Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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RLS-Variante oder eigene Entität?
Fallbericht: Patientin mit „Restless bladder"

Japanische Neurologen beschreiben eine ältere Patientin mit RLS-Anamnese, die in einem zeitlich prägnanten Muster unter Missempfindungen in der unteren Beckenregion, genauer im Blasenbereich, litt. Diese Beschwerden lassen sich analog zu den „Restless legs“ als „Restless bladder“ beschreiben. Was steckt dahinter?

Quelle: Suzuki K et al.: Restless bladder in an elderly woman: an unusual feature or a variant of restless legs syndrome? Intern Med 2016; 55(18): 2713-6

Hokuspokus oder klinischer Nutzen?
Alternative Behandlungsmethoden auf dem Prüfstand

Die klassische Pharmakotherapie beseitigt nicht immer alle RLS-Beschwerden. Bis zu 65% der Patienten greifen zu alternativen Medikamenten oder Methoden. Jetzt befassten sich US-Mediziner in einem Review mit Sinn oder Unsinn verschiedener Ansätze.

Quelle: Bega D, Malkani R: Alternative treatment of restless legs syndrome: an overview of the evidence for mindbody interventions, lifestyle interventions, and neutraceuticals. Sleep Med 2016;17: 99-105

Thrombektomie nach Schlaganfall
Metaanalyse belegt den beträchtlichen Nutzen

Die mechanische endovaskuläre Thrombektomie mittels Katheter stellt sich – nach sehr wechselvollen Bewertungen in der Vergangenheit – heute als eine hervorragende Option für viele Patienten dar. Dies bestätigt eine Metaanalyse von fünf randomisierten, kontrollierten Studien. Danach können von der Intervention viele, sehr unterschiedliche Patientengruppen profitieren.

Quelle: Goyal M et al.: Endovascular thrombectomy after large-vessel ischaemic stroke: a meta-analysis of individual patient data from five randomised trials. Lancet 2016; 387(10029): 1723-31

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

Original Pressemitteilung:
Neuer CME-Webcast mit 4 Punkten zertifiziert

Prof. Dr. Bettina Schmitz, Chefärztin der Klinik für Neurologie, Stroke Unit und Zentrum für Epilepsie am Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin, erläutert in dem neuen CME-Webcast „Monotherapie bei Epilepsie“ die ...

Thrombolyse nach Schlaganfall
Profitieren auch die über 90-Jährigen?

Im Allgemeinen erhöht ein höheres Alter die Mortalität nach einem Schlaganfall und verschlechtert die Prognose. Nun wurden die Wirksamkeit und Sicherheit einer intravenösen Thrombolyse in einer Gruppe sehr alter Patienten untersucht.

Quelle: Sagnier S et al.: The impact of intravenous thrombolysis on outcome of patients with acute ischemic stroke after 90 years old. BMC Geriatrics 2016; 16: 156 [Epub 25. Aug.; doi 10.1186/s12877-016-0331-1]

Praktische Erfahrungen
Medizinisches Cannabis bei Migräne?

Die Anwendung von Cannabis weitet sich über die klassischen Indikationen wie MS-bedingte Spastik etc. aus. Bei weitgehendem Fehlen kontrollierter Studien fassten US-Experten jetzt ihre Erfahrungen zu medizinischem Cannabis bei Migräne-Patienten zusammen. Kann Marihuana die Attackenfrequenz maßgeblich senken?

Quelle: Rhyne DN et al.: Effects of medical marijuana on migraine headache frequency in an adult population. Pharmacotherapy 2016; 36(5): 505-10

Demenz-Patienten
APA-Guidelines zu Antipsychotika bei Agitation und Psychose

Neuropsychiatrische Symptome wie Depression, Psychose, Agitation, diverse Verhaltensstörungen etc. komplizieren die Versorgung von Demenz-Patienten und belasten die Angehörigen oft sehr stark. Wie der nicht seltene Einsatz von Antipsychotika bei agitierten oder psychotischen Patienten zu handhaben ist, legte nun die American Psychiatric Association (APA) in aktuellen Praxis-Guidelines dar.

