Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Antipsychotika-Therapie
CAVE: Höhere Sterblichkeit unter Typika

Zu den Effekten von Antipsychotika auf die Sterblichkeit in verschiedenen Patientengruppen existieren heterogene Erkenntnisse. In einer Auswertung von Verschreibungsdaten wurden nun die Mortalitätsraten von Patienten unter typischen und atypischen Antipsychotika und der Bevölkerung miteinander verglichen.

Quelle: Zagozdzon P et al.: Mortality rates in users of .... Drugs Real World Outcomes 2016; 3(3): 345-51

Randomisierte Einjahresstudie
Wie wirksam ist Neurofeedback als Add-on?

Bei Kindern und Jugendlichen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hat sich in der Vergangenheit für eine zusätzliche Neurofeedback-Behandlung keine eindeutige Wirksamkeit ergeben. Nun wurde dazu in den Niederlanden eine randomisierte kontrollierte Studie mit Follow-up nach einem Jahr durchgeführt.

Quelle: Bink M et al.: 1-year follow-up of neurofeedback treatment in adolescents with attention-deficit hyperactivity disorder: randomised controlled trial. BJPsych Open 2016; 2(2): 107-15

Glatirameracetat 40 mg bei schubförmiger MS
Große Vorteile der neuen Dosierung

Das seit vielen Jahren bei schubförmiger MS (RRMS) eingesetzte Glatirameracetat erfüllt auch in der neuen 40-mg-Dosierung (nur noch dreimal wöchentlich s.c.) die Anforderungen an eine wirksame, verträgliche und langzeitsichere Basistherapie. Dies berichteten Experten auf einem Satellitensymposium von TEVA im Rahmen des 89. Kongresses der DGN. Ihre Empfehlung: früher Therapiebeginn und Orientierung an den Bedürfnissen und Lebensumständen des einzelnen Patienten.

Quelle: SATELLITENSYMPOSIUM „15 Jahre MS-Therapie – Wo stehen wir? Langjährige Erfahrung in patientengerechter Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich“, 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Mannheim, 23. Sept. 2016. Veranstalter: TEVA Glatirameracetat: Copaxone® 20 mg, 40 mg

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

Original Pressemitteilung:
Neuer CME-Webcast mit 4 Punkten zertifiziert

Prof. Dr. Bettina Schmitz, Chefärztin der Klinik für Neurologie, Stroke Unit und Zentrum für Epilepsie am Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin, erläutert in dem neuen CME-Webcast „Monotherapie bei Epilepsie“ die ...

PHARMA NEU

Cinnarizin/Dimenhydrinat von neuraxpharm

Die neuraxpharm Arzneimittel GmbH hat das Präparat Cinna/Dimen-neuraxpharm® 20 mg/40 mg zum 01. Okt. 2016 auf den Markt gebracht. Die Wirkstoffkombination aus Cinnarizin und Dimenhydrinat ist zur First-line-Therapie bei Schwindel verschiedener ...

PHARMA NEU
Cinnarizin/Dimenhydrinat neuraxpharm

Die neuraxpharm Arzneimittel GmbH hat das Präparat Cinna/ Dimen-neuraxpharm® 20 mg/40 mg zum 01. Oktober 2016 auf den Markt gebracht. Die Wirkstoffkombination aus Cinnarizin und Dimenhydrinat ist zur First-line-Therapie bei Schwindel verschiedener Genese zugelassen. Das Präparat ist ...

Perspektiven
Siponimod bei SPMS

Der in klinischer Prüfung befindliche selektive Modulator der Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptor- Subtypen 1 und 5 Siponimod (BAF312; Novartis) hat in EXPAND, der bislang größten randomisierten, kontrollierten Phase-IIIStudie zur sekundär progressiven MS (SPMS), den primären ...

Neue Studiendaten
ESL in EU-Vergleichsstudie nicht unterlegen

Eslicarbazepinacetat (ESL, Zebinix®; Eisai) ist in der EU seit 2009 als Kombinationstherapie bei Erwachsenen mit fokalen Anfällen (mit oder ohne sekundäre Generalisierung) zugelassen. Die EMA hat im Mai 2016 den Zulassungsantrag für ESL als Monotherapie fokaler Anfälle ...

