Schizophrenie

Schizophrenie

Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

Mehr

Newsticker

Newsticker

Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

Mehr

Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

Mehr

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

Mehr

CME-Fortbildung

CME-Fortbildung

Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

Mehr

Pharma-Navigator

Pharma-Navigator

Neue Medikamente, andere Zubereitungen – Originalpräparate und Generika... Wer macht was?

Mehr

Home

Bei Depression mit kognitiven Problemen
Actiongames zur Besserung der Kognition?

Hamburger Wissenschaftler prüften in einer kleinen Studie, inwieweit sich rasante Actionspiele am Computer auf die depressiven Symptome, Grübeln sowie die subjektiven und objektiven kognitiven Leistungen auswirken.

Quelle: Kühn S et al.: Fighting depression: action video ... Front Psychol 2018; 9: 129 [Epub 12. Feb.; doi: 10.3389/fpsyg.2018.00129]

Postnatale Depression der Mutter
Folgen Verhaltensprobleme der Kinder?

Bei den Teilnehmern der Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC) untersuchten britische Psychiater, inwieweit postnatale Depressionen der Mütter mit Verhaltensproblemen, schlechteren Schulabschlüssen und eigenen Depressionen der Kinder im jungen Erwachsenenalter zusammenhängen.

Quelle: Netsi E et al.: Association of persistent and severe postnatal ... JAMA Psychiatry 2018 [Epub 31. Jan.; doi: 10.1001/jamapsychiatry.2017.4363]

Therapierefraktäre Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom
Cannabidiol als Add-on ist wirksam

Das Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) ist ein seltenes, schweres Epilepsiesyndrom, das häufig mit starken kognitiven Beeinträchtigungen einhergeht. Die allermeisten LGSPatienten sind gegenüber den üblicherweise eingesetzten Antikonvulsiva therapierefraktär. In einer klassischen randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie wurde erstmals geprüft, ob sich Cannabidiol als Zusatztherapie auf die Krampfanfälle bei therapierefraktären LGS-Patienten auswirkt.

Quelle: Thiele EA et al. für die GWPCARE4 Study Group: Cannabidiol in patients with seizures associated with Lennox-Gastaut syndrome... Lancet 2018; [Epub 25. Jan.; doi: 10.1016/S0140-6736(18)30136-3]

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

FDG-PET bei MCI-Patienten
Ist die Konversion zur Alzheimer- Demenz vorhersagbar?

Japanische Neurologen untersuchten in einer multizentrischen Studie, inwieweit die kombinierte Beurteilung der Befunde einer 18F-Fluorodesoxyglucose-PET (18F-FDG-PET) und einer strukturellen MRT die Konversion von einer Mild Cognitive Impairment (MCI) zu einer Alzheimer-Demenz voraussagen kann.

Quelle: Inui Y et al.: Longer-term investigation of the value of 18F-FDG-PET and magnetic resonance imaging for predicting the conversion of mild cognitive impairment to Alzheimer‘s disease: a multicenter study. J Alzheimers Dis 2017; 60(3): 877-87]

Zinbryta® (Daclizumab) vom Markt genommen

Biogen und AbbVie haben am 2. März 2018 die eigenverantwortliche weltweite Rücknahme der Marktzulassung von Zinbryta® (Daclizumab) zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose bekannt gegeben. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat nach Meldungen über entzü...

Fünf Jahre ADHS-Therapie mit LDX
Auch nach dem 18. Lebensjahr erfolgreich

Seit fünf Jahren können ADHS-Patienten ab dem sechsten Lebensjahr mit Lisdexamfetamin (LDX) behandelt werden, wenn sie zuvor auf eine Therapie mit Methylphenidat (MPH) nur unzureichend angesprochen hatten. Die Besonderheiten der Therapie sowie ihre praktischen Erfahrungen legten nun Experten auf einer Pressekonferenz von Shire dar. Sie setzen LDX auch über das vollendete 18. Lebensjahr hinaus erfolgreich ein.

Quelle: Pressekonferenz: „5 Jahre Elvanse® bei ADHS: Bilanz und Perspektiven für die Praxis“, Frankfurt, 16.März 2018. Veranstalter: Shire Lisdexamfetamin: Elvanse®

Safinamid wirkt auf Motorik und NMS
Praxiserfahrungen entsprechen den Studien

Das dual wirkende Safinamid kann bei Parkinson-Patienten nicht nur die Motorik und Fluktuationen, sondern auch nicht-motorische Symptome (NMS) wie Schmerzen bessern und die Lebensqualität erhöhen. Dass dabei die Ergebnisse klinischer Studien den praktischen Erfahrungen im Behandlungsalltag entsprechen, wurde jetzt auf der von Zambon unterstützten internationalen „Parkinson-Akademie“ in Barcelona bestätigt.

