Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Newsticker

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Therapie-Optionen
Depot-Atypikum nur viermal im Jahr

Das atypische Antipsychotikum Paliperidon wurde 2007 in der EU zur Behandlung der Schizophrenie als Retardtablette (Invega®, Janssen) und 2011 auch als Depotzubereitung für die Erhaltungstherapie zur einmal monatlichen i.m.-Injektion (Xeplion®) zugelassen. Nun steht das Atypikum von ...

Pharma Neu
ESL jetzt für Kinder

Seit 2009 ist Eslicarbazepinacetat (Zebinix®, Eisai; Lizenzgeber BIAL) als Zusatztherapie für Erwachsene mit fokalen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung zugelassen. Die Europäische Kommission hat der Indikationserweiterung auf die einmal tägliche ...

Perspektive
Cladribin in Prüfung

Hinsichtlich Wirksamkeit, Verträglichkeit, Monitoring-Aufwand und insbesondere Langzeitsicherheit erfüllt Interferon-beta 1a s.c. (Rebif®, Merck) die Anforderungen an eine moderne MS-Therapie. Das Unternehmen will sein MS-Portfolio um eine orale Therapie mit vorteilhaftem ...

Original Pressemitteilung:
Schwierige Diagnose, anspruchsvolle Patientenbegleitung

Die Narkolepsie ist nach wie vor unterdiagnostiziert. Das Erkennen leichter Erkrankungsformen, die schwierige Diagnosestellung bei Narkolepsie ohne Kataplexie (Typ 2) sowie zu wenig detailliertes Fachwissen sind die Gründe. Was außerdem ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Neurologen würdigen neue MS-Immuntherapeutika

Die Neurologen setzen bei der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) auf neue immunmodulierende Antikörper: Den Preis für das Innovativste Produkt teilen sich 2017 Zinbryta® von Biogen und Ocrevus® von Roche Pharma. Die Facharztgruppe...

Therapieoptionen
Frühtherapie mit GA

Für 20 mg/d Glatirameracetat (GA, Copaxone®, TEVA) umfassen die Erfahrungen bei der schubförmigen MS mehr als zwei Mio. Patientenjahre. Die neue Dosierung von dreimal wöchentl. 40 mg GA ist ebenso wirksam, es werden aber rund 60% der subkutanen Injektionen vermieden und die ...

Therapieoptionen
Aripiprazol-Depot langzeitverträglich

Psychosoziale Probleme, verringerte Arbeitsfähigkeit und reduzierte Lebensqualität belasten viele schizophren erkrankte Patienten über die Remission der akuten Psychose hinaus. Neben einer wirksamen Symptomverringerung und Rezidivreduktion lassen sich diese Aspekte mit dem Atypikum ...

Therapieoptionen
Peginterferon beta-1a alle 14 Tage

Das neue Peginterferon beta-1a (Plegridy®, Biogen) ist eine wirksame, patientenfreundliche Therapie, von der Patienten mit schubförmiger MS deutlich profitieren können. Die klinische und paraklinische Wirksamkeit ist nach zwölf Wochen messbar und hält nach Daten der ATTAIN-...

DGPPN-Kongress 2016, 23. bis 26. November 2016 in Berlin
Kongress-Splitter aus der Welt der Psychiatrie

Beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) im November 2016 in Berlin wurden neue Leitlinien, ethische Fragestellungen und aktuelle Studienergebnisse diskutiert. Um die 10 000 Fachbesucher, vornehmlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, strömten in den CityCube.

Impulstherapie mit Alemtuzumab
Anhaltende Krankheitskontrolle, auch die Hirnatrophie-Rate wird verlangsamt

Die Impulstherapie der aktiven schubförmig-remittierenden MS (RRMS) mit Alemtuzumab bewirkt eine selektive Depletion autoreaktiver T- und B-Zellen und kann bei der nachfolgenden Lymphozyten-Repopulation zu einer Reorganisation des Immunsystems führen. Die Effekte in Form einer langfristigen Krankheitskontrolle durch den Antikörper schilderten deutsche MS-Experten auf einer Pressekonferenz von Sanofi Genzyme.

