Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Telemedizinische Betreuung bei Kopfschmerz
Genauso wirksam und sicher wie der Arztbesuch?

In einer randomisierten Nicht-Unterlegenheitsstudie (‚noninferiority trial‘) in Norwegen wurde untersucht, ob die telemedizinische Betreuung von Patienten mit nicht-akutem Kopfschmerz auf längere Sicht genauso wirksam und sicher ist wie eine herkömmliche ärztliche Konsultation.

Quelle: Müller KI et al.: A randomized trial of telemedicine efficacy and safety for nonacute headaches. Neurology 2017; 89(2): 153-62

Auf kortikale Oszillationen adaptierte tiefe Hirnstimulation (THS)
Technik hat sich als „durchführbar“ erwiesen

Die THS wird bei Parkinson-Patienten eingesetzt, wenn auch die optimierte medikamentöse Behandlung zur Symptomkontrolle nicht mehr ausreicht. US-Neurologen untersuchten bei zwei Patienten, inwieweit die neu entwickelte, mittels Motorkortex-Signalen auf den aktuellen Stimulationsbedarf adaptierte THS durchführbar (‚feasible’) ist.

Quelle: Swann NC et al.: Adaptive deep brain stimulation for Parkinson‘s disease using motor cortex sensing. J Neural Eng 2018 15(4): 046006 [Epub 9. Mai; doi: 10.1088/1741-2552/aabc9b]

Pilotstudie zum ‚Go! To Sleep´-Programm
Computer-CBT gegen Schlafstörungen?

Bis zu 88% aller Parkinson-Patienten leiden unter Schlafstörungen, doch die medikamentöse Therapie wirkt oft nicht ausreichend. Ob sich Insomnien mit einer spezifischen „ressourcenschonenden“ Variante der kognitiven Verhaltenstherapie, der computerized CBT for Insomnia (CCBT-I) bessern lassen, wurde jetzt in den USA untersucht.

Quelle: Patel S et al.: A computerized cognitive behavioral therapy randomized, controlled, pilot trial for insomnia in Parkinson Disease (ACCORD-PD). J Clin Mov Disord 2017 4: 16 [Epub 21. Aug.; doi: 10.1186/s40734- 017-0062-2]

Original Pressemitteilung:
Ferrer Deutschland GmbH

Ferrer gibt heute bekannt, dass nach dem Verkauf des Tochterunternehmens Trommsdorff, die Vermarktung der Klinikprodukte Adasuve® (Staccato® - Loxapin®) und des Normon®-Portfolios zukünftig über die neu gegründete ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

ADHS bei Erwachsenen
Fokus Patienten-orientierte multimodale Therapie

Auch in der Behandlung von Erwachsenen mit ADHS wird ein multimodaler Ansatz empfohlen. In der Pharmakotherapie stehen Stimulanzien wie Methylphenidat im Fokus – auch beim Vorliegen komorbider psychischer Störungen. Das patientenorientierte Vorgehen wurde jetzt auf einem Presseworkshop von Medice in Scharnhausen diskutiert.

Quelle: Iinteraktiver Presseworkshop: „Adulte ADHS multimodal behandeln: Moderne Konzepte im Praxistest“, Scharnhausen, 28. Juni 2018. Veranstalter: Medice retardiertes Methyphenidat: Medikinet® adult

Morbus Parkinson
Körperliches Training fördert die Kognition

Immer mehr Studien belegen, dass ein körperliches Training neben der Motorik auch die Kognition von Parkinson-Patienten verbessern kann. In einer Metaanalyse gingen brasilianische Wissenschaftler dieser Thematik nach.

Quelle: Cascaes da Silva F et al.: Effects of physical exercise programs on cognitive function ... PLoS ONE 2018; 13(2): e0193113 [Epub 27. Feb.;doi.org/10.1371/journal.pone.0193113]

Systolischen Blutdruck stärker kontrollieren?
Ab 130 mmHg steigt das Demenzrisiko

50-Jährige mit einem systolischen Blutdruckwert ab 130 mmHg tragen ein erhöhtes Risiko, im späteren Leben eine Demenz zu entwickeln – auch wenn die Betroffenen bisher keinen Schlaganfall erlitten hatten. Darauf deutet jetzt eine Auswertung der Whitehall-II-Studie hin. Eine entscheidende Rolle spielt hier wohl die Zeitdauer, den die Betroffenen mit einem erhöhten Blutdruck gelebt haben.

