Schizophrenie

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Noch immer viele offene Fragen: Neues zur Ätiologie, Diagnose und Behandlung der Schizophrenie und anderer psychotischer Störungen

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Aktuelle Meldungen aus der Pharma-Forschung, zu neuen Behandlungsoptionen und zu Gefahren der Therapie.

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Restless-Legs-Syndrom

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Das klinische Bild ist weitgehend klar, doch viele ätiologische und therapeutische Aspekte des RLS sind noch nicht erforscht.

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Multiple Sklerose

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Die Behandlungsmöglichkeiten der Multiplen Sklerose (MS) explodieren förmlich.
Wie kann den Patienten am besten geholfen werden?

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Die „Continuos Medical Education“ (CME) ist zurecht ein essentielles Element für gute ärztliche Arbeit. Wir tragen dazu bei.

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Nutzen und Nebenwirkungen von Antidepressiva
Die Langzeittherapie aus Patientensicht

Zur Behandlung rezidivierender Depressionen werden Antidepressiva zunehmend über sehr lange Zeiträume verabreicht. Welche Wirkungen sich aus Patientensicht erzielen lassen, welche Nebenwirkungen auftreten und wie diese von den Betroffenen bewertet werden, wurde nun in Neuseeland untersucht.

Quelle: Cartwright C et al.: Long-term antidepressant use: patient perspectives of benefits and adverse effects. Patient Prefer Adherence 2016; 10: 1401-7

Vulnerable Patienten
Frakturrisiko nach Schlaganfall erhöht

Patienten nach Schlaganfall sind in ihrem Alltagsleben oft bewegungsbeinträchtigt, dabei treten gehäuft Stürze auf. Wie häufig es dabei zu Knochenbrüchen kommt und welche Risikofaktoren dafür eine Rolle spielen, wurde nun detailliert anhand des Ontario Stroke Registry untersucht.

Quelle: Kapral MK et al.: Risk of fractures after stroke: Results from the Ontario Stroke Registry. Neurology 2017; 88(1): 57-64

Kognitive Beeinträchtigungen
Schädigungen der weißen und grauen Substanz korrelieren mit den Defiziten

Bis zu 70% aller Patienten mit einer schubförmigen MS (RRMS) leiden unter – leichter oder schwerer ausgeprägten – kognitiven Beeinträchtigungen. Inwieweit besteht ein Zusammenhang mit den MS-typischen Schädigungen der weißen und grauen Substanz?

Quelle: Zhang x et al.: Contribution of gray and white matter abnormalities to cognitive impairment in multiple sclerosis. Int J Mol Sci 2016; 18(1): pii: E46 [Epub 27. Dez.; doi 10.3390/ijms18010046

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Neurologen würdigen neue MS-Immuntherapeutika

Die Neurologen setzen bei der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) auf neue immunmodulierende Antikörper: Den Preis für das Innovativste Produkt teilen sich 2017 Zinbryta® von Biogen und Ocrevus® von Roche Pharma. Die Facharztgruppe...

Original Pressemitteilung:
CME-Webcast „AED Interaktionen" Update 2017!

Ein rezertifizierter CME-Webcast des Schattauer-Verlages, mit Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums im Neurozentrum der Universitätsklinik Freiburg, bietet einen detaillierten Überblick über m&...

APA-Vorschlag: „Internet Gaming Disorder"
Wirklich ein relevantes Problem?

Mit dem Siegeszug von Smartphones und Tablets sind offenbar auch die nichtsubstanzgebunden Süchte auf dem Vormarsch. Wie häufig ist eine von der American Psychiatric Association (APA) vorgeschlagene „Internet Gaming Disorder“ (IGD), und inwieweit wirkt sie sich auf das Alltagsleben der Betroffenen aus?

Quelle: Przybylski AK et al.: Internet gaming disorder: investigating the clinical relevance of a new phenomenon. Am J Psychiatry 2016: appiajp201616020224 [Epub 4. Nov.; doi: 10.1176/appi.ajp.2016.16020224]

Migräne-Patienten mit Aura
Die RLS-Prävalenz steigt mit der Attacken-Häufigkeit

An einer hohen RLS-Migräne-Komorbidität ist kaum zu zweifeln, doch genaue Zahlen sind nicht verfügbar. Diese wurden nun bei Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne mit und ohne Aura erfasst.

Quelle: Lin GY et al.: Prevalence of restless legs syndrome in migraine patients with and without aura: a crosssectional, case-controlled study. J Headache Pain 2016; 17(1): 97 [Epub 21. Okt.; doi: 10.1186/s10194-016-0691-0]

Antiepileptika-Therapie
Das sind die wesentlichen Prädiktoren für die Nicht-Adhärenz

Antiepileptika werden von vielen Patienten nicht zuverlässig eingenommen oder wieder abgesetzt. Wie groß das Problem ist und welche Merkmale die Betroffenen kennzeichnen, zeigt jetzt ein Forscherteam in einer Querschnittsstudie in Äthiopien auf.

