und Behinderungsprogression
Seit Jahren wird diskutiert, ob mehrfach ungesättigte Fettsäuren (polyunsaturated fatty acids, PUFA) einen Einfluss auf die MS haben. In einer klinischen Proof-of-concept-Studie reduzierte die bilanzierte Diät PLP10, eine spezielle Kombination von Omega (Ω)-Fettsäuren und Vitaminen als Add-on, bei Patienten mit schubförmiger MS (RRMS) sowohl die jährliche Schubrate (ARR) als auch die Behinderungsprogression signifikant.
Posterpräsentation: Monemvasiou D et al.: The Neuroaspis® PLP10 Nutraceutical Intervention as an adjuvant treatment for Multiple Sclerosis, Poster 19, Vital Foods 2017, Genf, 9.–11. Mai 2017. Unterstützt von Aniva International S.A. PLP10: Neuroaspis®
Mesenchymale Stammzellen aus dem Fettgewebe
AdMSC in Phase-I/II-Studie zumindest sicher
Für Patienten mit sekundär-progressiven MS (SPMS) sind die Behandlungsoptionen nach wie vor begrenzt. Mit der Infusion autologer mesenchymaler Stammzellen aus dem Fettgewebe (Adipose-derived mesenchymal stem cells, AdMSC) besteht ein neuer Therapieansatz, dessen Machbarkeit und Sicherheit jetzt in einer kleinen randomisierten, Placebo-kontrollierten und dreifach verblindeten Phase-I/II-Studie geprüft wurde.
Fernández O et al. für die Research Group Study EudraCT: Adipose-derived mesenchymal stem cells (AdMSC).... PLoS One 2018; 13(5): e0195891. [Epub 16. Mai; doi: 10.1371/journal.pone.0195891]

