Schizophrenie

Schizophrenie

Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

Mehr

Newsticker

Newsticker

Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

Mehr

Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

Mehr

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

Mehr

CME-Fortbildung

CME-Fortbildung

Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

Mehr

Pharma-Navigator

Pharma-Navigator

Neue Medikamente, andere Zubereitungen – Originalpräparate und Generika... Wer macht was?

Mehr

Home

Frontale Lobektomie bei Pharmakoresistenz
Wie ist das neuropsychologische und motorische Outcome?

Bei Patienten mit mehrfacher Therapieresistenz werden auch frontale Lobektomien durchgeführt. Nach diversen Berichten über negative Folgen untersuchten Epileptologen aus Cleveland/USA anhand einer größeren retrospektiven Kohortenstudie, welche neuropsychologischen und motorischen Folgen zu erwarten sind.

Quelle: Busch RM et al.: Neuropsychological outcome following frontal lobectomy for pharmacoresistant epilepsy in adults. Neurology 2017; 88(7): 692-700

RLS-Patienten mit Augmentation
Gehäuft irrationale Entscheidungen

Ist die Entscheidungsfindung von (dopaminerg behandelten) RLS-Patienten beeinträchtigt? Hat das Vorliegen einer Augmentation der RLS-Beschwerden darauf einen Einfluss? Die Zudammenhänge untersuchte jetzt eine Innsbrucker Forschergruppe.

Quelle: Heim B et al.: Haste makes waste: Decision making in patients with restless legs syndrome with and without augmentation. PLoS One 2017; 12(4): e0174793 [Epub 5. April; doi: 10.1371/journal.pone.0174793]

Interessanter Zusammenhang
Spielt H. pylori beim Ansprechen auf L-Dopa eine Rolle?

Studien legen nahe, dass die Anwesenheit von Helicobacter pylori bei Parkinson-Patienten die benötigte Dosis an Dopaminergika erhöhen kann. Dies und andere Befunde waren Anlass, die klinischen Merkmalen von Parkinson-Patienten mit und ohne H. pylori-Infektion zu vergleichen und zu untersuchen, ob sich durch die antibiotische Eradikation des Keimes das Ansprechen auf L-Dopa und die Symptomatik verändern.

Quelle: Mridula KR et al.: Association of Helicobacter pylori with Parkinson‘s disease. J Clin Neurol 2017; 13(2): 181-6

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

Original Pressemitteilung:
Neuer CME-Webcast mit 4 Punkten zertifiziert

Prof. Dr. Bettina Schmitz, Chefärztin der Klinik für Neurologie, Stroke Unit und Zentrum für Epilepsie am Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin, erläutert in dem neuen CME-Webcast „Monotherapie bei Epilepsie“ die ...

CAVE: Carotis-Endarteriektomie
Neuer Cluster-Kopfschmerz nach Eingriff

Ein Cluster-Kopfschmerz (CK) hat jüngeren Studien zufolge einen zentralen Ursprung und entsteht normalerweise ohne einen signifikanten äußeren Einfluss. Nun berichteten niederländische Ärzte von zwei Schlaganfall-Patienten, die diesen schweren Kopfschmerztyp nach einer Carotis- Endarteriektomie entwickelten. Wie kommt es zu solch einem sekundären CK?

Quelle: Dirkx TH, Koehler PJ: Post-operative cluster headache following carotid endarterectomy. Eur Neurol 2017; 77(3-4): 175-79

Menstruelle Migräne
Hilft ein multidisziplinärer Ansatz besser?

Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen dem Menstruationszyklus und Migräneattacken. In einer retrospektiven Studie wurde jetzt in den Niederlanden untersucht, inwieweit eine multidisziplinäre Behandlung bei Frauen mit menstrueller Migräne die Symptomatik gegenüber einer Therapie durch Neurologen allein verringern kann.

Quelle: Witteveen H et al.: Treatment of menstrual migraine; multidisciplinary or mono-disciplinary approach. J Headache Pain 2017; 18(1): 45 [Epub 17. April; doi: 10.1186/s10194-017-0752-z]

Stress-assoziierte Veränderungen
Lässt die KVT die Hypophyse schrumpfen?

Mit einer speziell auf psychotische Patienten ausgerichteten kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) lässt sich die Stressregulation bei Schizophrenie-Patienten verbessern. Inwieweit sich die KVT auf das Hypophysen-Volumen auswirkt, und ob Zusammenhänge mit kognitiven Funktionen bestehen, untersuchten jetzt britische und US-Forscher.