Quelle: Getnet A et al.: Antiepileptic drug nonadherence and its predictors among people with epilepsy. Behav Neurol 2016; 3189108 [Epub 8. Dez.; doi: 10.1155/201 6/3189108]

Demenz, Parkinson, Multiple Sklerose
Inzidenz durch Straßenverkehr erhöht?

Es mehren sich Hinweise, dass sich das Wohnen an vielbefahrenen Straßen negativ auf die Kognition auswirkt. Nun wurde in einer kanadischen bevölkerungsbasierten Kohortenstudie nach einer Relation zur Inzidenz von Demenz-Erkrankungen, Morbus Parkinson und MS gesucht. Im Fall der Demenz wurden die Forscher tatsächlich fündig.

Quelle: Chen H et al.: Living near major roads and the incidence of dementia, Parkinson's disease, and multiple sclerosis: a population-based cohort study. Lancet 2017; pii: S0140-6736(16)32399-6 [Epub 4. Jan.; doi: 10.1016/S0140-6736(16)32399-6]

Sanofi informiert per „WhatsApp"

Ärzte, die bei „WhatsApp“ registriert sind, können den neuen „WhatsBroadcast MedInfo Nachrichtendienst“ (MI-ND) von Sanofi abonnieren. Sie erhalten dann regelmäßig relevante Nachrichten zu Produkten von Sanofi – darunter auch Schulungsmaterialien, ...

Service
Sanofi per WhatsApp

Ärzte/Ärztinnen (und auch Apotheker/Apothekerinnen), die bei WhatsApp registriert sind, können den neuen werbefreien „WhatsBroadcast MedInfo Nachrichtendienst“ (MI-ND) abonnieren. Sie erhalten ein- bis zweimal in der Woche relevante Nachrichten zu Produkten von Sanofi &...

Therapie der Narkolepsie
Natriumoxybat verringert die Kataplexie, fördert die Wachheit und reguliert den Schlaf

Die Inzidenz der Narkolepsie hat sich bei Kindern und Jugendlichen seit 2009, dem Jahr der H1N1-Influenza-Pandemie, deutlich erhöht. Unbehandelt beeinträchtigt die chronische Erkrankung sowohl die Lebensplanung als auch den Alltag – vor allem der jungen Betroffenen. Um das zu vermeiden, muss die Narkolepsie früh diagnostiziert und behandelt werden. Wie eine Therapie mit Natriumoxybat aussieht, wurde auf einem von UCB veranstalteten Satellitensymposium bei der 23. DGSM-Jahrestagung diskutiert.

Quelle: Satellitensymposium: „Narkolepsie kennen, behandeln, managen!“, 23. DGSM-Jahrestagung, Dresden, 4. Dez. 2016. Veranstalter: UCB Natriumoxybat: xyrem®

Südwestliches Sardinien
MS durch gestörte Cu-Homöostase?

Im Südwesten Sardiniens (SWS) herrschen aufgrund des Abbaus verschiedener Metalle besondere Umweltbedingungen. Beeinflusst dies das lokal hohe MS-Risiko?

Quelle: Monti MC et al.: Is geo-environmental exposure a risk factor for multiple sclerosis? A population-based... PLoS ONE 2016; 11(9): e0163313 [26.09.2016, doi: 10.1371/journal.pone.0163313]

Modafinil gegen kognitive Dysfunktionen bei remittierter Depression
Episodisches und Arbeitsgedächtnis gebessert

Kann Modafinil die kognitiven Fähigkeiten von Patienten mit gegenwärtig remittierter Depression und beeinträchtigter Kognition verbessern? Diese Frage stand im Fokus einer Doppelblindstudie. Die Resultate sprechen für die Wirksamkeit bei dieser Klientel.

Quelle: Kaser M et al.: Modafinil improves episodic memory and working memory cognition in patients with remitted depression .... Biol Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging 2017 [Epub 14.12.2016; doi.org/10.1016/j.bpsc.2016.11.009]

Optische Kohärenztomographie (OCT)
Retina-Verdünnung bei RLS-Patienten?

Wie dem Morbus Parkinson (PD) liegt auch dem RLS eine dopaminerge Dysfunktion zugrunde. Bei Parkinson-Patienten konnte in Studien mittels optischer Kohärenztomographie (OCT) bereits ein Verlust dopaminerger Neuronen in der inneren Retinaschicht nachgewiesen werden. Mit der OCT befundeten türkische Forscher in einer Querschnittsstudie nun erstmals auch die Netzhaut von RLS-Patienten.

