Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Drei Jahre Dimethylfumarat in der Praxis
Therapienaive und Vorbehandelte profitieren

Zahlreiche neue Medikamente erweitern die Möglichkeiten der MS-Therapie– und auch die Ansprüche der Patienten steigen. Auf einer Pressekonferenz von Biogen erläuterten Experten anhand von Studiendaten und klinischen Erfahrungen den Stellenwert von Dimethylfumarat (DMF). Von dem seit nun drei Jahren zugelassenen oralen Medikament können neu diagnostizierte wie vorbehandelte Patienten profitieren.

Quelle: Pressekonferenz: „Drei Jahre TECFIDERA® – Erweiterte Perspektiven für MS-Patienten“, München, 14. Feb. 2017, München. Veranstalter: Biogen Dimethylfumarat (DMF): Tecfidera®

Glatirameracetat bei MS
Die (Langzeit-)Sicherheit berücksichtigen

Auf einem Pressegespräch im Rahmen der Teva-Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER 2016 wurde auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen erörtert, welche Rolle das bewährte Glatirameracetat im modernen Therapiemanagement spielt.

Quelle: Pressegespräch: NEUROCLUSTER 2016, Wien, 4. Nov. 2016. Veranstalter: Teva Glatirameracetat:  Copaxone®

Doppelblindstudie bei progressiver MS
Hochdosiertes Biotin reduziert Behinderungen

Zur Behandlung der progressiven MS-Formen ohne aufgesetzte Schübe existieren derzeit keine zugelassenen Therapien. Nach ersten Erfolgen in einer Pilotstudie haben französische Forscher nun die Effekte von hochdosiertem Biotin (MD1003) in einer randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie untersucht.

Quelle: Tourbah A et al. für die MS-SPI Study Group: MD1003 (high-dose biotin) for the treatment of progressive multiple ... Mult Scler 2016; 22(13): 1719-31

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Neurologen würdigen neue MS-Immuntherapeutika

Die Neurologen setzen bei der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) auf neue immunmodulierende Antikörper: Den Preis für das Innovativste Produkt teilen sich 2017 Zinbryta® von Biogen und Ocrevus® von Roche Pharma. Die Facharztgruppe...

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

Nicht nur MS-Kernparameter gebessert
Teriflunomid wirkt auch auf die Fatigue

Im Verlauf der schubförmigen MS treten bei etwa 80% der Patienten Fatigue-Symptome auf, die ausgesprochen stark beeinträchtigen können. Auf einer Pressekonferenz von Sanofi Genzyme berichteten MS-erfahrene Neurologen, dass die orale Therapie mit Teriflunomid nicht nur auf die wichtigsten MS-Parameter einschließlich der Hirnatrophie wirkt, sondern auch positive Effekte auf die Fatigue-Verschlechterung entfaltet.

Quelle: Pressekonferenz: „Fatigue und Teriflunomid – Mehr Lebensqualität bei konsistenter Wirksamkeit“, München, 2. März 2017. Veranstalter Sanofi Genzyme Teriflunomid: Aubagio®

Altersabhängige Befunde bei Gesunden
Um wie viel schwindet das Hirn pro Jahr?

Bei MS-Patienten ist die jährliche Hirnatrophie-Rate gegenüber alternden Gesunden stark erhöht. Wie groß der globale und regionale Hirnparenchym-Abbau beim physiologischen Altern wirklich ist, wurde jetzt von einer deutsch-schweizerischen Forschungsgruppe bei mehr als 500 Personen im Detail ermittelt.

Quelle: Schippling S et al.: Global and regional annual brain volume loss rates in physiological aging. J Neurol 2017; 264(3): 520-8

Patienten-zentrierte Therapieziele beachten
Höhere Lebensqualität unter Aripiprazol-Depot

An Schizophrenie erkrankte Menschen wollen ihr alltägliches Leben selbstbestimmt gestalten. Wie dieses und andere Patienten-zentrierte Therapieziele umsetzbar sind, erörterten Psychiater auf einem von Lundbeck/Otsuka unterstützten Satellitensymposium beim DGPPN-Kongress 2016. So kann die frühzeitige Therapie mit dem atypischen Depot-Antipsychotikum Aripiprazol einmal monatlich neben der Vermeidung von Rezidiven auch zum Erhalt des psychosozialen Funktionsniveaus und der Arbeitsfähigkeit sowie zu einer besseren Lebensqualität der Patienten beitragen.

