Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Newsticker

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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CME-Fortbildung

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Pharma-Navigator

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Neue Medikamente, andere Zubereitungen – Originalpräparate und Generika... Wer macht was?

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Pharma-News
Actavis ist nun PUREN

Seit Ende 2015 firmiert die ehemalige Actavis Deutschland unter dem Namen der deutschen Traditionsmarke PUREN Pharma GmbH & Co. KG. Die deutsche Tochtergesellschaft der international tätigen Aurobindo Pharma Ltd. hat ihren Sitz in München. Mittlerweile trägt ein Großteil der...

Perspektiven
Antisense-Oligonukleotid gegen SMA

Zur Therapie der spinalen Muskelatrophie (SMA) hat nach der FDA nun auch die EMA den Antrag von Biogen auf Zulassung des Prüfpräparates Nusinersen angenommen. Beide Behörden haben beschleunigte Beurteilungsverfahren bewilligt. Die Anträge basieren auf Zwischenauswertungen der ...

Perspektiven
Safinamid in den USA

Das in Deutschland zur Add-on- Therapie des Parkinson-Symdroms zugelassene Safinamid (Xadago®, Zambon) besitzt einen einzigartigen dualen (dopaminergen und antiglutamatergen) Wirkmechanismus. In klinischen Studien wurde die anhaltende Wirksamkeit auf motorische Symptome und Komplikationen belegt...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Neurologen würdigen neue MS-Immuntherapeutika

Die Neurologen setzen bei der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) auf neue immunmodulierende Antikörper: Den Preis für das Innovativste Produkt teilen sich 2017 Zinbryta® von Biogen und Ocrevus® von Roche Pharma. Die Facharztgruppe...

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

Neue Studiendaten
Aripiprazol-Depot im Behandlungsalltag

Die in klinischen Studien belegten Therapieeffekte von Aripiprazol- Depot (Abilify Maintena®, Otsuka/ Lundbeck) zeigen sich auch im Behandlungsalltag. Dies belegen u. a. beim DGPPN-Kongress 2016 vorgestellte Daten einer nicht-interventionellen Studie an 242 stabilen, mit oralem Aripiprazol ...

Therapieoptionen
Psychotherapie online mit deprexis®24

Nur etwa 10% aller behandlungsbedürftigen Patienten mit akuter Depression erhalten hierzulande eine geeignete Psychotherapie; die Wartezeit beträgt oft sechs Monate. Eine rasch zugängliche (und datenschutzkonforme) Hilfe bietet das individualisierte Online-Therapieprogramm deprexis&...

Therapieoptionen
MPH und Dexamfetamin bei ADHS

Bei Kindern mit ADHS ist Leitlininienempfehlungen zufolge ein multimodaler Therapieansatz indiziert. Medikamentöser Goldstandard für Kinder ab dem 6. Lebensjahr ist Methylphenidat (MPH, z. B. Medikinet®, Medice), das eine umfassende Kontrolle der ADHS-Symptome erlaubt. Sprechen Kinder ...

Schlaganfall: Spezifisches Dabigatran-Antidot
Akutmanagement im Notfall verbessert

Für Patienten, die mit dem Nicht-Vitamin-K-Antagonisten oralen Antikoagulans (NOAK) Dabigatran behandelt werden, steht seit Januar 2016 mit Idarucizumab in Deutschland flächendeckend ein Antidot zur Verfügung, das EU-weit für das Management von kritischen Notfallsituationen zugelassen ist. Auf einem Satellitensymposium von Boehringer Ingelheim schilderten Schlaganfallexperten die aktuelle Studienlage zu dem Antidot.

Quelle: Satellitensymposium: „Innovation in der Schlaganfalltherapie", 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Mannheim, 23.09.2016. Veranstalter: Boehringer Ingelheim Dabigatran: Pradaxa® Idarucizumab: Praxbind®

Langzeiterfahrungen mit Fingolimod
Umfangreiche Besserungen erzielbar – einschließlich NEDA-4

Langfristige Krankheitskontrolle, Erreichen der Freiheit von nachweisbarer Krankheitsaktivität (NEDA-4), Wirkung auf die Hirnatrophie, Besserung der Kognition und keine neuen Sicherheitssignale in der Langzeitanwendung – diese Attribute einer oralen Therapie der schubförmig-remittierenden MS (RRMS) mit Fingolimod erläuterten deutsche Experten auf einem beim 89. DGN-Kongress von Novartis veranstalteten Pressegespräch. Es gehe darum, dass auch MS-Patienten mit hoher Krankheitsaktivität ihr Leben aktiv planen und steuern können.