Quelle: Pressekonferenz: „Impulstherapie im Fokus – auf dem Weg aus der aktiven MS“, Berlin, 10. November 2016. Veranstalter Sanofi Genzyme Alemtuzumab: Lemtrada®

Dual wirkendes Safinamid als Add-on
Bessert Motorik, Schmerz und Lebensqualität

Das seit eineinhalb Jahren in der EU verfügbare Safinamid verringert bei L-Dopa-behandelten Parkinson-Patienten die motorischen Symptome und Komplikationen. Es kann auch wichtige nicht-motorische Symptome wie Schmerzen reduzieren und die Lebensqualität verbessern. Das klinische Profil des dopaminerg und nicht-dopaminerg wirkenden Medikamentes wurden nun in einer aktuellen Übersichtsarbeit dargelegt.

Quelle: Blair HA, Dhillon S: Safinamide: A review in Parkinson's Disease. CNS Drugs 2017; 31(2): 169-76 Safinamid: xadago®

Nach Parkinson-Diagnose bis zu zehn Jahre beobachtet
Die Prognose ist schlechter als angenommen

Bei optimaler Medikation können Patienten mit frisch diagnostiziertem Morbus Parkinson lange Zeit ein relativ unbeschwertes Leben führen. Jetzt deutet die PINE-Studie darauf hin, dass die mittel- und langfristige Prognose vielleicht doch nicht so gut ist: Die Verschlechterungen scheinen schneller voranzuschreiten als angenommen, die Sterblichkeit ist massiv erhöht, besonders bei atypischen Formen.

Quelle: Fielding S et al.: Medium-term prognosis of an incident cohort of parkinsonian patients compared to controls. Parkinsonism Relat Disord 2016; 32: 36-41

Melatonerges Antidepressivum
Agomelatin auch bei Komorbidität

Wie depressive Patienten mit komorbiden Erkrankungen behandelt werden können, stand im Mittelpunkt eines von Servier unterstützten Satellitensymposiums beim DGPPN-Kongress 2016 in Berlin. Den Expert(inn)en zufolge ist das gut verträgliche Agomelatin in vielen Fällen eine günstige Option. Auch die Nutzung des Online-Psychotherapieprogramms deprexis®24 wurde ausführlich erörtert.

Quelle: Satellitensymposium: „Herausforderung – Therapie der Depression bei Komorbidität“, DGPPN-Kongress, Berlin, 24. November 2016. Veranstalter: Servier Agomelatin: Valdoxan® Online-Psychotherapie: deprexis®24

Langes Bedsharing
Mit sechs Jahren häufiger psychisch krank

Viele Kinder schlafen im Bett ihrer Eltern. Ob sich dies auf die psychische Entwicklung der Kinder vorteilhaft oder negativ auswirkt, wurde jetzt anhand einer Nachbeobachtung über sechs Jahre untersucht. Das Risiko für psychiatrische Krankheiten war bei den Kindern mit anhaltendem Bedsharing deutlich erhöht.

Quelle: Santos IS et al.: Mother-child bed-sharing trajectories and psychiatric disorders at the age of 6 years. J Affect Disord 2017; 208: 163-9

An der US-Grenze zu Mexiko
Asyl für Menschen aus Mittelamerika?

Wie es um die psychische Gesundheit von Menschen aus Mittelamerika bestellt ist, die als Migranten an der mexikanischen US-Grenze ankommen, prüften Forscher aus New York noch in der Vor-Trump-Ära. Sie untersuchten, welche Traumata die Migranten aufweisen und wie viele wohl die gesetzlichen Asyl-Kriterien erfüllen.

Quelle: Keller A et al.: Pre-migration trauma exposure and mental health functioning... PLoS One 2017; 12(1): e0168692 [Epub 10.01.; doi: 10.1371/journal.pone.0168692]

Messung der Pulswellengeschwindigkeit
CAVE: Atypika könnten die Arterien versteifen

Die Therapie bipolar und schizophren erkrankter Patienten mit Atypika kann bekanntlich metabolische Nebenwirkungen haben und die Arteriosklerose fördern. Nun untersuchten türkische Wissenschaftler durch eine Messung der Pulswellengeschwindigkeit, ob Atypika zu einer Verhärtung der Arterienwände beitragen können.