Quelle: Reus VI et al.: The American Psychiatric Association practice guideline on the use of antipsychotics to treat agitation or psychosis in patients with dementia. Am J Psychiatry 2016; 173(5): 543-6

Review und Metaanalyse
Aerobe Übungen bessern die Kognition

Kognitive Defizite sind ein Kernsymptom der Schizophrenie und beeinträchtigen nahezu alle Lebensbereiche der Patienten. Die Behandlungsoptionen sind jedoch begrenzt. In einem systematischen Review und einer Metaanalyse wurde jetzt untersucht, inwieweit aerobe körperliche Übungen die Kognition in dieser Patientengruppe bessern können. Das Ergebnis ist eindeutig.

Quelle: Firth J et al.: Aerobic exercise improves cognitive functioning in people with schizophrenia: a systematic review and meta-analysis. Schizophr Bull 2016; pii: sbw115. [Epub 11. Aug.; doi:10.1093/schbul/ sbw115]

Psychotische Erstepisode bei Depression
Wie ist das Outcome nach zehn Jahren?

Eine Major Depression mit psychotischen Episoden hat eine höhere Inzidenz als bipolare Erkrankungen, ist aber weit weniger gut erforscht. Ein Psychiaterteam prüfte nun das Langzeitoutcome im Vergleich mit schizophren oder bipolar erkrankten Patienten.

Quelle: Heslin M et al.: Ten-year outcomes in first episode psychotic major depression patients compared with schizo... Schizophr Res 2016; 176(2-3): 417-22

ADHS und Übergewicht
Neue Daten und eine Metaanalyse

Einige Studien deuten darauf hin, dass Patienten mit einer ADHS ein deutlich erhöhtes Risiko aufweisen, übergewichtig oder adipös zu werden – dies könnte aber auch nur Subgruppen betreffen. In einer Übersichtsarbeit und anschließender Metaanalyse wurde dieser Zusammenhang anhand neuer Studiendaten überprüft – und dabei nach relevanten Einflussfaktoren gesucht.

Quelle: Nigg JT et al.: Attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD) and being overweight/obesity: New data and meta-analysis. Clin Psychol Rev 2016; 43: 67-79

Off-label bei Major Depression
Ketamin niedrig oder sehr niedrig dosieren?

Das Anästhetikum Ketamin hat sich bei schwerer, ggf. therapierefraktärer Depression als hoch wirksam erwiesen. Eine australische Forschergruppe hat nun eine Metaanalyse angestellt, um die Effekte von niedrig und sehr niedrig dosiertem Ketamin bei Patienten mit Major Depression zu vergleichen.

Quelle: Xu Y et al.: Effects of low-dose and very low-dose ketamine among patients with major depression: a systematic review and meta-analysis. Int J Neuropsychopharmacol 2016; 19(4): pii: pyv124. [Epub 20. April; doi: 10.1093/ijnp/pyv124]

Yoga-Übungen bei MS
Weniger Stress, Schmerz, Angst und Fatigue

In einer randomisierten kontrollierten Studie wurde untersucht, inwieweit regelmäßige Yoga-Übungen das Befinden von MS-Patienten beeinflussen können. Dabei wurden neben Veränderungen physiologischer Größen auch Effekte auf psychische Aspekte und die Lebensqualität erfasst.

Quelle: Hasanpour-Dehkordi A et al.: Effects of yoga on physiological indices, anxiety and social functioning in multiple sclerosis patients: a randomized trial. J Clin Diagn Res 2016; 10(6): VC01-VC05 [Epub 1. Juni; doi: 10.7860/JCDR/2016/18204.7916]

Rettungskräfte begleitet
Risikofaktoren für PTBS und Depression

Britische Psychologen fanden in einer prospektiven Studie an Rettungssanitätern, dass bestimmte Denkmuster das Risiko erhöhen, nach Extremsituationen eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder eine Major Depression (MD) zu entwickeln. Die Erkenntnisse könnten für die Entwicklung gezielter Trainingsprogramme genutzt werden.