Neue Studiendaten
Praxisdaten zu DMF

Neue, auf dem 89. DGN-Kongress in Mannheim vorgestellte Daten aus dem Praxisalltag über bis zu sieben Jahre stützen die hohe und anhaltende Wirksamkeit des oralen Dimethylfumarat (DMF, Tecfidera®; Biogen) bei schubförmig remittierender MS. Bei neu diagnostizierten Patienten ...

Therapieoptionen
THC/CBD bei MS

Bei MS-bedingter Spastik kann Delta-9-Tetrahydrocannabinol/ Cannabidiol (THC/CBD; Sativex®, Almirall) eine deutliche Verbesserung der Gangqualität bewirken. In einer instrumentierten 3D-Ganganalyse verbesserte der als Oromukosalspray verfügbare Endocannabinoid- Modulator alle Parameter...

Therapieoptionen
Mehr Freiheiten unter Aripiprazol-Depot

Die Therapie der Schizophrenie mit Aripiprazol-Depot (Abilify Maintena®; Otsuka/Lundbeck) bewirkt eine zuverlässige Symptomverringerung und Rezidivreduktion. Sie stellt eine vorteilhafte Alternative zu oralen Antipsychotika dar. Wie Studien zeigen, kann Aripiprazol-Depot maßgeblich ...

89. Kongress der DGN, Mannheim, 21. bis 24. Sept. 2016
Aktuelle Neuro-Themen und -Trends

Auch dieses Jahr stellte die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) auf dem größten deutschsprachigen Neurologie-Kongress ein umfangreiches – sowohl fachlich vertieftes, als auch interdisziplinäres – Programm an Vorträgen, Symposien, Postern und Fortbildungen vor. Etwa 6000 Fachbesucher zog es nach Mannheim.

Zusatztherapie mit Safinamid
Depression verringert – Lebensqualität erhöht

Nicht-motorische Symptome wie Schlafstörungen, Schmerzen und vor allem depressive Symptome können die Parkinson-Patienten stärker belasten als die motorischen Probleme. Wie Experten auf einem Satellitensymposium von Zambon beim DGN-Kongress 2016 berichteten, zeigen aktuelle Studienauswertungen, dass das dual wirkende Safinamid als Add-on zu L-Dopa nicht nur die Off-Zeiten maßgeblich verringert und die Motorik verbessert: Neben Schmerzen werden auch die depressiven Symptome verringert, die Patienten fühlen sich besser und ihre Lebensqualität steigt.

Quelle: Satellitensymposium: „Safinamid – Dualer Wirkansatz zur Verbesserung motorischer und nichtmotorischer Symptome bei Parkinson“, 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Mannheim, 23.09.2016. Veranstalter: Zambon Safinamid: Xadago®

Rehabilitation
Mindern kognitive Defizite die Erfolge?

Italienische Neurologen beschäftigten sich mit der Frage, ob die bei Parkinson-Patienten häufig vorhandenen kognitiven Beeinträchtigungen den Erfolg eines intensiven spezifischen Rehabilitationsprogramms schmälern können. Die Ergebnisse sind ermutigend.

Quelle: Ferrazzoli D et al.: Does cognitive impairment affect rehabilitation outcome in Parkinson's Disease? Front Aging Neurosci 2016; 8: 192 [Epub 11. Aug.; doi: 10.3389/fnagi.2016.00192]

Therapieziele bei MS
Selbstständigkeit und Lebensqualität erhalten

Die MS-Behandlung hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Die große Auswahl an Medikamenten erlaubt eine immer individuellere Therapie – und diese Entwicklung geht mit neuen, in der Pipeline befindlichen Wirkstoffen weiter. Ein zunehmend wichtiger Aspekt der Behandlung ist die oft schon in frühen MS-Stadien beeinträchtigte Kognition. Dies wurde auf dem letzten „MS-Presseclub“ von Merck Serono erörtert.