Quelle: Abell JG et al.: Association between systolic blood pressure and dementia in theWhitehall II cohort study: role of age, duration, and threshold used to define hypertension Eur Heart J 2018 [Epub 12. Juni; doi:10.1093/eurheartj/ehy288]

Epilepsie-Patienten mit Angststörung oder Depression
Kognitive Verhaltenstherapie nutzt kaum

Patienten mit Epilepsie leiden häufig auch unter Depressionen und Angststörungen. Generell empfohlen werden hier psychotherapeutische Maßnahmen, vor allem die Kognitive Verhaltenstherapie (Cognitive behavior therapy, CBT). Die Ergebnisse einer systematischen Überprüfung relevanter Studien waren jedoch ernüchternd: Für die CBT wurde bei depressiven Epilepsie-Patienten ein nur geringer Nutzen festgestellt.

Quelle: Noble AJ et al.: Cognitive-behavioural therapy does not meaningfully reduce depression ... J Neurol Neurosurg Psychiatry 2018 (Epub: 7. Mai 2018; doi: 10.1136/jnnp-2018-317997)

Öffentlichkeit
Aufklärungskampagne zur Schizophrenie
Obwohl in Deutschland etwa 800 000 Menschen an einer Schizophrenie leiden, ist diese schwere psychische Erkrankung noch immer ein Tabuthema. So sind sehr viele Menschen über die Symptome und Auswirkugen dieser Erkrankung sowie die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichend informiert. Mit ...
Pharma Neu
Gilenya®: Zulassung in USA auch für Kinder
Nach eindeutig positiven Ergebnissen der doppelblinden Phase- III-Studie PARADIGMS hat die US-amerikanische FDA Fingolimod (Gilenya®, Novartis) als erste krankheitsmodifizierende Therapie bei pädiatrischen MS-Patienten zugelassen. In dieser ersten Phase-III-Studie bei Kindern und ...
Service
SMA-Gentest kostenlos
Der Hersteller von Nusinersen (Spinraza®) Biogen gibt bekannt dass niedergelassenen(!) Pädiatern und Neurologen für ihre Patienten mit Spinaler Muskelatrophie (SMA) ein kostenloser Gentest zur Verfügung steht. Wegen der zum Teil schnellen Progredienz der Erkrankung und der nun ...
Neue Daten
Mavenclad® bei hochaktiver MS wirksamer
Eine post-hoc Analyse der zweijährigen Studie CLARITY zeigt, dass Cladribin-Tabletten (Mavenclad®, Merck) das Risiko einer nach 6 Monaten bestätigten EDSS-Progression im Gesamtkollektiv der MS-Patienten vs. Placebo um 47% reduzierte. Bei den Patienten mit hoher Krankheitsaktivität...
Therapieoptionen
Parkinson-Therapie mit Apomorphin-Pumpe
Namhafte Parkinson-Experten befassten sich auf dem von Desitin unterstützten 9. Hamburger Fachgespräch Parkinson mit dem Status quo der Therapie. So sollte nach Prof. Dr. Wolfgang Jost von der Parkinson-Klinik Ortenau wegen der häufig im fortgeschrittenen Stadium auftretenden ...
70th Annual Meeting der AAN, 21.– 27. April 2018 in Los Angeles
Wichtige Therapiefortschritte erzielt
Das 70th Annual Meeting der American Academy of Neurology (AAN) in Los Angeles besuchten rund 14 000 Teilnehmer. Das wahrlich „prall gefüllte“ Programm umfasste alle relevanten neurologischen Krankheiten, darunter Epilepsie, Demenz, Migräne, Multiple Sklerose und Bewegungsstörungen.
US-Veteranen mit Morbus Parkinson
Deutlich mehr kardiovaskuläre Risikofaktoren?
Körperliche Begleiterkrankungen und kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes können Verlauf und Progression des idiopathischen Parkinson-Syndroms beeinflussen. Diese Zusammenhänge wurden jetzt in einer retrospektiven Fallkontrollstudie mit US-Kriegsveteranen näher untersucht.