Quelle: Premkumar P et al.: Pituitary volume reduction in schizophrenia following cognitive behavioural therapy. Schizophr Res 2017; pii: S0920-9964(17)30222-0 [Epub 20. April; doi: 10.1016/j.schres.2017.04.035]

Atypische Parkinson-Syndrome versus IPS
Diagnostischer Marker Ganzhirnatrophie?

Gerade in den Anfangsstadien kann ein idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS) einer progressiven supranukleären Blickparese (PSP) oder einer Multisystematrophie (MSA) stark ähneln. Eine chilenische Arbeitsgruppe versuchte nun, die drei Erkrankungen anhand der Ganzhirnatrophie-Rate zu unterscheiden.

Quelle: Guevara C et al.: Retrospective diagnosis of parkinsonian syndromes using whole-brain atrophy rates. Front Aging Neurosci 2017; 9: 99 [Epub 19. April; doi: 10.3389/fnagi.2017.00099]

Schäden der weißen Substanz bei Frühchen
MRT-Auswertung zeigt die Risiken für spätere Entwicklungsstörungen

Frühgeborene haben nicht selten Schäden der weißen Substanz, die ihre weitere Entwicklung erheblich beeinträchtigen können. Dafür werden sensitive neonatale Risikomarker gebraucht. In einer kanadischen Bildgebungsstudie wurden nun Lokalisation und Ausmaß der Schäden bestimmt und das daraus resultierende Risiko für spätere kognitive, sprachliche und motorischen Probleme kalkuliert.

Quelle: Guo TS et al.: Quantitative assessment of white matter injury in preterm neonates. Neurology 2017: [Epub 18. Jan. 2017; doi: 10.1212/ WNL.0000000000003606]

Epileptische Anfälle bei MS
Große Metaanalyse: Welche Risikofaktoren gibt es?

Im Krankheitsverlauf kann es bei MS-Patienten gar nicht so selten auch zu epileptischen Anfällen kommen, doch die Risikofaktoren für diese schwerwiegende Komplikation sind weitgehend unbekannt. Mit dieser Thematik befasste sich nun ein italienisches Teams anhand einer Metaanalyse.

Quelle: Gasparini S et al.: Risk factors for unprovoked epileptic seizures. Neurol Sci 2017 Epub 04.01.2017; doi: 10.1007/s10072-016-2803-7

Safinamid als Zusatztherapie
Dualer Ansatz bessert Motorik und und nicht-motorische Symptome

Fortgeschritten erkrankte Parkinson-Patienten benötigen oft eine Kombinationstherapie. Von dem dual, auf dopaminerge und nicht-dopaminerge Transmittersysteme wirkenden Safinamid als Add-on können Patienten mit motorischen Fluktuationen wie Wearing-Off umfassend profitieren. Dass auch nichtmotorische Symptome (NMS) ansprechen, erläuterten jüngst Parkinson-Spezialisten auf einem von Zambon unterstützten Satellitensymposium beim DPG-Kongress in Baden-Baden.

Quelle: Satellitensymposium: „Parkinson-Therapie mit Safinamid – Dualer Wirkansatz zur Verbesserung nichtmotorischer und motorischer Symptome“, 10. Deutscher Kongress für Parkinson und andere Bewegungsstörungen (DPG), Baden-Baden, 5. Mai 2017. Unterstützt von Zambon. Safinamid: Xadago®

Komorbidität
RLS-Prävalenz bei SKS-Patienten

Eine populationsbasierte Studie zeigt für Patienten mit Spannungskopfschmerz (SKS) eine hohe RLS-Prävalenz. Offenbar spielt für diesen Zusammenhang, der mit der Schwere des Kopfschmerzes zunimmt, die Komorbidität an Angst und Depression eine Rolle.

Quelle: Chung PM et al.: Restless legs syndrome and tension- type headache: a population-based study. J Headache Pain 2017; 18: 47

Service
Digitale Angebote zur Schizophrenie

Otsuka Pharma und Lundbeck – Hersteller des Atypikums Aripiprazol- Depot (Abilify Maintena®) – unterstützen mit digitalen Angeboten die Therapie von Schizophrenie-Patienten und möchten die Kompetenz des gesamten Behandlungsteams fördern: Für medizinische ...

Perspektive
FDA: Ocrelizumab bei PPMS zugelassen

Die US-amerikanische FDA hat mit dem monoklonalen Antikörper Ocrelizumab (Ocrevus®, Roche) jetzt das erste Medikament zugelassen, das in den USA sowohl bei schubförmigen als auch fortschreitenden Verlaufsformen der MS wie der primär progredienten MS (PPMS) eingesetzt werden kann. ...