Quelle: Pressekonfernz: MS-Presseclub von Merck: „Selbstständig sein. Freiheit genießen.“, Frankfurt am Main, 28.07.2016. Veranstalter: Merck Serono Interferon-beta 1a: (s.c.): Rebif®

Teriflunomid und Alemtuzumab beim ECTRIMS 2016
Positive Langzeitdaten und verringerte Hirnatrophie-Rate

Neue, beim 32. ECTRIMS in London vorgestellte Daten belegen die Langzeitsicherheit und -verträglichkeit von Teriflunomid und Alemtuzumab bei Patienten mit schubförmiger MS. Es zeigten sich anhaltende Wirkungen auf die Schubrate, die Behinderungsprogression und auch auf die Hirnatrophie, berichteten international renommierte Experten auf einem Satellitensymposium von Sanofi Genzyme in London.

Quelle: Satellitensymposium: „Brain Volume Loss and Disability in MS: What are the clinical implications?“, 32. ECTRIMS-Kongress, London, 16.09.2016. Veranstalter: Sanofi Genzyme Teriflunomid: Aubagio® Alemtuzumab: Lemtrada®

Agomelatin bei Depression
Ein Weg zurück in die Normalität

Werden depressive Patienten nach ihren Behandlungszielen gefragt, nennen sie oft an erster Stelle eine Rückkehr in ihr Alltagsleben und die Wiederherstellung von Lebensfreude. Dass sich diese Ziele mit Agomelatin erreichen lassen, schilderten Experten auf einem von Servier unterstützten Satellitensymposium beim diesjährigen ECNP-Kongress.

Quelle: Satellitensymposium: „From clinical to functional remission in depression: How big is the gap?“,Wien, 18.09.2016, 29. ECNP-Kongress. Veranstalter: Servier Agomelatin: Valdoxan®

CAVE: Moodstabilizer bei Bipolarstörung
Das sind die wesentlichen Nebenwirkungen

In einer britischen Kohortenstudie wurde geprüft, mit welchen Nebenwirkungen die am häufigsten eingesetzten Moodstabilizer bei bipolar Erkrankten einhergehen.

Quelle: Hayes JF et al.: Adverse renal, endocrine, hepatic, and metabolic events during maintenance mood stabilizer treatment for bipolar disorder: a populationbased cohort study. PLoS Med 2016; 13(8): e1002058 [Epub 2. Aug.; doi: 10.1371/journal.pmed.1002058]

Fatigue kann töten
Herz-Kreislauf-Mortalität massiv erhöht

Fatigue ist im Behandlungsalltag eine häufige, aber unspezifische Beschwerde. Die Ergebnisse der großen prospektiven EPIC-Norfolk-Studie zeigen nun, dass die Erschöpfungssymptomatik mit einer hohen Exzessmortalität einhergeht.

Quelle: Basu N et al.: Fatigue is associated with excess mortality in the general population: results from the EPIC-Norfolk study. BMC Med 2016; 14(1): 122 [Epub: 20. Aug.; doi: 10.1186/s12916-016-0662-y]

Immigrierte Ärzte in Deutschland
Das sind die größten Schwierigkeiten

Bei zunehmendem Ärztemangel stellen immer mehr Krankenhäuser immigrierte Ärzte ein – besonders in ländlichen Gebieten im Osten. 2015 waren dies hierzulande 37 878 und damit 10% aller praktizierenden Ärzte – und 2030 werden geschätzte 106 000 Ärzte fehlen. Welche Schwierigkeiten sich für die Patientenversorgung und die Ärzte selbst ergeben, untersuchten Münchner Wissenschaftler in einer deskriptiven Studie.

Quelle: Klingler C, Marckmann G: Difficulties experienced by migrant physicians working in German hospitals: a qualitative interview study. Hum Resour Health 2016; 14(1): 57 [Epub 23. Sept: doi: 10.1186/s12960- 016-0153-4]

Natürlichen Verlauf beobachtet
Was zeichnet eine „Oligoepilepsie" aus?

Epilepsie-Patienten haben eine unterschiedliche Krankheitsaktivität, die von einem Anfall in Jahren bis hin zu zig Anfällen am Tag reicht. Auf der Suche nach der besonders benignen „Oligoepilepsie“ (ILAE 2001) und deren Merkmalen untersuchten italienische Wissenschaftler in einer Gruppe von Epilepsie-Patienten die natürlichen Verläufe.

Quelle: Gasparini S et al.: The natural history of epilepsy in 163 untreated patients: looking for „oligoepilepsy“. PLoS One 2016; 11(9): e0161722 [Epub 22. Sept.; doi: 10.1371/journal.pone.0161722

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