Quelle: Kotagal V et al.: Cardiovascular risk factor burden in veterans and non-veterans with Parkinson disease. J Parkinsons Dis 2018; 8(1): 153-60

Riesige Metaanalyse zur Migräne
Hohe Schlaganfall- und Herzinfarktgefahr
Das bei Migränepatienten erhöhte Risiko für kardio- bzw. zerebrovaskuläre Ereignisse bestätigt jetzt eine große Metaanalyse an zusammen mehr als einer Million Studienteilnehmern auf sehr eindrucksvolle Weise. Das Langzeitrisiko der Migränekranken über fast 20 Jahre war um 42% bzw. 23% erhöht. Aura-Patienten starben häufiger.
Mahmoud AN et al.: Migraine and the risk of cardiovascular and cerebrovascular events: a meta-analysis of 16 cohort studies including 1 152 407 subjects. BMJ Open 2018; 8(3): e020498 [Epub 27. März; doi: 10.1136/bmjopen-2017-020498]]
Schlafdaten vom Handgelenk
Migräneattacken zu 84% schon am Vortag vorhersagbar
Bei Patienten mit häufiger Migräne kann die nächste Attacke allein anhand der − mittels komplexer Algorithmen individuell ausgewerteten − Schlafdaten eines Handgelenk-Trackingarmbandes mit einer hohen Genauigkeit berechnet werden. Dies ist das Ergebnis einer sehr kleinen explorativen Studie finnischer Forscher.
Siirtola P et al.: Using sleep time data from wearable sensors for early detection of migraine attacks. Sensors (Basel) 2018; 18(5): pii: E1374 [Epub 28. Apr.; doi: 10.3390/s18051374]
Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz
Welche Patienten sind besonders gefährdet?
Die Risikofaktoren für die Entwicklung eines Analgetika- bzw. Medikamentenübergebrauchs- Kopfschmerzes (MOH) wurden bislang hauptsächlich in der Bevölkerung, kaum in klinischen Patientengruppen untersucht. Dies leistete jetzt ein US-Team bei Patienten, die wegen einer primären Kopfschmerzerkrankung ärztliche Hilfe gesucht hatten. Es konnten drei Faktoren ermittelt werden.
Peck KR et al.: Faktors associated with medication- overuse headache in patients seeking treatment for primary headache. Headache 2018 [Epub 9. März; doi: 10.1111/head.13294]
Neuer Bluttest zur Alzheimer-Demenz
Risiko acht Jahre vor Symptombeginn sichtbar
Die degenerativen Prozesse bei einer Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) lassen sich mittels eines neuen Bluttests bereits Jahre vor den ersten klinischen Zeichen vorhersagen. Der innovative Test, der das DAT-typische fehlgefaltete beta-Amyloid (Ab) im Blut nachweist, wurde von deutschen Wissenschaftlern entwickelt und jetzt getestet.
Nabers A et al.: Amyloid blood biomarker detects Alzheimer’s disease. EMBO Mol Med 2018; e8763 [Epub 04. April; doi: 10.15252/emmm.201708763]
20-Jahresdaten der Studie ARIC-NCS
Kognitiver Abbau und Demenz bei VHF?
Ein Vorhofflimmern (VHF) ist in der Bevölkerung mit 1 bis 2% alles andere als selten. Jetzt wurde anhand der Atherosclerosis Risk in Communities Neurocognitive Study (ARIC-NCS) über 20 Jahre untersucht, ob die Rhythmusstörung das Risiko für einen kognitiven Abbau und eine Demenz-Erkrankung erhöht.
Chen LY et al.: Association of atrial fibrillation with cognitive decline ... J Am Heart Assoc 2018; 7(6): pii: e007301 [Epub 7 März ; doi: 10.1161/ JAHA.117.007301]
Schlaganfall in England
Arme werden schlechter behandelt und sterben häufiger
In einer landesweiten Register-basierten Kohortenstudie an 44 Mio. Erwachsenen in England wurde untersucht, ob in der Inzidenz und Behandlung des Schlaganfalls sowie in der Sterblichkeit ein Gefälle zwischen arm und reich existiert. Offenbar ist das so.
Bray BD et al für die SSNAP Collaboration: Socioeconomic disparities in first stroke incidence ... Lancet Public Health 2018: e185-e193 [Epub 15. März; doi: 10.1016/S2468-2667(18)30030-6)
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