Quelle: Findikli E et al.: Arterial stiffness in patients taking second-generation antipsychotics. Clin Psychopharmacol Neurosci 2016; 14(4): 365-70

Aktuelle Guidelines ausgewertet
Antipsychotika bei der Erstpsychose

Was tun bei erster schizophrener Psychose? Welche Antipsychotika sind am besten geeignet, und welche taugen in therapierefraktären Fällen? Im Rahmen einer systematischen Übersicht verglichen irische Autoren zehn aktuelle Guidelines.

Quelle: Keating D et al.: Pharmacological guidelines for schizophrenia: a systematic .... BMJ Open 2017; 7(1): e013881 [Epub 6. Jan.; doi: 10.1136/bmjopen- 2016-013881]

Nutzen und Nebenwirkungen von Antidepressiva
Die Langzeittherapie aus Patientensicht

Zur Behandlung rezidivierender Depressionen werden Antidepressiva zunehmend über sehr lange Zeiträume verabreicht. Welche Wirkungen sich aus Patientensicht erzielen lassen, welche Nebenwirkungen auftreten und wie diese von den Betroffenen bewertet werden, wurde nun in Neuseeland untersucht.

Quelle: Cartwright C et al.: Long-term antidepressant use: patient perspectives of benefits and adverse effects. Patient Prefer Adherence 2016; 10: 1401-7

Vulnerable Patienten
Frakturrisiko nach Schlaganfall erhöht

Patienten nach Schlaganfall sind in ihrem Alltagsleben oft bewegungsbeinträchtigt, dabei treten gehäuft Stürze auf. Wie häufig es dabei zu Knochenbrüchen kommt und welche Risikofaktoren dafür eine Rolle spielen, wurde nun detailliert anhand des Ontario Stroke Registry untersucht.

Quelle: Kapral MK et al.: Risk of fractures after stroke: Results from the Ontario Stroke Registry. Neurology 2017; 88(1): 57-64

Kognitive Beeinträchtigungen
Schädigungen der weißen und grauen Substanz korrelieren mit den Defiziten

Bis zu 70% aller Patienten mit einer schubförmigen MS (RRMS) leiden unter – leichter oder schwerer ausgeprägten – kognitiven Beeinträchtigungen. Inwieweit besteht ein Zusammenhang mit den MS-typischen Schädigungen der weißen und grauen Substanz?

Quelle: Zhang x et al.: Contribution of gray and white matter abnormalities to cognitive impairment in multiple sclerosis. Int J Mol Sci 2016; 18(1): pii: E46 [Epub 27. Dez.; doi 10.3390/ijms18010046

APA-Vorschlag: „Internet Gaming Disorder"
Wirklich ein relevantes Problem?

Mit dem Siegeszug von Smartphones und Tablets sind offenbar auch die nichtsubstanzgebunden Süchte auf dem Vormarsch. Wie häufig ist eine von der American Psychiatric Association (APA) vorgeschlagene „Internet Gaming Disorder“ (IGD), und inwieweit wirkt sie sich auf das Alltagsleben der Betroffenen aus?

Quelle: Przybylski AK et al.: Internet gaming disorder: investigating the clinical relevance of a new phenomenon. Am J Psychiatry 2016: appiajp201616020224 [Epub 4. Nov.; doi: 10.1176/appi.ajp.2016.16020224]

Migräne-Patienten mit Aura
Die RLS-Prävalenz steigt mit der Attacken-Häufigkeit

An einer hohen RLS-Migräne-Komorbidität ist kaum zu zweifeln, doch genaue Zahlen sind nicht verfügbar. Diese wurden nun bei Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne mit und ohne Aura erfasst.

Quelle: Lin GY et al.: Prevalence of restless legs syndrome in migraine patients with and without aura: a crosssectional, case-controlled study. J Headache Pain 2016; 17(1): 97 [Epub 21. Okt.; doi: 10.1186/s10194-016-0691-0]

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