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Neue Registerdaten vom AAN zur Basistherapie
IFNß in Schwangerschaft und Stillzeit sicher
In der bislang größten prospektiven Kohortenstudie zur Sicherheit der Therapie der MS mit Interferon-beta (IFNß) 1a in der Schwangerschaft wurde jetzt bestätigt, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass die seit mehr als 20 Jahre eingesetzten Medikamente dieser Klasse in irgendeiner Weise die Schwangerschaft negativ beeinflussen – ob die Frauen sie vor der Konzeption oder danach in jedwedem Trimester anwenden. Auch das Stillen scheint sicher. Dies zeigen zwei beim 70. Jahrestreffen der AAN 2018 präsentierte Poster.
Posterpräsentation: Hellwig K et al.: Cumulative Data from the European Interferon Beta Pregnancy Registry [P4.357], Hellwig K et al.: Interferon-ß /glatiramer acetate treatment during lactation in women with Multiple Sclerosis [P4.360]. 70th Annual Meeting der American Academy of Neurology (AAN), Los Angeles, 21.–27. April 2018
Stoßtherapie mit Methylprednisolon
CAVE: Leberschädigung „gar nicht so selten“
Bei akuten Schüben werden MS-Patienten seit Jahrzehnten mit hochdosierten Kortikosteroiden behandelt. Dass es unter einer Methylprednisolon-Pulstherapie offenbar nicht selten zu – teils schweren – Leberschädigungen kommt, zeigt die erste prospektive Studie zu dieser Thematik, durchgeführt am MS-Center der Gemelli-Klinik in Rom.
Nociti V et a.: Liver injury after pulsed methylprednisolone therapy in multiple sclerosis patients. Brain Behav 2018: e00968. [Epub 4. Mai; doi: 10.1002/ brb3.968])
Typika versus Atypika bei Myokardinfarkt-Patienten
CAVE: Erhöhte Sterblichkeit unter Haloperidol
Patienten mit akutem Herzinfarkt werden im Krankenhaus wegen deliranter Zustände bzw. Agitation nicht selten Antipsychotika verordnet. Nun wurde in einer Kohortenstudie geprüft, ob die älteren Typika, insbesondere Haloperidol, die Sterblichkeit der Patienten gegenüber der Gabe moderner atypischer Antipsychotika beeinflussen. Der Unterschied ist klein, aber nicht zu verleugnen.
Park Y et al.: Use of haloperidol versus atypical antipsychotics and risk ... BMJ 2018; 360: k1218 [Epub 28. März; doi: 10.1136/bmj.k1218]
Versichertendaten analysiert
Anfallsrisiko bei ADHS erhöht?
Bisherige Studien ergaben in aller Regel, dass Menschen mit einer ADHS vermehrt unter Krampfanfällen leiden. Zudem wurden ADHS-Medikamente verdächtigt, das Anfallsrisiko zu erhöhen. Diese Zusammenhänge wurden jetzt in einer großen Auswertung von US-amerikanischen Postmarketing-Daten untersucht.
Wiggs KK et al.: Attention-deficit/hyperactivity disorder medication and seizures. Neurology. 2018; 90(13):e1104-e1110 [Epub 23. Feb.; doi: 10.1212/ WNL.0000000000005213]
„Late life“ Minor Depression
Kortikale Veränderungen nachweisbar?
Bei Patienten mit langjährig bestehender Major Depression werden zahlreiche Veränderungen regionaler Hirnvolumina festgestellt. Leipziger Neurologen und Psychiater nahmen sich nun der – in klinischen Studien unterrepräsentierten – Minor Depression an. Sie untersuchten bei alten bis sehr alten Patienten die Dichte der grauen Substanz und die Kortexdicke.
Polyakova M et al.: No changes in gray matter density or ... J Clin Psychiatry 2018: 79(2): pii; 17l11604 [Epub: doi: 10.4088/JCP.17l11604]
10 Jahre NeuroTransData und NeuroTransConcept
Digitale Vernetzung: „Die Zukunft ist jetzt“
Nachdem zwölf Neurologen bzw. Nervenärzte aus Süddeutschland 2008 die NeuroTrans- Data GmbH (NTD) und die NeuroTransConcept GmbH (NTC) gegründet haben, hat sich der Praxisverbund auf 72 Praxen mit zusammen 600 000 Patienten, darunter 25 000 mit MS, ausgeweitet. Beim Zehnjahres-Jubiläum wurden die jüngsten und zukünftigen Entwicklungen der digitaliserten vernetzten Medizin durch namhafte Referenten erörtert.
Jubiläumssymposium: „10 Jahre NTC und NTD“ am 5. 5. 2018, Neuburg (an der Donau) Veranstalter: NeuroTransData GmbH und NeuroTrans- Concept GmbH
Venezuela im Frühjahr 2018
Das Gesundheitssystem kollabiert
Bei einer Inflationsrate von 14 000% sind gerade proteinreiche Nahrungsmittel in Venezuela kaum mehr erschwinglich, die Einwohner haben im Durchschnitt 11 kg Gewicht verloren. Jetzt befasste sich die Redaktion des Lancet in einem Editorial mit dem Zustand des Gesundheitssystems in dem südamerikanischen Land. Es droht der Kollaps.
The Lancet: The collapse of the Venezuelan health system. Lancet 2018; 391(10128): 1331 [Epub 7. Apr.; doi: 10.1016/S0140-6736(16)00277-4]
Neue ADHS-Leitlinie
MPH bleibt „first line“ bei Kindern und Jugendlichen
In einem aufwändigen Konsensus-Prozess ist eine neue deutsche Leitlinie zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) entstanden, die Ende Mai 2018 veröffentlicht werden soll. Jetzt gab es auf einem von Medice unterstützten Satellitensymposium erste Einblicke. Unter den Stimulanzien behauptet Methylphenidat (MPH) bei Kindern ab dem sechsten Lebensjahr seine Stellung als Goldstandard.
Satellitensymposium: „Pharmacotherapy of ADHD within a multimodal treatment approach“, 12th International Conference on ADHD, Berlin, 21. April 2018. Unterstützt von MEDICE Methylphenidat: z.B. Medikinet®, Medikinet® retard
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom bei Erwachsenen
Hohe Effektstärke für „neue“ Substanz
Die Hoffnung auf eine neuartige Therapieoption von ADHS bei Erwachsenen wird durch die aktuellen Daten einer Phase-II-Studie gestärkt. Die schon vor vielen Jahren entwickelte Substanz Mazindol, in der Studie mit kontrollierter Freisetzung (Mazindol CR) eingesetzt, führte zu einer signifikanten Verbesserung der ADHS-Symptomatik.
Wigal TL et al.: A double-blind, placebo-controlled, phase II study .... CNS Drugs 2018; 32: 289-301
MS-Datenerhebung in Ontario
Erhöhte Prävalenz durch sinkende Mortalität?
In den letzten Dekaden hat sich die Prävalenz der MS stark erhöht. Auf der Suche nach den Gründen nahmen kanadische Wissenschaftler in einer großen populationsbasierten Kohorte die Beziehung zwischen erhöhter MS-Prävalenz und den Parametern Inzidenzund Mortalitätsrate, Geschlecht und geografische Verteilung unter die Lupe. Hauptgrund für die steigende MS-Prävalenz in Ontario könnte die rückläufige Mortalität sein.
Rotstein DL et al.: Temporal trends in multiple sclerosis prevalence and incidence in a large population. Neurology 2018; 90: :e1435-e1441 (Epub ahead 16. März 2018; doi 10.1212/ WNL.0000000000005331
Kinder in Europa und den USA
Psychische Störungen: zweithäufigster Grund für Behinderung