Quelle: Pressegespräch: „Multiple Sklerose: Sichtbare Symptome kontrollieren – unsichtbare Symptome adressieren", 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Mannheim, 21.09.2016. Veranstalter: Novartis Fingolimod: Gilenya®

Aktuelle und zukünftige Behandlungen der MS
Patienten-zentrierte Faktoren stärker berücksichtigen

Trotz des erweiterten Behandlungsspektrums besteht in vielen Bereichen der MS-Versorgung noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Welche Therapie für welchen Patienten infrage kommt, und welchen Stellenwert dabei Wirksamkeit, Verträglichkeit, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit haben, wurde auf einem von Merck unterstützten Satellitensymposium beim 89. DGN-Kongress in Mannheim erörtert.

Quelle: Satellitensymposium: „Insights Immunologie – Basis zukünftiger MS-Therapiestrategien", 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Mannheim, 22.09.2016. Veranstalter: Merck

MIBG-Szinti, Riechtest und TCS
Idiopathische und atypische Parkinson- Syndrome unterscheiden

Wie lassen sich idiopathische von atypischen Parkinson-Syndromen wie Multiple Systematrophie (MSA) und Progressive supranukleäre Blicklähmung (PSP) differenzieren? Japanische Neurologen setzten dafür auf die Kombination dreier (Früh-)Tests.

Quelle: Fujita H1 et al.: Usefulness of cardiac MIBG scintigraphy, olfactory testing and substantia nigra hyperechogenicity .... PLoS One 2016; 11(11): e0165869 [Epub 3. Nov.; doi: 10.1371/journal.pone.0165869]

MAO-B-Hemmer lindert auch Schlafstörungen

Der selektive, irreversible Monoaminooxidase(MAO)-B-Hemmer Rasagilin lindert die Symptomatik von Parkinson-Patienten, indem die Substanz den striatalen Dopaminabbau hemmt. In einer kleinen monozentrischen, prospektiven Beobachtungsstudie wurde untersucht, ob es auch die bei Parkinson-Patienten häufigen Schlafprobleme beeinflusst.

Quelle: Schettino C et al.: Rasagiline for sleep disorders in patients with Parkinson’s disease: a prospective observational study. Neuropsychiatr Dis Treat 2016; 12: 2497-502

sCD163 und andere Biomarker
MS-Aktivität bei KIS und RRMS vorhersagbar?

In Dänemark wurde bei Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom (KIS) oder schubförmiger MS (RRMS) nach Laborindikatoren für die Krankheitsaktivität gesucht. Wiederholt bestimmt wurden der Makrophagen-Marker lösliches (soluble) CD163 und verschiedene andere mögliche Biomarker in Liquor bzw. Serum. Wirkte sich die MS-Therapie aus?

Quelle: Stilund M et al.: A multi-biomarker follow-up study of patients with multiple sclerosis. Brain Behav 2016; 6(9): e00509 [epub 11.Juli; doi: 10.1002/brb3.509]

Die europäische Neurologie nach dem Brexit
Den Schaden für beide Seiten abwenden

Das Referendum für den Brexit am 23. Juni 2016 wird sich auch auf die medizinische Zusammenarbeit in Europa auswirken. In einem Editorial befasst sich die Redaktion des Lancet Neurology mit den möglichen, bereits spürbaren Folgen für die neurologische „Community“ und den künftigen Herausforderungen.

Quelle: Neurology in the aftermath of Brexit. Editorial in Lancet Neurol 2016; 15(10): 995

USA und Kuba
Von Feindschaft zu Partnerschaft – jedenfalls in Gesundheitsfragen

Wie könnte sich die Annäherung der USA an Kuba auf die Zusammenarbeit in Gesundheitsfragen auswirken? Dazu nimmt ein US-Arzt der 1997 gegründeten Non-profit-Organisation Medical Education Cooperation with Cuba (MEDICC) Stellung.