Quelle: Europäisches Expertentreffen: „Parkinson-Akademie“, Barcelona, 01. Feb. 2018. Veranstalter: Zambon Safinamid: Xadago®

Safinamid wirkt auf Motorik und NMS
Die Praxiserfahrungen entsprechen den Studien

Das dual wirkende Safinamid kann bei Parkinson-Patienten nicht nur die Motorik und Fluktuationen sondern auch nichtmotorische Symptome (NMS) wie Schmerzen bessern und die Lebensqualität erhöhen. Dass dabei die Ergebnisse klinischer Studien den praktischen Erfahrungen im Behandlungsalltag entsprechen, wurde jetzt auf der von Zambon unterstützten internationalen „Parkinson-Akademie“ in Barcelona bestätigt.

Service
Relaunch: www. schizophrenie24x7.de

Unter dem Motto „Schizophrenie ist nicht mein Leben – Meine Moves sind mein Leben!“ bietet die überarbeitete Webseite www.schizophrenie24x7.de von Janssen Deutschland eine hilfreiche Anlaufstelle, um sich über die psychische Erkrankung zu informieren. Dort werden viele ...

Therapie-Optionen
NICE empfiehlt Mavenclad®
Die neuen Cladribin-Tabletten (Mavenclad®, Merck) stellen die erste orale Kurzzeittherapie der Multiplen Sklerose (MS) dar, die bei Verabreichung an maximal 20 Tagen eine bis zu vier Jahre anhaltende klinische Wirksamkeit erzielen kann, so die Studienlage. Das im August 2017 von der Europä
...
Therapie-Optionen
Elvanse® auch jenseits des 18. Lebensjahres
Das Stimulans Lisdexamfetamindimesilat (Elvanse®, Shire) ist zugelassen zur Behandlung der ADHS bei Kindern ab einem Alter von 6 Jahren, wenn das Ansprechen auf eine zuvor erhaltene Behandlung mit Methylphenidat als klinisch unzureichend angesehen wird. Eine Weiterbehandlung über das
...
Therapie-Optionen
deprexis®24 für Privatversicherte
Ab sofort steht das evidenzbasiert wirksame Online-Therapieprogramm deprexis®24 auch für privat versicherte Patienten zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen zur Verfügung. Die Servier Deutschland GmbH und die LM+ Leistungsmanagement GmbH geben ihre Kooperation
...
Koffein als früher Biomarker für M. Parkinson?

Können die Serumspiegel von Koffein bzw. seinen Metaboliten als Biomarker zur Frühdiagnose des Morbus Parkinson herangezogen werden? Dies legt nun eine Studie nahe.

Quelle: Fujimaki M J et al.: Serum caffeine and metabolites are reliable biomarkers of early Parkinson disease. Neurology 2018; 90: e404-e411; doi: 10.1212/ WNL.00000000000048882

Alkoholkonsum bei Jugendlichen
Hirnentwicklung signifikant gestört − besonders im Frontalkortex

Was geschieht mit dem sich entwickelnden Gehirn, wenn Jugendliche oder sogar Kinder beginnen, Alkohol zu konsumieren? Die schädigenden Wirkungen wurden jetzt in einer großen multizentrischen und prospektiven US-Studie anhand von MRT-Aufnahmen untersucht. Es stellten sich schwerere Konsequenzen als erwartet ein, besonders im Frontalkortex nahm die graue Substanz erheblich stärker ab.

Quelle: Pfefferbaum A et al.: Altered brain developmental trajectories in adolescents after initiating drinking. Am J Psychiatry 2017 [Epub 31. Okt.; doi: 10.1176/appi. ajp.2017.17040469]

Immunglobuline
Wirksame CIDP-Therapie mit IVIG − und bald auch mit SCIG?

Die chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) kann mit intravenösen Immunglobulinen (IVIG) wie IgPro10 erfolgreich behandelt werden. Bereits zur Zulassung eingereicht ist das subkutane Immunglobulin-Präparat (SCIG) IgPro20. Die wichtigsten Aspekte der gegenwärtigen und zukünftigen Therapieoptionen wurden im Herbst auf einem Satellitensymposium von CSL Behring beim DGN-Kongress 2017 in Leipzig berichtet.