Eine aktuelle Analyse der Studie „Global Burden of Disease“ lässt aufhorchen: Psychische Erkrankungen stellen heute in den USA und Europa bei Kindern zwischen fünf und 14 Jahren die zweithäufigste Ursache für ‚Disabilities‘ dar. Und es muss mit einem weiteren Anstieg der Belastung durch psychische Störungen gerechnet werden.

Quelle: Baranne ML, Falissard B: Global burden of mental disorders among children aged 5–14 years. Child Adolesc Psychiatry Ment Health 2018; 12: 19 [Epub 12. April; doi.org/10.1186/s13034-018-0225-4

Studiendaten
Impulstherapie der MS mit Alemtuzumab

Ohne kontinuierliche Einnahme von MS-Medikamenten kann die Impulstherapie mit Alemtuzumab (Lemtrada®, Genzyme) nachhaltig die Schubrate reduzieren, die Behinderungsprogression verlangsamen und den Hirnvolumenverlust bremsen. Die als zwei (5- bzw. 3-tägige) Behandlungsphasen im Jahresabstand...

Therapieoptionen
Spastik-Zulassung für XEOMIN® erweitert

Das Incobotulinumtoxin-A-Präparat Xeomin® (Merz) kann nach aktueller Zulassungserweiterung zur symptomatischen Behandlung der Spastik der oberen Extremitäten bei Erwachsenen unabhängig von der Ätiologie eingesetzt werden. Das einzige komplexproteinfreie Botulinum Neurotoxin ...

Therapieoptionen
Safinamid wirkt auf Motorik und NMS

Das bei Parkinson-Patienten im mittleren bis fortgeschrittenen Stadium als Zusatztherapie eingesetzte Safinamid (Xadago®, Zambon) kann aufgrund seines dualen (dopaminergen und anti-glutamatergen) Wirkmechanismus die motorischen Kardinalsymptome und die On-Off-Fluktuationen positiv beeinflussen ...

Pharma Neu
Ocrelizumab bei PPMS und RMS

Der monoklonale Anti-CD20- Antikörper Ocrelizumab (Ocrevus®, Roche) ist bislang das einzige zugelassene verlaufsmodifizierende MS-Medikament bei (frühen) primär progredienter MS (PPMS). In der ORATORIO-Studie reduzierte Ocrelizumab vs. Placebo das Risiko für eine nach 12 bzw....

ECTRIMS und EAN
Europäische Leitlinie zur MS-Therapie

Das European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) und die European Academy of Neurology (EAN) haben eine Leitlinie für die Therapie der MS mit allen in Europa zugelassenen MS-Medikamenten herausgegeben.

Quelle: Montalban X et al.: ECTRIMS/EAN Guideline on the pharmacological treatment of people with multiple sclerosis. Mult Scler 2018; 24(2): 96-120

Perspektive
Fremanezumab zur Migräne-Prävention

Die hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des noch nicht zugelassenen, gegen das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) gerichteten Antikörpers Fremanezumab (TEVA) in der Migräne- Prävention belegen die Ergebnisse aktueller Studien. In einer Phase-II-Studie kam es bei ...

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