Quelle: Keck CW: The United States and Cuba – turning enemies into partners for health. N Engl J Med 2016; 375(16): 1507-09

Eisenmangel im Gehirn auch bei RLS?
Mit 7-Tesla-Aufnahmen quantifiziert

Nicht nur Parkinson-Patienten, auch RLS-Erkrankte scheinen unter einem Eisenmangel im Gehirn zu leiden – jedenfalls in bestimmten Strukturen. Nun untersuchte ein Forscherteam mithilfe eines hochauflösenden 7-Tesla-MRT, ob und welche Regionen bei Patienten mit einem idiopathischen RLS verringerte Eisenkonzentrationen aufweisen und ob diese mit klinischen Merkmalen zusammenhängen.

Quelle: Li X et al.: Brain iron deficiency in idiopathic restless legs syndrome measured by quantitative magnetic susceptibility at 7 tesla. Sleep Med 2016; 22: 75-82

Ketogene Diät bei Kindern
Weniger Notaufnahmen und weniger Klinikaufenthalte

Etwa ein Drittel aller Epilepsie-Patienten erweist sich gegenüber der Antiepileptika-Behandlung als refraktär. Besonders für die Kinder unter ihnen kommt die ketogene Diät in Frage. In den USA wurde nun anhand retrospektiver Daten geprüft, ob und inwieweit diese Therapie die Notaufnahmen und die stationären Klinikaufenthalte sowie die entsprechenden Kosten reduzieren kann.

Quelle: Kayyali HR et al.: Ketogenic diet decreases emergency room visits and hospitalizations related to epilepsy. Epilepsy Res Treat 2016: 5873208 [Epub 26. Sept.; doi: 10.1155/2016/5873208]

Deutsche Kohortenstudie
Starker Vitamin-D-Mangel auch bei Schizophrenie und Autismus?

Verschiedene Studien haben Zusammenhänge zwischen einem Vitamin-D-Mangel und (neuro)psychiatrischen Erkrankungen gezeigt. Nun wurden in Freiburg die Serumkonzentrationen des Vitamins bei Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophreniformen und autistischen Formenkreis untersucht.

Quelle: Endres D etal.: Vitamin D deficiency in adult patients with schizophreniform and autism ... Front Psychiatry 2016; 7: 168. [Epub 6. Okt.; doi: 10.3389/fpsyt.2016.00168]

Alzheimer, DBL, VaD und FTLD
Psychische und Verhaltensprobleme bei den vier häufigsten Demenzen

Ausgeprägte Verhaltensprobleme und psychische/psychiatrische Symptome können die Prognose von Demenzkranken verschlechtern und die Belastung der pflegenden Angehörigen massiv erhöhen. Wie sich diese Symptomatiken bei Patienten mit den vier häufigsten Formen der Demenz darstellen, wurde jetzt in einer Studie untersucht.

Quelle: Kazui H et al.: Differences of behavioral and psychological symptoms of dementia in disease severity in four major dementias. PLoS One 2016; 11(8): e0161092 [Epub 18. Aug.; doi: 10.1371/journal.pone.0161092]

Große Registerauswertung
CAVE: BZD erhöhen das Demenzrisiko

Auf der Suche nach modifizierbaren Risikofaktoren für eine Demenz stehen neben komorbiden Krankheiten auch verschiedene Medikamente auf der „Fahndungsliste“. Anhand zweier großer Register wurde untersucht, ob die Einnahme von Benzodiazepinen (BZD) das spätere Demenzrisiko maßgeblich beeinflusst.

Quelle: Takada M et al.: Association between benzodiazepine use and dementia: data mining of different medical databases. Int J Med Sci 2016; 13(11): 825-34

Prophylaxe bei chronischer Migräne
Wie sicher und verträglich ist die nicht-invasive VNS?

In der doppelblinden kontrollierten EVENT-Studie wurden neben der Machbarkeit (Feasibility) vor allem die Verträglichkeit und Sicherheit der nicht-invasiven Vagusnerv- Stimulation (nVNS) bei Patienten mit chronischer Migräne geprüft. Wurde durch die Behandlung auch die Zahl der Tage mit Migräneattacken verringert?

Quelle: Silberstein SD et al.: Chronic migraine headache prevention with noninvasive vagus nerve stimulation: The EVENT study. Neurology 2016; 87(5): 529-38

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