Quelle: Satellitensymposium: „Herausforderung PNS – Patient im Fokus: Diagnostik, Fallbeispiele und ein neuer Therapieweg“, 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Leipzig, 22. Sept. 2017. Veranstalter: CSL Behring IgPro10: Privigen® IgPro20: Hizentra®

Neu bei Glioblastom
Mit TTF die Überlebenszeiten verlängert

Patienten mit Glioblastom haben bekanntlich eine schlechte Prognose. Jetzt wurde eine neuartige Therapiemethode erfolgreich getestet. In einer offenen (aber randomisierten) Studie an fast 700 Patienten verlängerte die Tumorfeldtherapie (Tumor-Treating Fields, TTF) signifikant das Gesamtüberleben um etwa fünf Monate.

Quelle: Stupp R et al Effect of tumor-treating fields plus maintenance temozolomide vs maintenance temozolomide alone on survival in patients with glioblastoma: a randomized clinical trial. JAMA 2017; 318(23): 2306-16

US-Leitline veröffentlicht
Therapie des ischämischen Schlaganfalls II: Thrombektomie

Zur Frühtherapie des akuten ischämischen Schlaganfalls haben die maßgeblichen US-Fachgesellschaften – American Heart Association (AHA) und American Stroke Association (ASA) – Anfang 2018 neue Guidelines publiziert. Sie betreffen systematisch alle innerhalb der ersten 14 Tage durchzuführenden Interventionen wie Bildgebung, Blutdruckkontrolle, Antikoagulation, Thrombolyse und Thrombektomie. Für bestimmte Patientengruppen wurde nun das Zeitfenster für eine Thrombektomie erheblich erweitert.

Quelle: Powers WJ et al. für das American Heart Association Stroke Council: 2018 Guidelines for the Early Management of Patients With Acute Ischemic Stroke: A Guideline for Healthcare Professionals From the American Heart Association/American Stroke Association. Stroke 2018; 49 [Epub 24. Jan; doi: 10.1161/ STR.0000000000000158]

Safinamid bei Morbus Parkinson
Stimmung und Depression anhaltend gebessert

Parkinson-Patienten leiden sehr häufig unter nichtmotorischen Symptome (NMS), die sich oft schwer behandeln lassen und die Lebensqualität der Patienten verschlechtern. Dies umfasst Antriebsarmut, Anhedonie und Stimmungsstörungen bis hin zur klinischen Depression. Die Studienlage zu dem innovativen, dopaminerg und nicht-dopaminerg wirkenden Safinamid wurde jetzt durch eine aktuelle Publikation zu den Effekten auf affektive NMS ergänzt: Das als Add-on zu L-Dopa eingesetzte Medikament beeinflusst nicht nur die motorischen Fluktuationen, relevante Dyskinesien und die gesamte Motorik, es kann auch Stimmung und Depression der Patienten anhaltend verbessern.

Quelle: Cattaneo C et al.: Long-term effects of safinamide on mood fluctuations in Parkinson‘s disease. J Parkinsons Dis 2017; 7(4): 629-34

Metananalyse zu L-Dopa-induzierten Dyskinesien
Adenosin-A2A-Antagonisten im Tiermodell

L-Dopa geht mit schnellem Wirkbeginn, starker Besserung der Motorik, sehr guter Verträglichkeit bei einer Dauertherapie, aber auch mit motorischen Fluktuationen und Dyskinesien einher. Spezifisch auf L-Dopa-induzierte Dyskinesien (LID) wirkende Medikamente gibt es bislang nicht. In einer Metaanalyse tierexperimenteller Studien wurde geprüft, was die Klasse der Adenosin-A2A-Antagonisten dabei leisten könnte.

Quelle: Wang WW et al.: A meta-analysis of adenosine a2a receptor antagonists on levodopa-induced dyskinesia in vivo. Front Neurol 2017; 8: 702 [Epub 22. Dez.; doi: 10.3389/fneur.2017.00702 ]

Große Studie in Dänemark
CAVE: Suizidrisiko durch die Pille und andere hormonelle Kontrazeptiva

Weltweit verhüten etwa 100 Millionen Frauen mit Hormonen. Nachdem sich in Studien eine erhöhte Depressionsrate fand, wurde nun in Dänemark das relative Risiko für Suizidversuche und Suizide bei Einsatz verschiedener hormoneller Empfängnisverhütungs- Methoden untersucht. Offenbar wird die Gefahr massiv unterschätzt.

Quelle: Skovlund CW et al.: Association of hormonal contraception with suicide attempts and suicides. Am J Psychiatry 2017 [Epub 17. Nov.; doi: 10.1176/appi. ajp.2017.17060616

GFI Der Medizin-Verlag

Anschrift

GFI. Gesellschaft für medizinische Information mbH
Paul-Wassermann-Straße 15
81829 München

Telefon: +49 89 4366300
Fax: +49 89 436630210
E-Mail: info@gfi-online.de

Copyright © 2018, GFI | AGB | Sicherheit und Datenschutz | Impressum