Quelle: Wild J et al.: A prospective study of pre-trauma risk factors for post-traumatic stress disorder and depression. Psychol Med 2016 [Epub: 28. Juni; doi: 10.1017/ S0033291716000532]

Gene – Umwelt – Epigenetik
Neue Suszeptibilitäts-Loci für die MS entdeckt

Wissenschaftlern der TU München und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie ist in einer genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) mit deutschen Teilnehmern die Entdeckung neuer Suszeptibilitäts-Loci gelungen. Ihre Resultate deuten darauf hin, dass epigenetische Mechanismen dabei eine maßgebliche Rolle spielen und auch das Risiko für eine MS-Entstehung beeinflussen könnten.

Quelle: Andlauer TFM et al.: Novel multiple sclerosis susceptibility loci implicated in epigenetic regulation. Sci Adv 2016; 2; e1501678 (Epub: 17.06.2016

2. Jahrestreffen der EAN, 28. bis 31. Mai in Kopenhagen
Das interessierte die europäische Neurologen-Community

Der 2. Kongress der European Academy of Neurology (EAN) fand Ende Mai 2016 in Kopenhagen statt. Mehr als 6000 Teilnehmer aus europäischen und auch nicht-europäischen Ländern kamen. Internationale Experten präsentierten wichtige Trends und Highlights der modernen neurologischen Forschung und Therapie. Wie immer wurden die Ergebnisse vieler aktueller Studien präsentiert.

Service
Zambon unterstützt My Perfect Dish

Mit der Website www.MyPerfectDish.eu möchte das Unternehmen Zambon, das das Parkinson- Medikament Safinamid (Xadago®) vetreibt, Menschen mit Parkinson, ihre Verwandten und Pflegende unterstützen. Die Website kann helfen, die krankheitsspezifischen Ernährungsanforderungen ...

Service
FAQ's zu Tranylcypromin

Für Patienten mit therapieresistenter Depression stellt der Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmer Tranylcypromin (Jatrosom®, Aristo Pharma) eine bewährte wirksame Therapieoption dar. Zu praktischen Behandlungsaspekten, die oft im Detail nicht bekannt sind, existiert auf der Web-Site www.raus-...

Neue Studiendaten
nVNS mit gammaCore®

Die nichtinvasive Vagusnervstimulation (nVNS) wurde jüngst in die aktualisierte Leitlinie der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaf (DMKG) zum Clusterkopfschmerz (CK) aufgenommen. Eine neue, auf dem 58th Annual Scientific Meeting der AHS vorgestellte Zusatzauswertung der PREVA-...

Pharma News
G-BA zu Brivaracetam: kein Zusatznutzen

Als drittem Antiepileptikum in Folge hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in der frühen Nutzenbewertung einem neuen Epilepsie-Medikament den Zusatznutzen abgesprochen. Diesmal traf es das zur Zusatzbehandlung fokaler Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen...

Pharma News
APO-go® von Grünenthal

Lassen sich motorische Fluktuationen bei Fortschreiten der Parkinson- Erkrankung mit oralen Medikamenten nicht mehr ausreichend kontrollieren, sind fortgeschrittene Optionen wie subkutanes Apomorphin indiziert. Den schnell wirkenden APO-go®-Pen zur Akuttherapie und die wenig invasive APO-go®...

Therapieoptionen
Online-Psychotherapie mit deprexis®24

Das Unternehmen Servier, Hersteller des melatonergen Antidepressivums Agomelatin (Valdoxan®), hat sein Portfolio für eine effektive Behandlung der Depression um das interaktive Online-Psychotherapieprogramm deprexis® 24 ergänzt. Das auf der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) ...

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