Pharma-NEU
Everolimus bei TSC-assoziierter Epilepsie

Die Tuberöse Sklerose (TSC) ist eine relativ seltene genetische Systemerkrankung. Etwa 85% der Patienten entwickeln eine Epilepsie, meist im ersten Lebensjahr, die ohne adäquate Behandlung zu Entwicklungsverzögerungen führen kann. Unter Antiepileptika erreichen nur ca. 60% ...

Therapie-Optionen
CK-Akuttherapie mit Sumatriptan-Fertigpen

Cluster-Kopfschmerz (CK) gilt als die stärkste Kopfschmerzform. Zur Akuttherapie in der Attacke wird in der Leitlinie der DMKG Sumatriptan (6 mg subkutan) als Mittel der ersten Wahl empfohlen. Der sofort gebrauchsfertige Sumatriptan- Hormosan Inject Fertigpen (Hormosan) bietet eine ...

Therapieoptionen
Umfassende Wirkung von MPH bei ADHS

Bei der ADHS Erwachsener ist Methylphenidat (MPH) eine bewährte Therapieoption und gilt wegen der gesicherten Evidenz auf Basis einer umfassenden Datenlage als therapeutischer Goldstandard. Die Zweiphasen-Galenik von retardiertem MPH (Methylphenidat: Medikinet® adult®; Medice) fü...

Update der Studienlage
Aktuelle Daten zum Übergewicht bei ADHS

Aus der letzten Dekade mehren sich die Hinweise, dass eine ADHS mit verschiedenen komorbiden körperlichen Krankheiten einhergeht. Ein Forscherteam befasste sich in einem Update eines systematischen Reviews von 2012 mit der seit Jahren ungelösten Problematik, ob Kinder mit einer ADHS wirklich häufiger übergewichtig bzw. adipös sind und ob auch umgekehrt ein Zusammenhang besteht.

Quelle: Cortese S, Tessari L: Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD) and obesity: update 2016. Curr Psychiatry Rep 2017; 19(1): 4 [Epub 19. Jan.; doi: 10.1007/s11920-017- 0754-1]

Querschnittsstudie bei Patienten mit Schizophrenie
Was erhöht die Lebensqualität, und was verringert sie?

In einer Querschnittsstudie untersuchten tschechische und slowakische Psychiater bei Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis die Lebensqualität in Abhängigkeit von klinischen und demographischen Variablen. Sie stellten fest, dass Persönlichkeitsmerkmale, Wahrnehmung und Verhaltensprobleme wichtig sind.

Quelle: Vrbova K et al.: Quality of life, self-stigma, and hope in schizophrenia spectrum disorders: a cross-sectional study. Neuropsychiatr Dis Treat 2017; 13: 567-76

Schlaganfallrisiko bei dissezierendem Carotis-Aneurysma
Ergebnisse der CADISS-Studie und mehr...

Eine Dissektion zervikaler Arterien (CAD) ist eine wichtige Ursache für Schlaganfälle bei jungen Erwachsenen. Bei 13% bis 49% der CAD-Patienten liegt ein angiographisch nachweisbares dissezierendes Aneurysma (DA; auch „Pseudoaneurysma“) vor, dessen Bedeutung für das Schlaganfallrisiko allerdings unklar ist. Wie der natürliche Verlauf ist und welche Prognose die Patienten hinsichtlich eines Schlaganfalls haben, wurde anhand der Ergebnisse der CADISS-Studie und einer systematischen Literaturübersicht geprüft.

Quelle: Larsson SC et al.: Prognosis of carotid dissecting aneurysms: Results from CADISS and a systematic review. Neurology 2017; 88(7): 646-52

Langzeitstudie über zwölf Jahre
CAVE: Polypharmazie erhöht das Demenz-Risiko

In einer Fallkontrollstudie, die in eine zwölfjährige Längsschnittstudie eingebettet war, wurde in Südkorea untersucht, ob Mehrfachmedikationen das Risiko älterer Menschen erhöhen, an einer Demenz zu erkranken. Berücksichtigt wurde auch der Einfluss häufiger potenziell ungeeigneter, also kognitionsverschlechternder Medikamente.

Quelle: Park HY et al.: The association between polypharmacy and dementia: a nested case-control study based on a 12-year longitudinal cohort database in South Korea. PLoS One 2017; 12(1): e0169463. [Epub 5. Jan.; doi: 10.1371/journal.pone.0169463]

GFI Der Medizin-Verlag

Anschrift

GFI. Gesellschaft für medizinische Information mbH
Paul-Wassermann-Straße 15
81829 München

Telefon: +49 89 4366300
Fax: +49 89 436630210
E-Mail: info@gfi-online.de

Copyright © 2017, GFI | AGB | Sicherheit und Datenschutz | Impressum