andere affektive Störungen

Borderline-Persönlichkeitsstörung
Kognitive Rehabilitation kann psychosoziale Funktionen bessern

Follow-up-Studien zufolge weisen viele Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPD) trotz einer klinischen Remission weiterhin psychosoziale Funktionsdefizite auf. In Spanien wurden jetzt in einer randomisierten kontrollierten Studie die Effekte eines speziellen kognitiven Rehabilitionsprogramms auf die psychosozialen Funktionen geprüft. Die Ergebnisse sind zwar positiv, aber ...

Quelle: Pascual JC et al.: Efficacy of cognitive rehabilitation on psychosocial functioning in Borderline Personality Disorder: a randomized controlled trial. BMC Psychiatry 2015; 15: 255 [Epub 21. Okt.; doi: 10.1186/s12888-015-0640-5]

„POP" für Ultra-Hoch-Risikopersonen

Norwegische Psychiater stellen die Studie Prevention Of Psychosis (POP) bei Ultra-Hoch- Risikopersonen bzw. Menschen in der Prodromalphase vor. Wie wird detektiert und interveniert, was wird erwartet?

Quelle: Joa I et al.: Primary prevention of psychosis through interventions in the symptomatic prodromal phase, a pragmatic Norwegian Ultra High Risk study. BMC Psychiatry 2015; 15: 89 [Epub. 22. April; doi: 10.1186/s12888-015-0470-5]

Nicht nur bei unbehandelten psychotischen Episoden
Hirnschädigung auch durch alte Neuroleptika

Unbehandelte psychotische Episoden werden seit Längerem mit neurobiologischen Läsionen und in der Folge mit einem schlechteren Verlauf der Schizophrenie in Zusammenhang gebracht. Hinzukommen können neurotoxische Effekte durch ältere Neuroleptika. Ein besseres Outcome der Patienten ist durch eine Therapie mit verträglichen und wirksamen atypischen Antipsychotika in Depot-Form zu erreichen, berichteten internationale Experten auf einem von Otsuka und Lundbeck unterstützten ECNP-Satellitensymposium.

Quelle: Satellitensymposium „Is schizophrenia a neurodevelopmental or neurodegenerative disease: does it matter for relapse prevention?“, 27. ECNP Kongress 2014, Berlin, 19. Okt. 2014. Veranstalter: Otsuka/Lundbeck

Schokoriegel als Paartherapie
Glucose korreliert mit Aggression in der Ehe

Selbstbeherrschung kostet manchmal Kraft und Energie. Energie wird Körperzellen in Form von Glucose bereitgestellt. Bedeutet ein niedriger Blutzuckerspiegel also weniger Beherrschung und damit mehr Aggression? Geht diese Gleichung tatsächlich auf?

Quelle: Bushman BJ et al.: Low glucose relates to greater aggression in married couples. Proc Natl Acad Sci U S A 2014; 111(17): 6254-7

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