Quelle: Satellitensymposium: „Behandlung für‘s Leben – was wirklich zählt für Patienten mit Schizophrenie”, DGPPN-Kongress, Berlin, 25. Nov. 2016. Veranstalter: Otsuka Pharma und Lundbeck GmbH Aripiprazol-Depot: Abilify Maintena®

AAN-Umfrage
Burnout bei 60% der Neurologen

Die American Academy of Neurology (AAN) führte unter ihren Mitgliedern eine Umfrage zur psychischen Belastung durch Beruf, Arbeitszufriedenheit etc. durch. Danach leiden sechs von zehn Neurologen unter einem Burnout. Welche Risikofaktoren gibt es?

Quelle: Busis NA et al.: Burnout, career satisfaction, and well-being among US neurologists in 2016. Neurology 2017; 88(8): 797-808

Asylsuchende in Sardinien
UN-Konvention egal?

Über die Unterbringung und Betreuung traumatisierter Asylsuchender auf Sardinien berichtet ein Forschungsteam unter Einschluss deutscher Experten.

Quelle: Carta MG et al: Human rights of asylum seekers with psychosocial disabilities in Europe. Clin Pract Epidemiol Ment Health 2016; 12: 64-6

Social marketing-Kampagnen in England
Gegen die Stigmatisierung psychisch Kranker

In den Jahren 2009–2014 wurden im Rahmen des Anti-Stigma-Programms „Time to Change“ (TTC) auch sog. Social marketing-Kampagnen in den englischen Massenmedi- en (Zeitschriften, Radio, TV, Internet, Plakate) und den sozialen Medien (z. B. Webpage, Facebook, Twitter) durchgeführt. Jetzt wurden die Ergebnisse ausgewertet.

Quelle: Sampogna G et al.: The impact of social marketing campaigns on... Eur Psychiatry 2017; 40: 116-22

Mild Cognitive Impairment
Hippokampus-Volumen sagt DLB-Risiko voraus

Patienten mit einer Mild Cognitive Impairment (MCI) haben ein erhöhtes Risiko für demenzielle Erkrankungen. Dies betrifft auch das Risiko für eine Demenz mit Lewy-Körperchen (DLB). Nun wurde in einer Bildgebungsstudie von Neurologen, Radiologen und Psychologen der Mayo Clinic in Rochester untersucht, ob neben dem MCI-Subtyp auch neuroanatomische Veränderungen das DLB-Risiko voraussagen können. Dies scheint auf das Volumen des Hippokampus, der ja stark in die Gedächtnisfunktionen eingebunden ist, tatsächlich zuzutreffen.

Quelle: Kantarci K et al.: Hippocampal volumes predict risk of dementia with Lewy bodies in mild cognitive impairment. Neurology 2016; 87(22): 2317-23

Bis zu 25 Jahre nachbeobachtet
Was bringt die Sekundärprophylaxe bei TIA und Schlaganfall?

Schwedische Neurologen untersuchten in einer Langzeitstudie über bis zu 25 Jahre, wie wirksam die sekundärprophylaktische Behandlung nach transitorisch ischämischer Attacke (TIA) bzw. Schlaganfall und damit die Langzeitprognose der Patienten ist. Sie prüften insbesondere, wie stark beide Geschlechter von der Therapie mit Antikoagulanzien versus Aggregationshemmern profitieren.

Quelle: Eriksson SE: Secondary prophylactic treatment and ... Brain Behav 2016; 7(1): e00603 [Epub 28. Nov.; doi: 10.1002/brb3.603]

Schlafbezogene hypermotorische Anfälle
Langzeit-Outcome in großer Kohorte

Eine schlafbezogene hypermotorische Epilepsie (SHE) ist charakterisiert durch fokale Anfälle vorwiegend während des Non-REM-Schlafs. Das Langzeit-Outcome der SHEPatienten wurde in einer retrospektiven Studie über bis zu 30 Jahre untersucht.

Quelle: Licchetta L et al.: Sleep-related hypermotor epilepsy: Long-term outcome in a large cohort. Neurology 2017; 88(1): 70-7

ADHS bei Erwachsenen
fMRT-Neurofeedback bessert Kognition

In einer exploratorischen randomisierten Studie wurde geprüft, wie ein auf funktionelle MRT-Aufnahmen (fMRT) gestütztes Neurofeedback-Training die klinische Symptomatik und die kognitiven Fähigkeiten erwachsener ADHS-Patienten beeinflusst.

Quelle: Zilverstand A et al.: fMRI neurofeedback training for .... PLoS One 2017; 12(1): e0170795 [Epub 26. Jan.; doi: 10.1371/journal.pone.0170795]

Migräne-Patienten
Schlaganfall-Risiko nach chirurgischen Eingriffen verdoppelt

Mehrere experimentelle und Beobachtungsstudien zeigen einen Zusammenhang zwischen Migräne und ischämischen Schlaganfällen. In einer Krankenhausregisterstudie wurde nun bei Migräne-Patienten erstmals das Risiko im zeitlichen Zusammenhang mit einer Operation untersucht. Offenbar treten perioperative Schlaganfälle besonders bei Migräne-Kranken mit Aura gehäuft auf.