Quelle: Koskderelioglu A et al.: Optic nerve head, retinal nerve fiber layer and macular thickness analysis in restless legs syndrome. Parkinsonism Relat Disord 2016; 31: 110-5

Randomisierte, kontrollierte Diät-Studie
Fettarm und fleischlos gegen die MS?

Ob eine spezielle pflanzlich basierte fettarme und fleischlose Diät die Symptome einer MS, das Schubrisiko und die Behinderungszunahme positiv beeinflussen kann, haben US-Forscher erstmals in einer randomisierten, kontrollierten Studie überprüft.

Quelle: Yadav V et al.: Low-fat, plant-based diet in multiple sclerosis: A randomized controlled trial. Mult Scler Relat Disord 2016; 9: 80-90

Cyclophosphamid bei sekundär-progressiver Multipler Sklerose
Wird das Progressionsrisko verringert?

Die Therapieoptionen für Patienten mit sekundär-progressiver MS (SPMS) sind äußerst begrenzt. In der randomisierten Doppelblindstudie c-PROMESS ging nun intravenös verabreichtes Cyclophosphamid gegenüber Methylprednisolon mit einem tendenziell geringeren Risiko für eine Behinderungsprogression einher.

Quelle: Brochet B et al.: Double-blind controlled randomized trial of cyclophosphamide versus methylprednisolone ... PLos ONE 12(1): e0168834; [Epub 3. Jan.; doi: 10.1371/journal.pone.0168834]

Subklinische Depression
Ist die internetbasierte CBT erfolgreich?

Mit einer internetbasierten kognitiven Verhaltenstherapie (iCBT) lassen sich die Symptome einer subklinischen Depression verringern. In einer Metaanalyse wurde nun die kurz- und langfristige Wirksamkeit untersucht.

Quelle: Zhoue T et al.: Internet-based cognitive behavioural therapy for subthreshold depression ... BMC Psychiatry 2016; 16: 356 (Epub 21.Okt. 2016 doi: 10.1186/ s12888-016-1061-9)

Therapie der ADHS
Methylphenidat ist Goldstandard, Dexamfetamin eine gute Second-line-Option

Die aktuellen Therapieoptionen für Kinder mit ADHS diskutierten renomminierte Experten im Rahmen eines von Medice organisierten Praxisworkshops mit Kinder- und Jugendpsychiatern sowie Pädiatern. Goldstandard für betroffene Kinder ab dem sechsten Lebensjahr ist nach wie vor Methylphenidat. Sprechen die Kinder nicht an, bieten sich Amfetamine wie Dexamfetamin als eine erfolgsversprechende Option an.

Quelle: Praxisworkshop: „Werkstatt ADHS 2016“, Unterschleißheim/München, 11. Juni 2016. Veranstalter: Medice Methyphenidat: Medikinet® , Medikinet® adult Dexamfetamin: Attentin®

Johanniskraut und Baldrian bei psychischen Belastungssituationen
Fixkombination für den klinischen Alltag

Zur Behandlung psychischer Belastungsstörungen hat sich eine Fixkombination von Johanniskraut- und Baldrianextrakt bewährt. Die Effekte dieses phytotherapeutischen Therapieansatzes wurden auf einer von Aristo initiierten Meet the Expert-Sitzung im Rahmen des DGPPN-Kongresses Ende November 2016 in Berlin erörtert.

Quelle: Meet the Expert: „Eine verträgliche, wirksame und sichere Behandlungsoption: Pflanzliche Sedativa in der Psychotherapie“, DGPPN-Kongress, Berlin, 23. Nov. 2016. Veranstalter: Aristo Pharma Fixkombination Baldrian- und Johanniskrautextrakt: Sedariston®

Therapieoptionen
Johanniskraut gegen Depression

Bei leichten und mittelschweren depressiven Episoden stellt der hochdosierte, verschreibungspflichtige und erstattungsfähige Johanniskrautextrakt STW 3-VI (Laif® 900, Bayer) eine vorteilhafte Alternative zu synthetischen Antidepressiva dar. Hochdosierter Johanniskraut- Extrakt hat sich in ...

Negativresultate
Aus für Solazenumab

Nach ersten vielversprechenden Ergebnissen hatten sich für die Behandlung der leichten Alzheimer- Demenz große Hoffnungen auf den monoklonalen Antikörper Solazenumab (Lilly) gerichtet. Nun gab das Unternehmen bekannt, dass der primäre Endpunkt in der Phase- III-Studie ...

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