Quelle: Timm FP et al.: Migraine and risk of perioperative ischemic stroke and hospital readmission: hospital based registry study. BMJ 2017; 356: i6635. [Epub 10. Jan.; doi: 10.1136/bmj.i6635]

Blutzucker-Kontrolle
So wirksam sind medikamentöse und nicht-medikamentöse Interventionen

Patienten mit einer Schizophrenie und anderen ernsten psychiatrischen Störungen haben eine um 15 bis 20 Jahre verkürzte Lebenserwartung, die sich zumindest teilweise auf das erhöhte Diabetes-Risiko zurückführen lässt. Ob bzw. inwieweit medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen die Diabetes-relevante Blutzucker-Kontrolle verbessern können, prüften britische Ärzte jetzt in einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse.

Quelle: Taylor J et al.: The effectiveness of pharmacological and non-pharmacological interventions for improving glycaemic control in adults with severe mental illness: a systematic review and meta-analysis. PLoS One 2017; 12(1): e0168549. [Epub 5. Jan.; doi: 10.1371/ journal.pone.0168549]

Metaanalyse aller Doppelblindstudien
Wie wirksam ist Ketamin wirklich?

Etwa 33% aller Patienten mit einer Major Depression sprechen auf die zugelassenen Antidepressiva nicht an. In einer Metaanalyse aller verfügbaren Doppelblindstudien untersuchten Wissenschaftler wie wirksam der als Anästhetikum eingesetzte N-Methyl-d-Aspartat-Rezeptorantagonist Ketamin bei diesen Patienten wirklich ist.

Quelle: Han Y et al.: Efficacy of ketamine in the rapid treatment of major depressive disorder: a meta-analysis of randomized, double-blind, placebo-controlled studies. Neuropsychiatr Dis Treat 2016; 12: 2859-67

Guidelines zum Parkinson-Syndrom
Was tun bei komorbider Angst und Depression?

Parkinson-begleitende Angst und Depression sind unterdiagnostiziert und unterbehandelt. Kanadische Psychiater nahmen zu den Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten die aktuellen (englischsprachigen) Guidelines unter die Lupe.

Quelle: Goodarzi Z et al.: Guidelines for dementia or Parkinson‘s disease... BMC Neurol 2016; 16(1): 244 [Epub 25. Nov.; doi: 10.1186/s12883-016-0754-5]

Neu diagnostizierte Parkinson-Patienten
Wie stabil sind die kognitiven Defizite?

Kognitive Defizite bis hin zur Demenz sind bei Parkinson-Patienten ein häufiges und großes Problem. Wie viele Patienten leiden in frühen Krankheitsstadien unter einer leichten kognitiven Beeinträchtigung (Mild cognitive impairment, MCI), und wie stabil ist diese? Dem ging die ICICLE-PD Study Group anhand einer Längsschnittstudie nach.

Quelle: Lawson RA et al. für die ICICLE-PD Study Group: Stability of mild cognitive impairment ... J Neurol Neurosurg Psychiatry 2017 [Epub 1. März; doi: 10.1136/ jnnp-2016-315099]

Workshop zu ADHS und Komorbiditäten
MPH ist auch für depressive ADHS-Patienten geeignet

Die ADHS tritt häufig zusammen mit psychischen Störungen wie Depressionen oder Suchtverhalten auf. Das sehr heterogene Krankheitsbild stellt den Arzt vor eine diagnostische Herausforderung. Im Praxis-Workshop „ADHS und Komorbiditäten“ des Unternehmens MEDICE kamen Fachbesucher und Experten zu einer Diskussion über die aktuellen Fragestellungen zusammen.

Quelle: Praxis-Workshop: „ADHS und Komorbiditäten“, Hamburg, 25. Februar 2016. Veranstalter: Medice Methylphenidat: Medikinet® adult®

28. Deutscher Schmerz- und Palliativtag, 22. –25. 03.2017, Frankfurt
Evidenz UND die Erfahrung nutzen!

Die Forderung nach Evidenz-basiertem Vorgehen lässt sich in der Schmerzmedizin nur selten mit dem Wunsch nach individualisierter Therapie in Einklang bringen. Mit der systematischen Sammlung und Auswertung von Versorgungsdaten sowie der Vernetzung aller beteiligten Fachgebiete soll die Schmerzkompetenz gebündelt werden. So die auf dem 28. Deutscher Schmerz- und Palliativtag geäußerte Absicht.

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